Archive for the ‘Katzenwissen’ Category

Gefahrenquellen für Katzen

Sonntag, September 5th, 2010

katzeversteckUnser Haushalt ist auf uns Menschen und unsere Bedürfnisse ausgerichtet, wenn Katzen bei uns wohnen gibt es ähnlich viele Gefahrenquellen wie für Kleinkinder. Im folgenden Artikel werde ich die mir bekannten auflisten, natürlich kann so eine Liste nie vollständig sein. (weiterlesen…)

FIP – Feline Infektiöse Peritonitis

Montag, August 23rd, 2010

Artikel powered by petsnature.de

FIP ist eine der am meisten gefürchteten Erkrankungen von Katzen. Das hat mehrere Gründe:

  • sie verläuft fast immer tödlich
  • man weiß nicht was der genaue Auslöser ist
  • Fehldiagnosen sind nicht selten

Das Krankheitsbild ist oftmals nicht greifbar, eine eindeutige Diagnose zu stellen ist sehr schwierig. Wie bei jeder Erkrankung der eigenen Katze, ist es auch hier sehr wichtig gut informiert zu sein und das Fachchinesisch der Tierärzte zu verstehen. Denn letztendlich müssen im Verlauf dieser Krankheit von uns Menschen einige elementare Entscheidungen getroffen werden.

Noch ein wichtiger Hinweis: Es gibt leider viele unterschiedliche statistische Zahlenwerte im Zusammenhang mit FIP. Dies zeigt auch, dass diese Erkrankung noch lange nicht ausreichend erforscht ist.

Was ist FIP – Feline Infektiöse Peritonitis?

Die Krankheit wurde FIP – Feline Infektiöse Peritonitis – genannt, weil eine Infektion des Bauchfells (Peritoneum) das häufigste Erscheinungsbild ist. Das Bauchfell ist eine Haut, die den Bauchraum auskleidet und auch alle inneren Bauchorgane wie eine Folie umhüllt. Sie ist durchsichtig und mit einer Flüssigkeit benetzt, was für eine gute Verschiebbarkeit – ist notwendig für zum Beispiel Schwangerschaft oder Nahrungsaufnahme – der inneren Organe sorgt. Diese Flüssigkeitsmenge ist bei einer gesunden Katze recht gering.

Neben dem klassischen Verlauf der Bauchfellentzündung, kann es zu einer ausschließlichen Entzündung des Brustfells (Pleura) kommen. Das Brustfell ist eine Haut, die die Lungen überzieht und die Brusthöhle von innen auskleidet. Sie hat die gleichen Funktionen wie das Bauchfell. Eine weitere Abweichung ist eine FIP – Erkrankung ohne Entzündung des Bauch- oder Brustfells.

Wie entsteht FIP?

Es gibt ein bei Katzen leichte Durchfälle und Erbrechen verursachendes Virus: das feline Coronavirus (FCoV). Diese Durchfallerkrankung tritt am häufigsten bei jungen Tieren mit einem noch nicht so stabilen Immunsystem auf. Es kommt weltweit vor und rund 50 % aller Katzen sind im Laufe ihres Lebens mit dem Virus in Berührung gekommen. Mittels eines einfachen Bluttests lässt sich der Antikörper-Titer (die Antwort des Immunsystems auf das Coronavirus) bestimmen. Dieser Titer bedeutet, das Immunsystem der Katze wurde schon mit dem Coronavirus konfrontiert und ist erfolgreich mit der leichten Darminfektion fertig geworden.

FIP entsteht erst, wenn dieser Coronavirus mutiert. Das bedeutet, das Erbgut des Virus verändert sich dauerhaft. Von allen mit dem Coronavirus infizierten Katzen bekommen „nur“ rund 5 – 10 % FIP, nur bei ihnen mutiert das Virus, alle anderen bleiben gesund. Weltweit erkranken circa 1 – 2 % aller Katzen an FIP, diese Krankheit betrifft alle Katzenarten – auch die Großkatzen in den Zoos –, Rasse oder Herkunft scheinen keine Rolle zu spielen. Theoretisch kann FIP bei Katzen jeglichen Alters auftreten, es gibt aber Altersgruppen (zwischen 4 Monaten und 2 Jahren sowie über 13 Jahre), die häufiger betroffen sind. Leider gibt es keine sicheren Zahlen darüber, wie viel Prozent aller Katzen jemals mit dem felinen Coronavirus Kontakt hatten. Rein rechnerisch ergeben die hier genannten Zahlen eine Spanne von 10 bis 40 %, ein Artikel von einem renommierten Tierarzt spricht von über 50 %. Eine Studie aus Großbritannien geht von 84 % aller Rassekatzen aus, die auf Ausstellungen in England gezeigt werden.

Ansteckungswege des Coronavirus

Es gibt viele Möglichkeiten für eine Katze, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Man kann davon ausgehen, dass in jeder größeren Katzengruppe ein bis mehrere Tiere mit dem Virus schon Kontakt hatten. Das betrifft natürlich alle Tierheime und Züchter, jeden größeren Privathaushalt, Tierpensionen und auch Aufenthalte in Tierkliniken. Der Coronavirus befällt fast alle Katzen, die mit ihm in Kontakt kommen und je mehr Katzen in einer Gruppe zusammenleben, desto höher wird der Infektionsdruck.

Die Ansteckung erfolgt fast immer über den Kot. Das Virus wird durch Einatmen oder durch Verschlucken aufgenommen. Der Coronavirus ist im getrockneten Kot einige Wochen lang infektiös, allerdings nimmt die Stärke der Ansteckungsfähigkeit rasch ab. Neben dem Katzenklo finden sich auch kleinste Kotreste in Katzenbettchen, Bürsten, unserer Kleidung oder ähnlichem. In einer bestimmten kurzen Infektionsphase, kann auch eine Ansteckung über den Speichel erfolgen. Über Urin oder Tränenflüssigkeit ist eine Ansteckungsmöglichkeit laut meinen Quellen nicht nachweisbar, die Meinungen dazu sind aber  – wie bei jeder nicht ausreichend erforschten Krankheit – unterschiedlich. Die gute Nachricht, der Coronavirus kann mit vielen normalen Haushaltsreinigern beseitigt werden. Dennoch steigt die Anzahl der Katzen, die mit dem Coronavirus in Berührung gekommen sind.

Die Coronaviren setzen sich im Darm oder in der Lunge fest und werden vom Immunsystem bekämpft. Bei vielen Katzen zeigen sich dabei keinerlei Krankheitssymptome. Die Ausscheidung der Viren über den Kot erfolgt während einer akuten Infektion mit dem Coronavirus bis genügend Antikörper sich gebildet haben. Das kann einen Zeitraum von rund 1 – 9 Monate umfassen.

