Flöhe bei Katzen und Hunden

Flöhe – ein kurzes Wort, ein kleines Wesen, aber ein großer Schrecken. Es sind Plagegeister für Mensch und Tier, vor allem weil die Entfernung aus der Wohnung mit einigem Aufwand verbunden ist. Ein mit Flöhen befallenes Tier sollte immer sofort behandelt werden, da die Bisse durchaus schlimme Folgen haben können:

  • Juckreiz der Bissstellen
  • Entzündung der Bissstellen durch aufkratzen
  • Allergische Reaktionen auf Flohspeichel
  • Ansteckung mit Bandwürmern deren Träger Flöhe sind
  • Ausbreitung der Flöhe in der ganzen Wohnung

Wenn Sie bei Ihrer Katze oder Ihrem Hund verdächtige dunkle Punkte sehen, gibt es einen einfachen „Schnelltest“ um Flöhe relativ sicher zu diagnostizieren. Kämmen Sie ein paar dieser Punkte auf ein feuchtes Küchentuch und zerreiben diese. Wenn die Punkte dann rötlich oder bräunlich werden, handelt es sich sehr wahrscheinlich um Flöhe, da der Flohkot aufgrund eines „Farbstoffes“ auf dem feuchten Tuch so reagiert. Wenn Sie sich unsicher sind, dann bitte schnell zum Tierarzt gehen.

Beim Tierarzt gibt es auch gute Spot-On-Präparate, die die Flöhe meistens erfolgreich eliminieren. Doch leider reicht das alleine nicht aus, da in der Regel nur 10 % aller Flöhe auf dem Tier leben, der Rest hat sich in Ihrer Wohnung verteilt. Das Umfeld Ihrer Katze oder Ihres Hundes (insbesondere alle Schlafplätze) muss mehrmals gründlich gesäubert werden, die Nutzung von Umgebungssprays oder ähnlichem wird empfohlen. Wenn Sie dabei auf Chemie verzichten wollen, können Sie anstelle dessen auch auf Kieselgur zurück greifen, das ist allerdings eine recht staubige Angelegenheit. Nach drei bis vier Wochen empfiehlt sich eine nochmalige „Einnebelung“ der Wohnung, damit man auch die Flöhe erwichst, die vorher noch im Eistadium waren und nun geschlüpft sind.

Und kämmen Sie sicherheitshalber Ihre Katze und Ihren Hund in diesen Tagen regelmäßig mit einem Flohkamm aus um sicher zu gehen, dass da nicht noch ein paar Flöhe herumhüpfen.

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Foto: Katja Tuszynski

Otitis externa – Entzündung des äußeren Gehörganges

Die Entzündung des äußeren Gehörganges des Hundes ist einer der häufigsten Gründe für einen Tierarztbesuch. Je nach Gegend ist sie zu 8-23 % der Anlass für einen Tierarztbesuch.

Die Ursache einer Otitis externa kann vielfältigen Ursprungs sein. Parasiten, Fremdkörper, Mikroorganismen und Wucherungen können die Entzündung auslösen. Bis Ihr Hund die typischen Symptome wie Kopfschütteln, vermehrtes Kratzen am Ohr und Kopf schiefhalten zeigt, ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen und die Infektion ist zu diesem Zeitpunkt bereits auf ihrem Höhepunkt.
Die Folgen der Otitis externa können schwerwiegend sein, wenn sie nicht umgehend gründlich behandelt wird: Zerstörung des Trommelfells, Infektion des Innenohrs, Gleichgewichtsstörungen – es kann sogar zu Taubheit und Entzündungen der Hirnhäute kommen.

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