Tierarztbesuch – am Besten gut vorbereiten!

Gerade mit Katzen ist oftmals ein Tierarztbesuch nicht einfach, da fast jede Katze mit Angst auf das „zwangsweise“ Verlassen ihres Reviers reagiert. Natürlich gibt es die berühmten Ausnahmen, die relativ gelassen den Tierarztbesuch über sich ergehen lassen, doch meistens ist es mit Stress für Mensch und Tier verbunden.

Oft sind wir Menschen schon vor dem Termin aufgeregt, weil wir noch vom Ablauf des letzten Tierarztbesuches erschreckt sind oder am liebsten unserer Katze das alles ersparen würden. Das heißt, ein wichtiger Stressfaktor für unsere Katzen können wir selbst sein. Je ruhiger und gelassener wir sind, desto stressfreier wird es auch für die Katze. Eine enorme Hilfe dafür ist ein planvolles Vorgehen.

Planung des Tierarztbesuches

Uhrzeit: Es gibt zwei Dinge bei der Uhrzeit zu beachten, zum einen ist die Gefahr einer langen Wartezeit – womöglich noch mit vielen anderen Tieren, die die Katze ängstigen – bei Terminen zu Beginn der Sprechstunde nicht so sehr gegeben. Zum anderen sollten auch Sie nicht abgehetzt nach Hause kommen und mit einem Eiltempo Ihre Katze einladen müssen. Hier gilt ganz klar, in der Ruhe liegt die Kraft.

Transportkorb I: Nicht jeder Korb ist gleich gut für seinen Zweck geeignet. Am besten sind Körbe, die sich sowohl von vorne, als auch von oben öffnen lassen. Ein weiterer Vorteil sind entweder Netze vor den Öffnungen oder so breite Gitter, das eine Pfote durchpasst, denn so manch eine Katze schürft sich die Pfoten an zu schmalen harten Spalten auf. Gut ist auch, wenn es die Möglichkeit gibt, dass Sie durch einen Reißverschluss oder breit genügende Gitterabstände, die Hand zu Ihrer Katze in den Korb kriegen.

Transportkorb II: Katzen haben einen sechsten Sinn, sie spüren Ihre Anspannung und fürchten sich dementsprechend auch. Deswegen wird es in vielen Haushalten eine wilde Hatz die Katze zu fangen und in den Transportkorb zu bugsieren. Das sollte in jedem Fall vermieden werden!  Es hilft den Korb – sofern er irgendwo verstaut ist – schon Tage vorher als weiteres Katzenmöbelstück in den Raum zu stellen. Ein Füttern oder Spielen im selbigen schafft ein entspanntes Verhältnis der Katze zu diesem Korb. Wenn es möglich ist, ist es am Besten, wenn der Korb im Alltag als ein Ruheplatz integriert ist.

Transportkorb III: Wenn die Abfahrtszeit näher rückt, empfiehlt es sich ganz in Ruhe die Katze mit Spielzeug oder mit Leckerli in den Korb zu locken. Das ist gerade für ängstliche Katzen sehr wichtig. Sie wird schon beim Tierarzt genug Stress erleben, dass braucht sie nicht auch noch zu Hause in ihrem Revier mit Ihnen! Ich wiederhole: Je gelassener Sie sind, desto spielerischer kriegen Sie die Katze in den Korb.

Fahrt zum Tierarzt: Die meisten Katzen maunzen mehr oder weniger laut auf der Fahrt zum Tierarzt. Reden Sie mit ihr, erklären Sie ihr, wohin Sie fahren und warum das notwendig ist. Zeigen Sie ihr Verständnis für ihre Angst, ohne Sie in dieser zu bestärken.

Angstkatzen: Wie schon gesagt, fast jede Katze hat Angst, wenn es zum Tierarzt geht. Allerdings gibt es nicht wenige Katzen, die überdurchschnittlich viel Angst und Stress erleben. Um ihnen zu helfen gibt es verschiedene schulmedizinische und alternative Mittel, die das Stresslevel Ihrer Katze senken. Bitte sprechen Sie VOR dem Tierarztbesuch mit dem Arzt oder einem Tierheilpraktiker über den Einsatz eines solchen Mittels und lassen sich beraten, welches für Ihre Katze am besten passt.