Es gibt allerdings Katzen, die zu Dauerausscheidern des Coronavirus werden. Diese Katzen werden ein Leben lang Coronaviren ausscheiden. Tierärzte sprechen in so einen Fall von einem erhöhten Infektionsdruck für alle anderen Katzen, die mit dieser Katze zusammen leben. Es gibt allerdings keine zuverlässigen Statistiken, ob und in welchem Maß dieser steigende Infektionsdruck zu tatsächlichen Erkrankungen führt. Oftmals haben die Dauerausscheider selbst regelmäßige Durchfallerkrankungen. In so einem Fall muss der Katzenhalter die Entscheidung treffen, wie er im Sinne seiner – aller – Katzen mit dieser Situation umgeht. Manche entscheiden sich, für die dauerausscheidende Katze einen Einzelplatz zu suchen. Andere sind überzeugt, dass ein zufriedenes, artgerechtes und stressarmes Leben mit allen Katzen zusammen die bessere Lösung ist. Unterstützung (Immunstärkung, Aufbau einer gesunden Darmflora und anderes) finden sie bei alternativen Heilmethoden wie zum Beispiel der Homöopathie.

Relativ sicher ist eine Übertragung von mit dem Coronavirus infizierten Katzenmüttern auf ihre Kitten. Es gab Versuche diesen Infektionsweg zu unterbinden, in dem man die Kitten der Katzenmutter mit 6 Wochen wegnahm und sie völlig von anderen Katzen separierte. Das Ergebnis war allerdings nicht so überzeugend, denn die isolierten Kitten waren trotzdem infiziert, wenn auch in einem etwas geringeren Maße als Kitten, die bei der infizierten Mutter blieben. Meiner persönlichen Meinung nach müssen hier andere Wege gefunden werden. Denn ich halte die Hauptprägephase von Kitten für zu wichtig, als das man sie von ihrer Mutter trennen sollte.

Mutation des Coronavirus

Viren vermehren sich, in dem sie sich selbst replizieren. Sie befallen Zellen und programmieren diese für ihre Vermehrung um. Wenn sich bei dieser Vermehrung spontane Veränderungen im Erbmaterial des Virus ergeben, spricht man von Mutationen (lateinisch: Veränderung, Wechsel). Mutationen sind bei der Vermehrung von Viren keine Seltenheit, aber nicht jede Mutation hat weitreichende Folgen auf das Krankheitsbild.

Wenn eine gesunde Katze mit dem Coronavirus infiziert wird, reagiert ihr Immunsystem und Antikörper gegen das Virus werden gebildet, die Infektion erfolgreich bekämpft. Diese Antikörper sind im Blut (Antikörper-Titer) nachweisbar.

Wenn das meist nur geringe Krankheitssymptome verursachende Coronavirus zum FIP-Virus mutiert, kann dieses veränderte Virus die Fresszellen (Makrophagen, gehören zur Immunabwehr) infizieren und gelangt auf diesem Weg über das Blut überall in den Körper der Katze. Je nach Stärke des Immunsystems kommt es gleich, gar nicht oder einige Zeit später zum Ausbruch von FIP.

Ausbrechen der FIP

Wenn bei einer Katze die Coronaviren zu FIP-Viren mutiert sind, bedeutet das nicht, dass die betroffene Katze sofort daran erkranken wird. Da sie ja vorher schon mit dem Coronavirus infiziert war, hat ihr Immunsystem erstmal die Antikörper um das mutierte FIP-Virus in Schach zu halten. Es gibt Theorien, dass eine gesunde Katze in einer kleinen Katzengruppe mit einem stressfreien und artgerechten Leben noch jahrelang gesund bleiben kann oder FIP sogar niemals ausbrechen muss.

Anders sieht es dagegen bei jungen, alten, gestressten oder kranken Katzen aus. Ihr Immunsystem ist entweder noch nicht voll ausgeprägt oder durch Krankheit, Stress oder Alter geschwächt. Stressauslöser können Revierwechsel, Probleme mit anderen Katze oder dem Menschen, Tierarztbesuche und noch einiges anderes sein. All diese Faktoren schwächen das Immunsystem und ein schwaches Immunsystem kann generell alle Viren und andere Erreger nicht mehr ausreichend in Schach halten. Die Folge ist eine erhöhte Produktion der FIP-Viren, die sich im ganzen Körper ausbreiten. Eine genetische Veranlagung an FIP zu erkranken wird noch in Fachkreisen diskutiert.

Ausprägungen der FIP

Man kann eine FIP in verschiedene körperliche Ausprägungen einordnen. Welche Ausprägung sich entwickelt hängt wohl unter anderem von der noch verbliebenen Stärke des Immunsystems ab.

Feuchte FIP mit Bauchhöhlenerguss: Bei der klassischen FIP kommt es zu einer Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle (Bauchwassersucht, Ascites), die den Bauchumfang der Katze je nach Menge ziemlich erhöhen können. Bei einer Punktion (Entnahme der Flüssigkeit mittels einer Spritze) zeigt sich eine gelbliche fadenziehende Flüssigkeit. Rund 56 % aller an FIP erkrankten Katzen haben diese Bauchwassersucht.

Feuchte FIP mit Brusthöhlenerguss: Anstelle der Bauchhöhle kann es auch zu einer Flüssigkeitsansammlung in der Brusthöhle (Pleuraerguss) kommen. Pleuraergüsse können zu Atemschwierigkeiten führen. Auch hier zeigt sich bei einer Punktion die gelbliche und fadenziehende Flüssigkeit.

Trockene FIP: Bei der trockenen FIP kommt es zu keinen Flüssigkeitsansammlungen. Sie äußert sich in knotigen Veränderungen des Gewebes (vor allem im Bauchraum, es können aber auch Lunge, Augen, Gehirn oder die Haut betroffen sein). Die Folge können neurologische Erscheinungen, gelbliche Schleimhäute oder Augenerkrankungen sowie Blutarmut sein.

Mischform aus trockener und feuchter FIP: Bei einer Mischform können alle bisher beschriebenen Ausprägungen auftreten.

Symptome bei einer FIP

Je Ausprägung und nach Geschwindigkeit des Ausbruchs kann es zu den unterschiedlichsten Symptomen kommen:

  • Appetitlosigkeit
  • Allgemeines Unwohlsein
  • Gewichtsverlust
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Mattigkeit
  • Fieber
  • Teilnahmslosigkeit
  • Gelben Schleimhäuten
  • Nickhautvorfällen
  • Augenentzündungen
  • Schnupfen
  • Störungen des zentralen Nervensystems, wie z. B. Zuckungen oder Lähmungen
  • Bewusstseinsstörungen
  • Zunahme des Bauchumfanges
  • Atemschwierigkeiten
  • Flüssigkeitsansammlungen in der Bauch- und/oder der Brusthöhle
  • Entzündung der Nieren
  • Vermehrtes oder vermindertes Urinieren
  • Entzündung der inneren Bauchorgane
  • Entzündung der Gebärmutter
  • Anämie (Blutarmut)
  • und andere

Wichtig: Alle diese Symptome KÖNNEN auf FIP hinweisen, MÜSSEN es aber nicht. Es gibt sehr viele andere Erkrankungen bei Katzen, die auch eines oder mehrere dieser Symptome aufweisen. Aufgrund der Schwierigkeit FIP eindeutig zu diagnostizieren, ist die Dunkelziffer der Katzen, die mit der Diagnose FIP eingeschläfert wurden, aber eigentlich eine andere Erkrankung hatten, recht hoch. Auch Flüssigkeitsansammlungen in Bauch- oder Brusthöhle kommen bei anderen Erkrankungen vor. Andere mögliche Erkrankungen müssen deswegen immer ausgeschlossen werden!

