Das große Geheimnis der Katzen

Mir ist neulich was passiert, das muss ich euch einfach erzählen. Ich spiele, wie jeden Tag mit meinen Katzen und Lilli, die kleine Unersättliche, konnte kein Ende finden. Die Kater waren schon längst am Putzen und Dösen, da spielten wir beide immer noch auf meinem Bett. Nach und nach wurde aber auch bei ihr aus dem Spielen ein Schmusen.

Ihr kennt das bestimmt, ihr schmust selbstvergessen mit eurer Katze und dabei kommen von ganz allein die zärtlichsten Koseworte aus euch heraus.

„Ach Lilli, du bist doch meine kleine Zuckerschnute, mein liebes kleines Katzenmädchen“ flüsterte ich ihr ins Ohr, „der schönste Sonnenschein auf Erden“. Und Lilli schnurrte… Continue reading

Der kleine grüne Glitterball

Ich habe vor einiger Zeit einen Dreierpack Glitterbälle für meine Katzen gekauft. Es gibt einen goldenen, einen lilanen und einen grünen. Bis auf die Farbe sind alle gleich. Doch ab der ersten Sekunde wird der grüne heiß und innig geliebt, die beiden anderen schnöde ignoriert. Kann das einer verstehen? Ich habe sogar an allen dreien gerochen, für meine Nase war kein Unterschied erkennbar.

Nun gut, spielen wir eben nur mit dem grünen Ball. Spielen heißt in diesem Fall, ich werfe, die Katzen rasen hinterher, stupsen ihn ein paar Mal an und gucken dann auffordernd zu mir. Ich tapere ihnen nach, schnapp mir den Ball und werfe ihn diesmal in die andere Richtung. Das Ganze kann sich schon fünfzehn Minuten lang hinziehen. Da die naturgegebene Form eines Balles rund ist, rollt er auch, ist ja schließlich der Sinn von runden dreidimensionalen Formen. Und manchmal rollen Dinge an schwerer erreichbare Stellen, wie zum Beispiel unters Sofa, unter die Kommode oder hinter die ganzen Blumentöpfe. Das bedeutet, dass ich mich bücken oder gar hinknien muss, um den Katzen das Weiterspielen mit ihrem Lieblingsball zu ermöglichen. Habe ich eigentlich schon meine chronischen Rückenschmerzen erwähnt? Aber was macht man nicht alles für die Katz! Continue reading

Ein Katzentag

 

Morgens, nach dem Aufwachen, wird erstmal ausgiebigst gegähnt, gereckt und gestreckt was das Zeug hält. Es folgt ein orientierender Blick in die Runde, ob denn noch alles da ist wo es hingehört. Anschließend schnell dem Menschen und der anderen Katze Köpfchen geben, denn…

…jetzt wünschen die Herrschaften ihr Frühstück. Aber ein bisschen Beeilung bitte, sie haben heute noch viel vor!

Nach dem Essen müssen allerdings zuerst die vorderen Pfoten und der Kopf gesäubert werden, am besten auf einem exponierten Platz, der hell, warm, etwas weiter oben und zentral gelegen ist. Und lieber Mensch, mach jetzt bitte nicht so viele Geräusche, die uns Katzen in unserer Konzentration stören könnten. Continue reading