Beim Tierarzt: Sofern Ihre Katze zu den nicht wenigen Angstkatzen gehört, ist es wichtig, dass Ihr Tierarzt schon vorher von Ihnen darüber informiert wird. Am besten sprechen Sie vorher mit ihm ab, weshalb Sie kommen und fragen ihn, wie er mit Ihrer Katze die Untersuchung gestalten will.

Eine sehr gute Alternative ist inzwischen der „mobile Tierarzt“. Diese Ärzte kommen zu Ihnen nach Hause und können vielen Untersuchungen, Behandlungen und selbst kleine Operationen bei Ihnen vor Ort durchführen. Die meisten Katzen reagieren sehr positiv auf das Wegfallen des Weges. Eine Ausnahme bilden jedoch besonders sensible Katzen, die durch diesen Tierarztbesuch das Sicherheitsgefühl in ihrem Revier verlieren, sie sind allerdings wirklich eher die Ausnahme.

Ihre Vorbereitung auf den Tierarztbesuch

Ein weiterer wichtiger Punkt für den Sie zufrieden stellenden Ablauf beim Tierarztbesuch, ist Ihre Einstellung. Als Katzenhalter ist man oftmals mit dem “Fachchinesisch” eines Tierarztes überfordert und hat das Gefühl nur „Bahnhof“ zu verstehen.

Ein Tierarzt erbringt Ihnen und Ihrer Katze gegenüber eine Dienstleistung und Sie sind derjenige, der sie bezahlt. Sie bezahlen ihn für sein Fachwissen, deswegen gehört es auch zu seinen Pflichten, Ihnen alles so zu erklären, dass Sie es verstehen. Heutzutage ist das für viele Tierärzte selbstverständlich geworden, aber eben nicht für alle. Deswegen fragen Sie bitte immer so lange nach, bis Sie wirklich alles verstanden haben. Am besten lassen Sie sich auch immer alle Untersuchungsergebnisse schriftlich in Kopie mitgeben, dann haben Sie bei komplexeren Themen auch immer die Chance sich von einem anderen Fachmann eine zweite Meinung geben zu lassen.

Sie haben die Verantwortung für Ihre Katze, nicht Ihr Tierarzt. Sie müssen auf  der Grundlage des von ihm zur Verfügung gestellten Wissens entscheiden, nicht er. Gerade bei größeren Eingriffen oder schwereren Erkrankungen ist eine zweite Meinung oder schlichtweg mehr Hintergrundwissen, wie wir es in Form dieses Ratgebers bieten wollen, sinnvoll und wichtig. Denn Sie können nur Entscheidungen treffen, wenn Sie ausrechend informiert sind, die Lage richtig einschätzen können.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, dass man sich auf einen Tierarztbesuch vorbereitet. Stellen Sie sich am Besten vorher eine Liste mit den Fragen zusammen, die Sie dem Tierarzt stellen wollen. Schreiben Sie sich dies ruhig alles auf und nehmen Sie die Liste mit zum Tierarzt. So können Sie sich sicher sein, dass Sie all das erfragt haben, was Sie wissen wollen.

Vorschläge für Fragen an Ihren Tierarzt:

Wie lautet die Diagnose? Diese Frage ist eine der wichtigsten Fragen. Allerdings lässt sie sich meist nicht sofort beantworten, denn für die Diagnosefindung müssen in vielen Fällen einige Untersuchungen durchgeführt werden. Ihr Tierarzt sollte jedoch in der Lage sein, Ihnen zu erklären, in welche Richtung seine Untersuchungen gehen und warum sie notwendig sind. Deswegen kann man diese Frage ruhig öfters stellen.