Diagnose einer FIP

Bei allen Viruserkrankungen von Mensch und Tier ist der Antikörper-Titer im Blut ein wichtiger Nachweis der betreffenden Viruserkrankung. In dieser speziellen Untersuchungsmethode wird die Blutprobe verdünnt, dann wird nachgeguckt, ob Antikörper sich nachweisen lassen. Wenn ja, wird die Probe immer weiter verdünnt und die größtmögliche Verdünnung in der sich noch Antikörper nachweisen lassen ist der Titer. Das bedeutet, das bei einem Titer von 1:100 wesentlich weniger Antikörper im Blut sind, als bei einem Titer von 1:10000.

Da aber im speziellen Fall von Coronavirus/FIP der Antikörper-Titer sowohl bei einer harmlosen Coronavirusinfektion, als auch bei einer ausgebrochenen FIP erhöht ist, hilft dieser Nachweis hinsichtlich einer eindeutigen Diagnose nicht weiter.

Auf den folgenden Seiten finden Sie viele ausführliche Informationen zu den einzelnen Untersuchungsmethoden. Jede Methode für sich liefert keinen eindeutigen Beweis für eine FIP-Erkrankung, da sie auch bei anderen Erkrankungen positiv sein können. Erst mehrere positive Ergebnisse in Kombination können einen Verdacht hinsichtlich FIP erhärten.

FIP-Seiten von Catgirly

Wikipedia

Tierklinik Birkenfeld

Wenn der Tierarzt den Verdacht einer FIP-Erkrankung in den Raum stellt ist das für jeden ein heftiger Schock. Deswegen bin ich auch der Meinung, man sollte diesen Verdacht nicht sofort bei jedem unspezifischen Krankheitsbild aussprechen. In dieser Situation gilt es zum einen alle notwendigen Untersuchungen durchzuführen, die zu einer sicheren Diagnose – FIP oder doch eine andere Erkrankung – führen und für die Katze den Stress so gering wie möglich zu halten.

Ist FIP für andere Katzen ansteckend?

Diese Frage kann bis heute noch nicht eindeutig beantwortet werden. Die These, dass der FIP-Virus nicht direkt ansteckend sei, beruht auf zwei Erkenntnissen. Zum einen wurden in Obduktionen von an FIP gestorbenen Katzen niemals gleiche FIP-Virus-Mutationen entdeckt, zum anderen scheidet eine an FIP erkrankte Katze den Virus wohl nicht mehr oder kaum über den Kot aus. Andererseits empfehlen viele Fachleute eine gründliche Reinigung aller Katzengegenstände sowie eine rund 3 Wochen lange Pause, bevor eine neue Katze einzieht.

Ich weiß, dass viele Katzenhalter, die mit mehreren Katzen zusammenleben, sich im Falle einer FIP – Erkrankung einer Katze gegen eine räumliche Trennung der Katzen entschieden haben. Sie wollten so einerseits den Stress für alle minimieren und zum anderen der sterbenden Katze noch ein paar letzte schöne Tage im Kreise ihrer Katzenfamilie schenken. Bei den mir bekannten Katzenhaltern ist kein weiteres Tier an FIP erkrankt. Diese Aussage hat aber keinen medizinisch relevanten Wert, sondern ist nur eine Beobachtung bei einigen – wenigen – Katzenhaltern. Die Entscheidung, wie man in seinem Katzenhaushalt mit einer FIP-Erkrankung umgeht, muss jeder Katzenhalter selbst treffen, es ist seine alleinige Verantwortung.

Impfung gegen FIP

Es gibt einen Impfstoff, der eine FIP-Erkrankung verhindern soll. Bei dem Impfstoff handelt es sich um manipulierte FIP-Viren, die der Katze in die Nase – dem Organ über das die Ansteckung erfolgt – getropft wird. Diese manipulierten FIP-Viren vermehren sich nur bei 31 Grad Celsius, die Katze hat eine normale Körpertemperatur von 39 Grad. Die Impfung soll theoretisch nur eine Antikörperproduktion anregen. Leider funktioniert dieses Prinzip in der Praxis nicht so einwandfrei, unter bestimmten Umständen kann die Impfung die Wahrscheinlichkeit an FIP zu erkranken sogar erhöhen.

Dies ist nur einer der Gründe, warum der Impfstoff in Fachkreisen ziemlich umstritten ist. Ein anderer liegt in der Tatsache, dass der Impfstoff nur Katzen gegeben werden kann, die noch nie mit dem Coronavirus Kontakt hatten, da sich das Risiko an FIP zu erkranken nach der Impfung bei einem vorherigen Kontakt mit Coronaviren ungleich erhöht. Ein vorheriger Test ist somit erforderlich. Ein normaler Antikörper-Titer reicht hierfür nicht aus, da auch Katzen, die vor Jahren mit Coronaviren Kontakt hatten, inzwischen wieder negativ sein können. Weiterhin wurden verschiedene Studien hinsichtlich des Impfschutzes durchgeführt, die Effizienz der Impfung schwankt zwischen 0 – 75%.

Die Impfung ist auf jeden Fall keine Behandlungsmöglichkeit bei einer FIP-Erkrankung.

Behandlung von FIP

Wenn eine FIP-Erkrankung relativ sicher festgestellt wurde, wird von der klassischen Medizin nur noch symptomlindernd behandelt. Bis heute gibt es keine Heilungsmöglichkeit. Viele Tierärzte raten auch dazu, die Katze, sobald es für sie qualvoll wird, einschläfern zu lassen. Es wurden verschiedene Therapien – wie zum Beispiel mit Interferon – getestet, wiederholbaren Erfolg brachte keine.

Es finden sich auch keine Informationen über Erfolge FIP mit alternativen Medizinen, wie zum Beispiel der Homöopathie, zu heilen. Das kann allerdings an der schwierigen Diagnostizierbarkeit dieser Krankheit liegen. Eine Linderung der begleitenden Symptome ist mit alternativen Medizinen natürlich möglich.

Für uns Menschen ist die Behandlung einer an FIP erkrankten Katze eine Gratwanderung. Auf der einen Seite hofft man, dass es vielleicht doch nicht FIP ist oder dass eines der verordneten Mittel ein Wunder vollbringt. Auf der anderen Seite liegt es in unserer Verantwortung den für die Katze richtigen Zeitpunkt zu finden, sie gehen zu lassen, damit sie nicht unnötig leiden muss. Es ist sehr hilfreich, wenn man einen guten und vertrauenswürdigen Tierarzt und/oder Tierheilpraktiker an seiner Seite weiß und sie einem mit Rat und Tat zur Seite stehen.