Welche (anderen) möglichen Erkrankungen kommen in Frage? Nicht immer sind alle Symptome so eindeutig, dass nur eine einzige Krankheit in Frage kommt. Es ist gut, wenn Sie darüber informiert werden, auf welche Dinge Sie achten müssen. Letztendlich sind wir Lebewesen keine Autos, wo man nur an einer Schraube drehen muss und alles funktioniert wieder. Es ist also völlig normal, wenn gerade zu Beginn einer Untersuchung mehrere Diagnosen im Raum stehen, der Job Ihres Tierarztes ist es, mit Ihnen zusammen nach der richtigen zu fahnden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Heutzutage gibt es viele unterschiedliche Behandlungsformen. In manchen Fällen ist ein chirurgischer Eingriff von Nöten; viele Fälle lassen sich medikamentös behandeln. Auch Strahlentherapien und Verhaltens-/Psychotherapien haben Einzug in die heutige Tiermedizin gefunden. Und ein weiteres breites Spektrum für die Heilung bieten die Alternativmedizin und die Naturheilkunde. Ich persönlich schätze Tierärzte, die sich vor der Alternativmedizin nicht verschließen und in der Lage sind die Situation der Katze ganzheitlich zu betrachten.

Wie lange dauert die Behandlung? Manche Therapien erstrecken sich über einen längeren Zeitraum, bei anderen handelt es sich um eine einmalige Tablettengabe. Für nicht wenige Erkrankungen ist es wichtig, die Medizin bis zum Ende zu geben und nicht bei scheinbarer Gesundung der Katze sie abzusetzen. Nebenbei ist es auch für Sie nicht unerheblich zu wissen, welche Folgekosten (Medikamente, weitere Behandlungen) entstehen können.

Welche Medikamente setzt der Tierarzt ein? Lassen Sie sich aufklären, welche Medikamente Ihre Katze bekommt und wofür/wogegen diese eingesetzt werden. So können Sie selbst besser nachvollziehen, was gemacht wurde und werden soll, so dass Sie – sofern Sie sich eigenständig selbst weiter informieren wollen – genau Bescheid wissen, sollten Sie nach der bisherigen Behandlung gefragt werden (beispielsweise in Forendiskussionen). Fragen Sie auch nach möglichen Nebenwirkungen und wie Sie damit umgehen sollen.

Wie lautet die Prognose? Nicht nur bei schweren Erkrankungen ist die Frage nach dem möglichen Krankheitsverlauf und seiner Entwicklung eine sehr wichtige Frage, deren Antwort man verantwortungsvoll behandeln muss und welche im Falle der schweren Erkrankung über Leben und Tod entscheiden kann. Je mehr Sie wissen und verstehen, desto weniger „Ungewisses“ kann Sie ängstigen. Je aufgeklärter Sie über alle Fakten sind, desto sicherer werden Sie sich fühlen um in zukünftigen Situationen angemessen zu reagieren.

Wieviel kostet die Behandlung? Diese leidige Frage sollten Sie heutzutage ruhig im Vorfeld stellen, denn Behandlungskosten können schnell in die Höhe schießen. Nicht jeder Katzenhalter kann die entstehenden Kosten aus dem Ärmel schütteln und sollte die Gelegenheit haben die Finanzierung zu organisieren. So fallen Sie mit dem Erhalt der Rechnung auch nicht aus allen Wolken, wenn die Behandlung abgeschlossen ist. In vielen Tierarztpraxen ist es Usus, dass die Behandlung direkt im Anschluss bezahlt werden soll. In Notfällen oder bei einer Therapie, die sich über einen längeren Zeitraum erstreckt, erkundigen Sie sich am besten über Zahlungsmöglichkeiten – so zeigen Sie zugleich auch Ihre Zahlbereitschaft. Viele Tierarztpraxen und -kliniken lassen sich inzwischen auf Ratenzahlungen ein. Informieren Sie sich rechtzeitig und besprechen Sie es mit Ihrem Tierarzt.

Zusammenarbeit mit Kliniken oder anderen Tierärzten/Tierheilpraktikern? In manchen Fällen kann eine Zusammenarbeit mit Fachtierärzten, -kliniken oder auch Tierheilpraktikern hilfreich sein. Sollten Sie sich dafür entscheiden jemand weiteres “an Bord” zu holen (sei es für eine Zweitmeinung oder für eine spezielle Therapieform) und zu der Behandlung Ihrer Katze hinzu zu ziehen, besprechen Sie das bitte immer mit Ihrem Tierarzt, damit keine Missverständnisse entstehen. Fragen Sie ihn auch direkt, ob er bereit ist mit dem Kollegen oder Tierheilpraktiker zusammen zu arbeiten. So vermeiden Sie Konflikte und können später wieder ohne “schlechtes Gewissen” zu Ihrem Tierarzt gehen.

Verstehen Sie eine der Antworten nicht, fragen Sie ruhig nach, auch nach der Schreibweise von Krankheits- und Medikamentennamen. Es ist völlig normal, wenn man die Fachbegriffe nicht sofort versteht und/oder schreiben kann, schließlich hat ihr Tierarzt für sein Können und Wissen lange studieren müssen, niemand kann von Ihnen erwarten, dass Sie das alles in 5 Minuten auswendig können und verstanden haben.

Mögliche Fragen Ihres Tierarztes

Eine weitere Vorbereitung für Ihren Tierarztbesuch ist die Ihre Schilderung des Zustandes Ihrer Katze. Je mehr Informationen Sie dem Tierarzt liefern können, desto mehr helfen Sie ihm bei seiner Arbeit. Damit Sie nichts vergessen, lohnt sich auch hier eine kleine Liste zu erstellen. Dazu bringen Sie am besten das Impfbuch und sofern vorhanden alte Untersuchungsergebnisse mit. Folgende Punkte wird der Tierarzt wissen wollen:

  • Name, Rasse, Alter (Geburtsdatum)
  • Geschlecht (kastriert oder nicht)
  • Gewicht – Ihre Katze kann auch vor Ort gewogen werden, wenn es erforderlich ist wie beispielsweise für die Medikamentendosierung.
  • Wann war die letzte Impfung und wogegen? (Impfausweis)
  • Wann war die letzte Entwurmung und welches Medikament wurde eingesetzt?
  • Stammt Ihre Katze aus dem Ausland? Wenn ja, woher? Es gibt einige Erkrankungen, die durch Erreger, die im Ausland häufiger als bei uns vorkommen, hervorgerufen werden.
  • Haben Sie Zecken- oder Flohbefall an Ihrem Hund festgestellt? Diese kleinen Biester können auch Krankheiten übertragen; so kann die Zecke zum Beispiel Überträger der Borreliose sein.
  • Welche Beschwerden hat Ihre Katze und wie äußern sie sich?
  • Wann sind die Beschwerden zum ersten Mal aufgetreten?
  • Wie oft und zu welchem Zeitpunkt treten die Beschwerden auf?
  • Hat Ihre Katze etwas Außergewöhnliches gefressen? Die Antwort ist gerade bei akuten Fällen mit Vergiftungserscheinungen wichtig.

Bei Durchfallerkrankungen macht es durchaus Sinn gleich eine frische Kotprobe – Röhrchen gibt es in der Apotheke – mitzubringen.

Diese Fragen lassen sich durchaus weiter individuell nach Art der auftretenden Beschwerden ihrer Katze ergänzen. Wenn Sie sehr besorgt sind, kann es für Sie selbst eine Hilfe sein, wenn Sie sich auf diese Fragen konzentrieren und Ihre Gedanken so von der Sorge ablenken. Und vor allem sind Sie mit diesen Vorbereitungen eine große Hilfe für den Tierarzt, welcher aus den Antworten schon einen guten Weg zur Diagnose und Behandlung finden kann. Notieren Sie sich ruhig auch Eindrücke und Gefühle wie z. B. Katze wirkt ängstlicher oder Katze wirkt ruheloser, auch diese Hinweise können sehr nützlich sein.

Die Wahl des Tierarztes

Leider sind nicht alle Tierärzte gleich gut. Für mich ist vor allem seine Leidenschaft zu seinem Beruf und die Liebe zu Tieren wichtig. Es ist ja in allen Berufsbildern so, die Brötchen eines Bäckers aus Berufung schmecken besser, als des Bäckers, der nur irgendeine Backmischung nimmt; ein Anwalt, der an einen glaubt und für die Rechte seines Mandanten voller Überzeugung kämpft ist besser, als einer der alles nach Schema F abarbeitet.