In unserem Forum beantworten wir gerne weitere Fragen zum Thema: Forum von Petsnature

© Katja Tuszynski 2010 – www.wortwichtel.de

__________________________________

Quellen und weiterführende Links:

Wikipedia

FIP-Seiten von Catgirly

FIP-FAQ

Tierklinik.de

Tierklinik Birkenfeld

Loetzerich

Dr. Addie

Quellen Fotos

Chronische Niereninsuffizienz (CNI)

Samstag, Juli 31st, 2010

Dieses Krankheitsbild tritt meistens sehr langsam, schleichend auf, ist in unserer westlichen Welt leider eine sehr oft vorkommende Erkrankung von Katzen. Studien gehen von jeder dritten Katze im Alter aus, es kann aber auch jüngere Katzen betreffen.

Was ist eine chronische Niereninsuffizienz?

Insuffizienz kommt aus dem lateinischen und bedeutet Unzulänglichkeit oder Unfähigkeit. In der Medizin umschreibt dieses Wort, die eingeschränkte Funktion und oder unzureichende Leistung eines Organs oder Organsystems. Chronisch werden Krankheiten bezeichnet, die sehr langsam verlaufen oder lang andauernd sind. Im Falle der chronischen Niereninsuffizienz bedeutet es, dass die Nieren versagen, eine dauerhaft eingeschränkte Funktion haben.

Welche Aufgaben haben die Nieren?

In erster Linie ist die Niere ein Ausscheidungsorgan, mit Hilfe des Urins werden Stoffwechselgiftstoffe, die im normalen Verdauungsprozess entstehen und in zu großer Menge dem Körper schaden würden ausgeschieden. Daneben nimmt sie noch weitere Funktionen wahr:

  • Regelung des Flüssigkeitshaushaltes des Körpers
  • Regelung des Elektrolythaushaltes (Natrium, Kalium, Calcium, Phosphat u. a.)
  • Regelung des Säure-Basen-Haushaltes
  • Abgabe von Hormonen ins Blut, die den Blutdruck, die Bildung von roten Blutkörperchen und den Knochenstoffwechsel regulieren
  • Ausscheidung von Medikamenten und Umweltgiften

Die Nieren können sich leider nicht selbst regenerieren wie z. B. die Leber, sind sie einmal geschädigt, bleibt diese Schädigung für den Rest des Lebens, sie wird sich im Laufe der Jahre aufgrund der eingeschränkten Funktion auch noch verschlimmern.

Welche Ursachen hat die CNI?

Noch ist die Erforschung dieser Krankheit nicht am Ende angelangt, es gibt verschiedene bewiesene Ursachen, aber auch einige die im Verdacht stehen, aber noch nicht ausreichend bewiesen wurden.

Bewiesene Ursachen sind unter anderem:

  • angeborene oder erbliche Faktoren
  • Entzündungen der Niere oder der harnableitenden Wege
  • Vergiftungen
  • Tumorerkrankungen
  • Nebenwirkung von Medikamenten wie Metacam
  • andere Erkrankungen wie z. B. die Amyloidose oder Pseudozysten

Unbewiesene Ursachen sind unter anderem:

  • Zahn- und oder Zahnfleischerkrankungen
  • Trockenfutterernährung
  • Impfungen
  • Bluthochdruck
  • harnansäuernde Futtermittel
  • Kaliummangel

Welche Symptome können auf eine CNI hindeuten?

Die im Folgenden aufgelisteten Symptome können auf eine CNI hindeuten, genauso aber auch auf andere Erkrankungen. Es gibt auch CNI-Patienten, die nur einige dieser Symptome aufweisen, sie dienen somit nur als Indiz, reichen zu einer Diagnoseerstellung in keinem Fall aus:

Vermehrtes Trinken / Durst (Polydipsie): Der Körper regiert mit gesteigertem Durst auf die eingeschränkte Nierenfunktion und versucht mit den größeren Trinkmengen weiterhin ausreichend die Stoffwechselgifte über die Nieren auszuscheiden.

Vermehrtes Urinieren (Polyurie): In Folge des vermehrten Trinkens produziert der Körper auch mehr Urin um die Stoffwechselgifte in ausreichendem Maße auszuscheiden.

Vermehrtes Erbrechen: Viele CNI-Katzen leiden an einer Übersäuerung des Magens, die im Körper nicht ausreichend abgebauten Stoffelwechselgifte können die Magensäureproduktion erhöhen. Meist erbrechen sie dann weißen Schaum und oder klare Flüssigkeit.

Entzündungen der Mundschleimhaut: Die erhöhte Magensäureproduktion kann diese Entzündung verursachen.

Entzündung der Magenschleimhaut: Die erhöhte Magensäureproduktion kann diese Entzündung verursachen.

Fressunlust (Inappetenz) + Gewichtsverlust: – bis hin zur Futterverweigerung. Meist steckt eine Übelkeit aufgrund der erhöhten Magensäure dahinter, sie kann aber auch durch Austrocknung, Verstopfung, Geruchsverlust und anderem entstehen.

Austrocknung (Dehydration): In dem Versuch der Nieren, die Stoffwechselgifte auszuscheiden, kann es – wenn eine Katze nicht ausreichend trinkt – zu einer Austrocknung des Körpers kommen, weil er nicht mehr mit ausreichend Flüssigkeit versorgt wird.

Verstopfung: Kann eine Folge von Flüssigkeitsmangel sein.

Schwäche, verminderte Aktivität: Verschiedene Faktoren der CNI können zu einer Schwäche führen, oftmals zeigt sie sich in den Hinterbeinen.

Stumpfes Fell: Das hängt auch mit einer Austrocknung zusammen.

Mundgeruch: Wenn die Nieren die Stoffwechselgifte nicht mehr ausreichend abbauen, kann der Atem nach „Urin“ riechen.

Erblindung: Die eingeschränkte Nierentätigkeit kann zu Bluthochdruck führen, welcher wiederum eine Erblindung auslösen kann. Wenn hier schnell reagiert wird, kann mittels eines blutdrucksenkenden Mittels das Augenlicht wieder erlangt werden.

Wenn Sie eines oder mehrere Symptome bei Ihrer Katze bemerken, sollten Sie sie auf jedem Fall dem Tierarzt vorstellen und auf eine ausführliche Blutuntersuchung bestehen.

Diagnose der chronischen Niereninsuffizienz

Da sich die meisten Symptome erst bemerkbar machen, wenn die Krankheit schon in einem fortgeschrittenen Stadium ist, ist es sinnvoll bei dem geringsten Verdacht oder auch bei einem regelmäßigen Checkup – der bei älteren Katzen auf jeden Fall angeraten ist – mittels einer Blutuntersuchung die Nierenwerte mit kontrollieren zu lassen.

Sollten die Nierenwerte im Blut erhöht sein, müssen weitere Untersuchungen zur Bestätigung der Diagnose CNI folgen, da auch andere Erkrankungen die Blutwerte erhöhen können. Eine sehr gute Absicherung der Diagnose ist ein Urintest (U-P/C – Test), in dem das Verhältnis von Protein (Eiweiß) zu Kreatinin (Stoffwechselprodukt der Niere) untersucht wird. Dieser Urintest wird auch oft zur Früherkennung von CNI eingesetzt. Eine Früherkennung ist wichtig, denn desto weniger die Niere prozentual geschädigt ist, desto besser kann man auf die Erkrankung reagieren.

Aufgrund weiterer Untersuchungen (z. B. Röntgen, Ultraschall, weitere Blutuntersuchungen) muss auch geklärt werden, ob es sich um ein akutes Nierenversagen oder eine chronische Niereninsuffizienz handelt. Fragen Sie am besten auch Ihren Tierarzt, ob er Erfahrung mit dieser Krankheit hat, wenn nicht lassen Sie sich bitte von ihm oder Ihrem Bekanntenkreis einen Tierarzt empfehlen.

Behandlung einer chronischen Niereninsuffizienz

Welche Behandlung am sinnvollsten ist, hängt mit dem Schweregrad der Schädigung, den Symptomen und dem Befinden Ihrer Katze zusammen. In der Schulmedizin kann unter anderem folgendes zum Einsatz kommen:

  • Nierendiätfutter, um die Nieren zu entlasten
  • Infusionstherapie, um der Austrocknung gegen zuwirken und die Gifte aus dem Körper zu spülen
  • Behandlung von Erbrechen, Verstopfung, Übelkeit
  • Stimulation des Appetits
  • Behandlung des Bluthochdrucks

Neben der klassischen Medizin gibt es außerdem sehr gute alternative und ganzheitliche Behandlungsansätze, die seit Jahren wirkungsvoll zum Einsatz kommen und inzwischen auch von einigen Tierärzten übernommen werden.

Gerade bei diesem Krankheitsbild ist es sehr wichtig, dass Sie sich selbst in die Thematik einlesen und so Ihre Katze gezielter beobachten können und mit Ihrem Tierarzt und eventuellem Tierheilpraktiker Hand in Hand arbeiten. Das Krankheitsbild ist sehr komplex und greift in viele andere Körperabläufe mit ein, deswegen ist es auch gut, wenn sich die behandelnden Fachleute damit schon auskennen.

Eine Quelle für diesen Artikel und eine sehr gute Internetseite mit detailreichen Information für Ihren Einstieg in die chronische Niereninsuffizienz finden Sie hier:

Tanyas Informationszentrum

Weitere Quellen:

Artikel von Barbara Welsch

Tierarztpraxis Dr. Rogalla und Dr. -Rummel

Wikipedia: Niereninsuffizienz

Die Seiten von Birgit Lötzerich

Auch in unserem Forum stehen wir Ihnen gerne mit unserem Rat beiseite: Forum von Petsnature

© Katja Tuszynski 

Futtermittelunverträglichkeit

Freitag, Juli 23rd, 2010

Artikel powered by petsnature.de

In der Medizin unterscheidet man zwei Formen der Futtermittelunverträglichkeit, zum einen die Futtermittelintoleranz, zum anderen die Futtermittelallergie. Im Folgenden finden Sie eine genaue Definition der beiden Unverträglichkeiten, Wege der Diagnose und den erfolgreichsten Behandlungsansatz.

Der folgende Artikel wurde zwar speziell für Katzen geschrieben, gilt aber für Hunde gleichermaßen.

Futtermittelintoleranz

Der Begriff „Intoleranz“ meint medizinisch eine Stoffwechselstörung aufgrund unzureichender Verarbeitung zugeführter Substanzen. In Bezug auf eine Futtermittelintoleranz bedeutet es die Störung des normalen Verdauungsprozesses bei Nahrungsaufnahme ohne Beteiligung des Immunsystems.

Futtermittelallergie

Bei der Futtermittelallergie kommt es zusätzlich noch zu einer Immunantwort. Das bedeutet, dass das Immunsystem der Katze den Allergie auslösenden Stoff wie auf einen Krankheitserreger reagiert und es kommt zu einer Überreaktion des Körpers.

Für Mensch wie Tier gilt gleichermaßen, das etwas was man jahrelang gerne ißt und gut verträgt plötzlich eine Allergie auslösen kann. Die Ursachen einer Allergie können in verschiedenen Bereichen wie zum Beispiel erbliche Veranlagung, Einfluss von Umweltgiften, veränderten Lebensgewohnheiten und vielem anderen liegen. Die Medizin ist noch dabei das Gebiet der Allergien zu erforschen, eine Übersicht über die herkömmlichsten Theorien finden Sie bei Wikipedia:

Ursachen allergischer Erkrankungen

Symptome von Futtermittelunverträglichkeiten

Wichtig: Die nachstehenden Symptome entstehen auch bei vielen anderen Erkrankungen, wenn Ihre Katze eines oder mehrere dieser Symptome zeigt, heißt das nicht automatisch, dass sie eine Futtermittelunverträglichkeit hat. Diese Diagnose sollte auf jeden Fall immer ein Tierarzt oder Tierheilpraktiker stellen!

Außerdem gibt es unterschiedliche Stärken der körperlichen Reaktionen, manch eine Katze muss sehr leiden, einer anderen macht es kaum zu schaffen. Wie immer gilt: ein Lebewesen ist kein Auto – deswegen kommt es bei jedem zu unterschiedlichen Verlaufsformen.

Folgende Symptome können ein Indiz für eine Futtermittelunverträglichkeit sein, egal ob die Katze nur eines oder mehrere zeigt:

  • Erbrechen, das nur bei bestimmten Futtersorten auftritt
  • Durchfall, der sich nach Futterumstellung bessert
  • Blähungen bei bestimmten Futtersorten
  • Bauchschmerzen
  • Juckreiz, häufig vor allem im Gesicht, an den Ohren und an den Pfoten
  • Schuppige Haut
  • Haarausfall, oft auffällig jenseits des Fellwechsels
  • Entzündete oder gerötete Haut
  • schlechter Appetit bis hin zur Abmagerung
  • Teilnahmslosigkeit
  • Wachstumsstörungen bei jungen Katzen
  • Heuschnupfenähnliche Symptome wie Niesen, Husten, Schnupfen oder roten Augen

Auslöser von Futtermittelunverträglichkeiten

Die Tierfutterindustrie hat genau so wie die menschliche Nahrungsindustrie in den letzten Jahrzehnten einen rasanten Wandel erlebt. Während es früher nur geringe Auswahl gab, gibt es heute zum einen sehr viel mehr Futterhersteller und zum anderen hat jede Firma die unterschiedlichsten Produkte für verschiedene Bedürfnisse im Angebot. Außerdem ist unsere westliche Welt auf einer Art „Chemietrip“, Produkte müssen sehr lange haltbar sein, es gibt künstliche Aromen und jede Menge anderer künstlicher Futterzusatzstoffe wie Farbstoffe, Geschmacksverstärker oder Stabilisatoren.