Doch wie findet man einen guten Tierarzt? Empfehlungen von Tierfreunden sind da immer hilfreich. Ausserdem kann man auch vor seinem Besuch schon mit dem Tierarzt telefonieren und einige Punkte seiner generellen Einstellung abfragen. Ein weiterer Pluspunkt ist in meinen Augen, wenn ein Tierarzt offen für alternative Behandlungswege ist. In den heutigen Zeiten des Internets haben schon viele Tierärzte auch eine Homepage und die sagt einiges über sie aus. Ich persönlich finde es gut, wenn die Internetseite das Praxistteam und seine Räume vorstellt, alle Leistungen gut beschrieben sind und interessante und nützliche Informationen für den Tierhalter angeboten werden. Im folgenden Link zeige ich exemplarisch eine Tierarztseite, die ich unter den genannten Aspekten überzeugend finden:

Vetzentrum.de

Wenn Sie alle diese Punkte berücksichtigen, den Tierarztbesuch ausführlich planen, schaffen Sie sowohl für Ihre Katze, als auch für sich selbst einen guten Rahmen, in dem Sie beide sich sicher und wohl fühlen werden.

Auch in unserem Forum stehen wir Ihnen gerne mit unserem Rat beiseite: Forum von Petsnature

© Katja Tuszynski  – www.marcating.de

© Foto: www.sxc.hu

Flöhe bei Katzen und Hunden

Flöhe – ein kurzes Wort, ein kleines Wesen, aber ein großer Schrecken. Es sind Plagegeister für Mensch und Tier, vor allem weil die Entfernung aus der Wohnung mit einigem Aufwand verbunden ist. Ein mit Flöhen befallenes Tier sollte immer sofort behandelt werden, da die Bisse durchaus schlimme Folgen haben können:

  • Juckreiz der Bissstellen
  • Entzündung der Bissstellen durch aufkratzen
  • Allergische Reaktionen auf Flohspeichel
  • Ansteckung mit Bandwürmern deren Träger Flöhe sind
  • Ausbreitung der Flöhe in der ganzen Wohnung

Wenn Sie bei Ihrer Katze oder Ihrem Hund verdächtige dunkle Punkte sehen, gibt es einen einfachen „Schnelltest“ um Flöhe relativ sicher zu diagnostizieren. Kämmen Sie ein paar dieser Punkte auf ein feuchtes Küchentuch und zerreiben diese. Wenn die Punkte dann rötlich oder bräunlich werden, handelt es sich sehr wahrscheinlich um Flöhe, da der Flohkot aufgrund eines „Farbstoffes“ auf dem feuchten Tuch so reagiert. Wenn Sie sich unsicher sind, dann bitte schnell zum Tierarzt gehen.

Beim Tierarzt gibt es auch gute Spot-On-Präparate, die die Flöhe meistens erfolgreich eliminieren. Doch leider reicht das alleine nicht aus, da in der Regel nur 10 % aller Flöhe auf dem Tier leben, der Rest hat sich in Ihrer Wohnung verteilt. Das Umfeld Ihrer Katze oder Ihres Hundes (insbesondere alle Schlafplätze) muss mehrmals gründlich gesäubert werden, die Nutzung von Umgebungssprays oder ähnlichem wird empfohlen. Wenn Sie dabei auf Chemie verzichten wollen, können Sie anstelle dessen auch auf Kieselgur zurück greifen, das ist allerdings eine recht staubige Angelegenheit. Nach drei bis vier Wochen empfiehlt sich eine nochmalige „Einnebelung“ der Wohnung, damit man auch die Flöhe erwichst, die vorher noch im Eistadium waren und nun geschlüpft sind.

Und kämmen Sie sicherheitshalber Ihre Katze und Ihren Hund in diesen Tagen regelmäßig mit einem Flohkamm aus um sicher zu gehen, dass da nicht noch ein paar Flöhe herumhüpfen.