Erstaunlicherweise sind diese nur bei einem geringeren Teil der Katzen Unverträglichkeit auslösend, der größere Teil reagiert auf bestimmte Eiweißstoffe (Proteine) von einigen Fleisch- oder Getreidesorten. Kohlehydrate kommen als Auslöser auch vor. Die bekanntesten Allergie- und Intoleranzauslöser sind:

  • Rindfleisch
  • Milchprodukte
  • Geflügel
  • Eier
  • Fisch
  • Lammfleisch
  • Schweinefleisch
  • Pferdefleisch
  • Getreide- oder Sojaprodukte

Bestimmte Faktoren unterstützen eine Futtermittelunverträglichkeit, wie die eben schon erwähnten künstlichen Futterzusatzstoffe. Verschiedene Medikamente können eine Unverträglichkeit auslösen, das gleiche gilt für Parasiten und Pilzsporen. Wenn diese Faktoren wegfallen, lassen auch die Unverträglichkeitsreaktionen nach.

Weiterhin gibt es einige Katzenrassen, bei den Futtermittelunverträglichkeiten häufiger vorkommen als bei anderen.

Diagnose einer Futtermittelunverträglichkeit

Es gibt inzwischen zwei Wege um grundsätzlich eine Unverträglichkeit relativ sicher festzustellen. Der eine 100 %ige ist eine Ausschlussdiät über viele Wochen hinweg, der andere ist ein Labortest (Blutuntersuchung), der jedoch auch Falschergebnisse liefern kann. Auf Futtermittelallergien spezialisierte Tierfachärzte greifen deswegen immer auf die Ausschlussdiät zurück.

Ausschlussdiät

Labortest Futtermittelallergie

Bis zur eindeutigen Diagnose einer Futtermittelintoleranz oder –allergie ist es ein langer Weg, da verschiedene andere (Haut)Erkrankungen die gleichen Symptome zeigen. Es ist deswegen sehr wichtig, die anderen möglichen Erkrankungen auch auszuschließen. Rein theoretisch kann man anhand bestimmter Blutwerte erkennen, ob es sich generell um eine allergische Reaktion handelt, da die körperliche Abwehrreaktion des Immunsystems diese Blutwerte ansteigen lässt. In wie weit das in Tierarztpraxen eine gebräuchliche Untersuchung ist, kann ich nicht sagen.

Wie immer, wenn etwas häufiger als früher auftritt – egal aus welchem Grund – wird es auch zu einer Art „Modeerscheinung“. In meiner langjährigen ehrenamtlichen Arbeit sind mir leider schon einige Fälle begegnet, in denen ein Tierarzt ohne gründliche Untersuchung und ohne Ausschlussdiät eine Futtermittelallergie diagnostizierte und dem Katzenhalter dringend sein Spezialfutter empfahl und verkaufte. Das ist nicht der richtige Weg, er kann auch zu einer Falschdiagnose führen, weil anderes übersehen wurde.

Natürlich ist eine Ausschlussdiät eine etwas anstrengendere Zeit, vor allem wenn man mehrere Katzen hat. Doch nur so können zweifelsfrei das Vorhandensein einer Allergie und ihre Auslöser bestimmt werden.

Behandlung

Die sicherste Behandlung ist ein völliges Weglassen der auslösenden Stoffe. Je nach dem worauf Ihre Katze überreagiert ist es einfacher oder komplizierter das umzusetzen.

Die Futtermitteletiketten geben oftmals die Formulierung „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ oder „Getreide“ an. Um wirklich zu wissen, was in einem Futter enthalten ist bleibt nur der Weg des direkten Nachfragens beim Hersteller übrig. Doch von manchen Futterproduzenten bekommt man keine exakte Antwort, das kann zwei Gründe haben:

  • die Rezeptur wechselt je nach kostengünstigem Angebot im Einkauf
  • der Hersteller will diese Auskunft aus anderen Gründen nicht öffentlich machen

Eine Hilfe bieten wir Ihnen mit unseren drei Artikeln zum besseren Verständnis des Futtermitteletiketten – Chinesisch:

Futtermitteletiketten-Teil-I

Futtermitteletiketten-Teil-II

Futtermitteletiketten-Teil-III

Gerade für Katzen mit schweren Allergien gegen Hauptbestandteile vieler Futtermittel wie zum Beispiel Rind ist BARFen das sicherste Mittel der Wahl um wirklich eine Kontrolle darüber zu haben, was im Napf Ihrer Katze landet:

BARFen – Biologisch artgerechte Rohfütterung für Katzen

Selbstgekochte Katzennahrung

Wichtig: Beim BARFen ist darauf zu achten, dass die Supplemente auch keine Allergieauslöser enthalten!

Einige Hersteller bieten  spezielle Fertigfutterdiäten in verschiedenen Qualitäten an.

In der alternativen Medizin finden sich weitere Behandlungsansätze, sie ist vor allem sehr hilfreich in Zeiten der allergischen Reaktion.

Für weitere Fragen zu diesem Thema stehen wir Ihnen gerne in  unserem Forum mit unserem Rat beiseite: Forum von Petsnature

© Katja Tuszynski  – www.wortwichtel.de

____________________________________________

Quellen:

Wikipedia: Futterallergie

Tierklinik: Ratgeber

Hundstage – Vorsicht: Hitzestau!

Freitag, Juli 16th, 2010

564772_80465030klein1Wenn das Thermometer in diesen Tagen langsam immer weiter hinauf klettert, die 25°C-Marke übersteigt und die Sonne erbarmungslos vom Himmel lacht, freut sich manch Mensch, doch unsere Haustiere in der Regel nicht. Im Körper des Tieres entsteht schnell ein Wärmestau, der sich rasch zu einem für das Tier lebensgefährlichen Hitzschlag wandeln kann.

Katzen besitzen nicht – wie wir Menschen – am ganzen Körper Schweißdrüsen. Sie haben lediglich zwischen Sohlen- und Zehenballen Schweißdrüsen, welche vornehmlich zum Markieren (Duftstoff) eingesetzt werden. Katzen können, wenn es heiß ist, nicht so sehr wie Menschen schwitzen, um Hitze abzugeben. Ähnlich wie beim Hund kann eine Katze bei starker Erregung oder großer Hitze damit beginnen zu hecheln. Durch die Atembewegung verdunstet der Speichel im Rachenraum und sorgt so für Kühlung, welche aber nicht annähernd in ihrem Ausmaß mit der des Hundes beim Hecheln gleichzustellen ist.

1039897_55939694kleinDer Hund besitzt ebenfalls wie die Katze nur wenige Schweißdrüsen im Pfotenballenbereich und kann seine Körpertemperatur auch nicht bei Hitze durch Schwitzen regulieren.  Bei der Hechelatmung kann sich die Atemfrequenz auf bis zu 400 Atemzüge pro Minute erhöhen, wobei der Hund sehr flach atmet. Durch diese Form der Temperaturregulierung verliert der Hund sehr viel Körperflüssigkeit. Damit er nicht dehydriert, muss er trinken, um die verlorene Körperflüssigkeit wieder zu ersetzen.

Hecheln

Reicht Schwitzen und Hecheln nicht aus, suchen die Tiere schattige Plätze auf, legen sich auf kühle Fliesen oder verschwinden sogar im kühlen Keller. Auch ein Belecken (Putzen) des Fells sorgt für eine leichte Abkühlung durch das Verdunsten des Speichels. Hohe Außentemperatur bedeutet eine besondere Belastung für Herz und Kreislauf der Tiere, so dass insbesondere ältere und junge Tiere als auch gesundheitlich beeinträchtigte Tiere bei Hitze stark gefährdet sind, sofern sie keine Rückzugsmöglichkeiten in den Schatten haben. Frisches Wasser sollte immer bereit stehen, so dass das Tier sich frei bedienen kann.

Ausgiebige Spaziergänge und Training mit dem Hund sollten in die frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden verlegt werden, wenn es noch kühler ist. Größere Anstrengungen sollten tagsüber besser vermieden und stattdessen viele kleine Pausen eingelegt werden, in denen sich der Hund ausruhen und vielleicht auch im kühlen Nass abkühlen kann.

Schweiß im Tierreich

Heimtier- und Vogelkäfige dürfen nicht in der prallen Sonne stehen – die Tiere haben so gar keine Chance der Überhitzung durch Sonneneinstrahlung auszuweichen. Ebenso muss man daran denken, dass der Platz, der eben noch schattig war, nur kurze Zeit später ungeschützt in der Sonne liegt, da diese am Himmel wandert.

974073_89525375kleinEiner besonderen Gefahr ist der Hund im Auto ausgesetzt. Die Temperatur im Autoinnenraum kann binnen kürzester Zeit – auch im Schatten – auf Temperaturen von 60°C und höher steigen. Ist ein Hund diesen Temperaturen ausgesetzt, ist seine Gesundheit in größter Gefahr: es kann schnell zu Hitzeschäden mit Todesfolge kommen! Auch ein geöffnetes Fenster kann die Hitzeansammlung im Wageninnenraum nicht kompensieren. Jedes Jahr passiert es, dass ein Hundehalter bei Rückkehr zu seinem Wagen nur noch ein totes Tier auffindet. Das wird er sich ein Leben lang nicht verzeihen.

Passanten, die ein offensichtlich leidendes Tier in einem in der Sonne parkenden Wagen sehen, sollen die Polizei oder Feuerwehr anrufen, um den Hund befreien zu lassen. Unverantwortlichen Haltern droht nach §17 Tierschutzgesetz eine Geldstrafe bzw. eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren.

Artikel zu §17 des Tierschutzgesetzes

Woran erkennt man einen Hitzschlag?

Apathie, aber auch Unruhe, Taumeln sind bereits erste Anzeichen für einen Hitzschlag (Hitzeschock). Darauf können Erbrechen, Durchfall und Bewusstseinsbeeinträchtigungen auftreten, die in Krämpfen, Atemnot und Bewusstlosigkeit übergehen können. Tierärztliche Hilfe ist sofort nötig!

Sofortmaßnahmen bei Hitzschlag

Bei Hunden und Katzen bedeutet Hitzschlag und Sonnenstich immer einen Notfall. Blasse Schleimhäute, rasender Puls, schnelle Atmung sind hierfür Anzeichen. Es kann auch Erbrechen, Bewusstseinsstörungen oder sogar Krämpfe auftreten.

  • Bringen Sie das Tier sofort aus der Sonne an einen schattigen, kühlen Ort.
  • Versuchen Sie die Körpertemperatur des Tieres zu senken: feuchte Tücher auf Beine, Rumpf und Kopf des Tieres. Besprühen mit Wasser. (Achtung: nicht zuviel / zu schnell, denn das plötzliche Abkühlen eines erhitzen Körpers kann zu Kreislaufkollaps führen!)
  • Massage der Gliedmaßen, um den Kreislauf anzuregen.
  • Bieten Sie ihm Trinkwasser in kleinen Portionen und leicht angewärmt an.

Reisen mit dem Tier im Auto

Als Reisezeit eignen sich aufgrund der Temperaturen später Abend, die Nacht und der frühe Morgen besser als der sonnige Tag. Sofern es möglich ist, sollten Sie dies bei der Reiseplanung berücksichtigen. Sorgen Sie bitte dafür, dass ausreichend Trinkwasser mitgenommen wird, welches während der Fahrt angeboten werden kann. Eine Box oder ein Hundegitter ermöglichen es, dass Türen und Fenster während Pausen ganz offen gelassen werden können, so dass für eine bessere Luftzirkulation gesorgt ist. Setzen Sie während der Fahrt Ihr Tier keiner Zugluft (offenes Fenster) aus, denn es kann schnell  zu Augenentzündungen durch die Zugluft kommen. Während der Fahrt kann auch ein feuchtes Handtuch, welches über die Transportbox gehängt wird (ohne die Box komplett zuzuhängen – Luftzirkulation!), für ein wenig Abkühlung sorgen.

Denken Sie bitte während der Sommerzeit immer daran, dass das Wohl Ihres Tieres nicht unter der Hitze leiden muss!

Wie helfen Sie Ihren Tieren, wenn es so heiß ist ?

(c) Jill Peters

______________________

Quellen Fotos: http://sxc.hu/

Wenn Katzen alt werden – Seniorkatzen

Dienstag, Juli 6th, 2010

Artikel powered by petsnature.de

akkatja2Die Bedürfnisse und der körperliche Zustand eines jeden Lebewesens verändern sich mit zu nehmenden Alter, so auch bei unseren Katzen. Die durchschnittliche Lebenserwartung einer beim Menschen im Haus lebenden und umsorgten Katze liegt bei rund 15 Jahren, es gibt Einzelfälle die 20 oder gar 25 Jahre alt werden. Das liegt an den regelmäßigen Fütterungen, der tierärztlichen Versorgung und natürlich auch an unserer liebevollen Sorgfalt. Katzen in reiner Wohnungshaltung werden im Durchschnitt älter, als Katze die Freilauf haben. Bei letzteren liegt der Mittelwert der Lebenserwartung bei geschätzten 6 Jahren.

In den 80er Jahren wurden in Schweden und Frankreich Studien in freilaufenden Katzenpopulationen, die nicht vom Menschen versorgt wurden, durchgeführt. Diese Katzen hatten eine durchschnittliche Lebenserwartung von 1,5 bis 4,2 Jahren.