Weitere Informationen zu Flöhen und anderem Kleinstgetier sowie erfolgreichen Putzmethoden finden Sie bei zuhause.de

Foto: Katja Tuszynski

Artgerechte Katzenhaltung in Wohnung möglich?

Um diese Frage zu beantworten, bedarf es erstmal der Begriffsklärung „artgerecht“. Seit einiger Zeit wird bei der Nutz- und Haustierhaltung immer mehr auf die Haltungs- und Lebensbedingungen geachtet. Die Menschen sind auf dem Weg zu erkennen, dass Tiere Lebenswesen sind, denen wir Achtung, Dankbarkeit und Respekt schulden. Es liegt in unserer Verantwortung den Tieren, die wir „nutzen“ und lieben ein ihnen angemessenes Leben zu bieten. Unser Umgang mit den Tieren oder auch der Natur spiegelt unseren Respekt dem Leben auf dieser Welt im Allgemeinen wider.

Mit dem Begriff „artgerecht“ wird eine Form der Tierhaltung beschrieben, die sich an den natürlichen Lebensbedingungen des jeweiligen Tieres orientiert, wobei die Möglichkeit eines Tieres seine angeborenen Verhaltensweisen leben zu können spezielle Berücksichtigung findet.  Die besondere Herausforderung bei dieser Aufgabe liegt in einer adäquaten Anpassung an die Lebensräume, die wir Menschen in den letzten Jahrhunderten geschaffen haben. In der westlichen Welt erleben wir eine zunehmende Verstädterung, die Gesamtbevölkerungszahl steigt immer weiter und unsere geschaffene Umwelt wird für viele Tierarten immer gefährlicher.

Für die Katzen bedeutet das zum Beispiel, dass sie bei einer Freigangshaltung in der westlichen Welt eine nur halb so hohe durchschnittliche Lebenserwartung haben wie eine reine Wohnungskatze. Unsere geschaffene Umwelt hat die Risiken für eine Katze sich draußen frei zu bewegen drastisch erhöht. Continue reading

Was sind Zusatzstoffe?

Wer aufmerksam die Futtermitteletiketten, oder für sich selbst die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln liest, stolpert automatisch über die Zusatzstoffe. Diese werden bei Futtermitteln und Lebensmitteln eingesetzt, um Geschmack, Farbe, Struktur und Haltbarkeit zu stabilisieren oder zu regulieren, eine störungsfreie Produktion zu gewährleisten oder den Bedarf der Tiere an bestimmten Nähr- und Wirkstoffen zu erfüllen. Zusatzstoffe können sowohl natürlichen als auch künstlichen Ursprungs sein. Man unterscheidet folgende Zusatzstoffe:

Technologische Zusatzstoffe: Das sind Stoffe die aus produktionstechnischen Gründen zugesetzt werden, zum Beispiel Konservierungsstoffe, Antioxidantien oder Geliermittel.

Sensorische Zusatzstoffe: Sie sollen Geschmack, Geruch, Aussehen und Farbe verändern oder verbessern.

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe: Mit ihnen wird das Tierfutter angereichert, damit eine optimale Versorgung durch Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren gewährleistet ist.

Zootechnische Zusatzstoffe: Diese Stoffe sollen die Leistung eines gesundes Tieres verbessern, dazu gehören unter anderem Verdaulichkeitsförderer wie Enzyme oder Mirkoorganismen für die Darmflora. Continue reading

Zecken – Alle Jahre wieder

Von März bis Oktober ist in Deutschland Zeckenzeit, fast jedes sich draußen bewegende Haustier und natürlich auch wir Menschen kommen im Laufe eines Lebens mit Zecken in Berührung. Da Zecken verschiedene schwere Erkrankungen übertragen können, ist es gut zu wissen, wie man mit ihnen umgeht und worauf man achten sollte.

Zecken gehören zu der Gruppe der Spinnen und dort zur Gruppe der Milben. Weltweit gibt es über 650 verschiedene Zeckenarten. In Deutschland begegnen wir am häufigsten dem Gemeinen Holzbock, der zur Gruppe der Schildzecken gehört. Continue reading

Das große Geheimnis der Katzen

Mir ist neulich was passiert, das muss ich euch einfach erzählen. Ich spiele, wie jeden Tag mit meinen Katzen und Lilli, die kleine Unersättliche, konnte kein Ende finden. Die Kater waren schon längst am Putzen und Dösen, da spielten wir beide immer noch auf meinem Bett. Nach und nach wurde aber auch bei ihr aus dem Spielen ein Schmusen.

Ihr kennt das bestimmt, ihr schmust selbstvergessen mit eurer Katze und dabei kommen von ganz allein die zärtlichsten Koseworte aus euch heraus.

„Ach Lilli, du bist doch meine kleine Zuckerschnute, mein liebes kleines Katzenmädchen“ flüsterte ich ihr ins Ohr, „der schönste Sonnenschein auf Erden“. Und Lilli schnurrte… Continue reading

Heilmethode Matrix Inform bei Katzen und Hunden

Aufgrund unserer postiven Erfahrungen mit der Heilmethode Matrix Inform bei einem meiner Kater – Heilung einer chronischen Stomatitis -, bat ich die Therapeutin Ona Wohlmacher etwas über die Quantenheilung bei Tieren für unseren Blog zu schreiben:

Guten Tag, mein Name ist Ona Wohlmacher, ich komme aus Berlin und arbeite als Energie-Therapeutin mit Matrix Inform.

Einfach aber genial wurde Matrix-Inform, auch bekannt als 2-Punkt-Methode, schon vor Jahrhunderten von den Kahunas, den Schamanen Hawaiis, angewandt. Ende der 90er Jahren wurde diese Methode von den Amerikanern Dr. Frank Kinslow (Quantum-Energetics) und Dr. Richard Bartlett (Matrix-Energetics) – unabhängig voneinander – für unser westliches Verständnis wiederentdeckt, überarbeitet und neu weitergegeben.

Seit 2008 hat sich das Heede – Institut auf die Vermittlung und Bekanntmachung von Matrix Inform konzentriert. Seit August 2010 werden die Seminare auch mit der Markenbezeichnung Matrix Inform gekennzeichnet. Diese Seminare habe ich mit Erfolg abgeschlossen.
Matrix Inform löst eine Energie-Welle aus, die auf unterschiedlichste Weise spürbar sein kann. Mal merkt man gar nichts, aber hinterher geht es einem „irgendwie doch“ besser. Ein anderes Mal dagegen fühlt man sich wie von einer heftigen wohligen Welle überrollt und muss sich dringend setzen. Es kann auch wie ein warmer oder sogar heißer Wind sein, der einen umweht. Die Möglichkeiten sind vielfältig – aber es fühlt sich immer gut an. Diese Behandlungsmethode ist eine wunderbare Ergänzung zur Schul- und Alternativmedizin.
Danach ist alles möglich. Themen können sich auflösen, Lösungswege, die vorher nicht da waren, können sich auf tun, alles kann durcheinander gewirbelt werden, um sich dann neu und besser wieder zusammenzusetzen.
Das geniale an Matrix Inform ist, es für funktioniert sowohl für Menschen und Tiere. Mit Tieren hatte ich bereits viele wundervolle Erlebnisse. Continue reading

Artgerechte Haltung von Katzen

Man liest immer häufiger von der artgerechten Haltung von Katzen, ihr Ziel ist die Zufriedenheit und das Glück unserer Hauskatzen. Das Wort „artgerecht“ steht in diesem Zusammenhang für folgende Aspekte des Katzenlebens:

  • Haltungsbedingungen
  • Einzel- oder Gruppenhaltung
  • Umgang
  • Ernährung
  • Gesundheit

Nicht wenige Menschen – vor allem viele, die nicht mit Katzen zusammen leben – sind der Meinung, dass einzig der unkontrollierte Freigang eine artgerechte Haltung von Katzen sei. Dem will ich an dieser Stelle und mit diesem Artikel widersprechen! Zu einer artgerechten Haltung zählen alle Aspekte eines Katzenlebens und unkontrollierter Freigang in einer risikoreichen Gegend verkürzt die Lebenserwartung der Katze um rund die Hälfte. Continue reading