Ab wann spricht man von Seniorkatzen?

Katzen werden schnell erwachsen, lassen sich mit dem „Alt- werden“ dafür viel Zeit. In der folgenden Tabelle können Sie sehen, dass eine 2-jährige Katze schon ein Twen ist, die Seniorenzeit dagegen sich lange hinzieht.

Quelle: Tierpsychologie aktuell bei webheimt.at

Laut Futterindustrie ist eine Katze schon mit 8 Jahren ein Senior, ich persönlich empfinde diese Einschätzung wenn man sich die obige Tabelle ansieht als falsch. Letztendlich gilt für unsere Katzen das gleiche wie für uns Menschen: Katz ist immer so alt wie sie sich fühlt!

Es gibt einige Anzeichen, die darauf deuten, dass Ihre Katze jetzt zum Senioren wird. Viele Katzen werden ab einem gewissen Punkt einfach weniger, ein Phänomen, dass man auch von uns Menschen kennt. Aufgrund der geringeren Bewegung und Futtermengen wird die Muskelmasse weniger, die Hüftknochen treten stärker hervor, sie wirkt kleiner und zerbrechlicher.

Veränderungen und Erkrankungen mit zu nehmenden Alter

Wenn Katzen älter werden, verändern sich ihre Bedürfnisse und ihr Verhalten. In der nachfolgenden Liste finden Sie die wichtigsten Punkte, die eintreten können, aber nicht müssen:

Schlafen: Das Ruhebedürfnis nimmt mit zu nehmenden Alter zu. Die Katzen bevorzugen meist weiche und warme Plätzchen, gerne auf einer etwas erhöhten Position, von der aus sie alles im Blick haben.

Zugluft: Alte Katzen sind in Bezug auf Zugluft wesentlich empfindlicher, gerade bei Fensterplätzen sollen wir ein Auge darauf haben.

Schmusen: Viele ältere Katzen werden immer verschmuster, suchen noch mehr als vorher die Nähe ihres Menschen. Sie brauchen die liebevolle Bestätigung, dass sie nach wie vor geschätzt werden.

Spielen: Katzen spielen bis ins hohe Alter, wenn sie dem entsprechend gefordert werden. Ihr Spielen ist zwar weniger intensiv als wie bei einer Jungkatze, aber sie brauchen die Bewegung und die Abwechslung, damit sie sich nicht langweilen und resignieren. Unsere Aufgabe ist es, heraus zu finden, welche Spiele sie inzwischen bevorzugen. Wenn Angeln und Co nicht mehr der Hit sind, bieten Katzenfummelbretter und andere Denkspiele eine Alternative.

Tüddeligkeit und Sturheit: Auch Katzen können eine gewisse Alterssenilität kriegen, sie kann sich zum Beispiel in einer allgemeinen Verwirrtheit in manchen Situationen zeigen. Und so wie alte Menschen oftmals sturer und weniger flexibel werden, so werden es auch unsere Katzen. In beiden Fällen ist ein liebevolles Auseinandersetzen und Beschäftigen mit der Katze der beste Weg. Die täglichen Rituale die wir mit unseren Katzen haben, werden für eine ältere Katze noch viel wichtiger. Auf sie überfordernde Veränderungen kann sie mit Angst oder Aggression reagieren.

Essverhalten: Vielen Seniorkatzen muss man das Essen hinterher tragen und sie oftmals vom Napfinhalt überzeugen oder mehrere Dosen aufmachen. Wenn Ihre Katze etwas schlechter essen sollte, bieten Sie ihr mehrmals am Tag den Napf an, egal wo sie gerade liegt.

Ernährung: Der Stoffwechsel und die Hormonproduktion einer Katze im Alter verändern sich, sie werden langsamer und das Muskel-Fettverhältnis verschiebt sich. Ihr Energiebedarf – Kalorien – senkt sich, dagegen steigt der Bedarf nach hochwertigen Proteinen (tierischem Eiweiß) und Vitaminen. Mehr Informationen hierzu finden Sie in dem Artikel:

Ernährung von Seniorkatzen

Futternapf: Manche Katzen werden im Alter etwas “steifer”, unbeweglicher, andere leiden unter einem übersäuerten Magen. Ein erhöhter Napf – zum Beispiel ein dickes Buch drunter stellen – biete dafür schnelle Hilfe.

Trinken: Ältere Katzen sollten mehr trinken, dass hilft ihnen die Stoffwechselprodukte leichter auszuscheiden. Spätestens jetzt ist auch Nassfutter wesentlich sinnvoller als Trockenfutter, da mit dem Nassfutter schon eine gewisse Menge an Flüssigkeit aufgenommen wird:

Wasser – wichtiges Lebenselixier

Ältere Katzen können unter Verstopfung leiden, auch hier hilft viel Trinken schon weiter. Im schlimmsten Falle muss der Tierarzt oder ein Tierheilpraktiker bei Verstopfungen helfen.

Geruchssinn: Wie bei uns Menschen lassen viele Sinne auch bei den Katzen nach. Der Geruchsinn ist ein wichtiges Kommunikationsmittel von Katzen, so essen sie zum Beispiel auch nichts, was sie nicht riechen können. Deswegen ist Seniorfutter auch meist geruchsintensiver.

Sehkraft: Mit zu nehmenden Alter kann die Sehkraft einer Katze nachlassen, Katzen können auch grauen oder grünen Star kriegen. Falls Ihre Katze davon betroffen ist, ist es ratsam ihre Umgebung nicht großartig zu verändern. Manche Katzen freuen sich, wenn Nachts ein kleines Licht wie zum Beispiel einer Salzkristalleuchte für sie brennt, man kann beobachten, wie sie die Nähe zum Licht suchen.

Hörkraft: Viele ältere Katzen hören schlechter, manche werden gar taub. Ein mögliches Indiz hierfür ist ein lauteres Rufen Ihrer Katze, da sie sich selbst geringer oder gar nicht mehr hört.

Sprungkraft: Arthrose und Rheuma können auch bei Katzen auftreten, genauso wie ein normales Nachlassen der Sprungkraft. Sehr hilfreich sind jetzt kleine Kratzbäume oder Möbel, die Ihrer Katze den Aufstieg auf die Heizung, die Balkonbrüstung oder andere erhöhte Lieblingsplätze erleichtern.

Gelenkigkeit: Die Beweglichkeit wird wie bei uns Menschen auch geringer. Manchmal werden gar die Katzenkloumrandungen zu hoch. Ein kleiner Fußschemel vor dem Klo oder ein etwas eingeschnittener Rand bieten hier Hilfe.

Unsauberkeit: Viele verschiedene Faktoren können bei einer Katze im Alter zur Unsauberkeit führen, Sei es, dass sie in ihrer Verwirrtheit das Klo nicht findet, es nicht schnell genug erreicht hat, sie dachte sie sei auf dem Klo oder sie nicht hineinkam, es kann immer wieder mal passieren. Bitte beseitigen sie kommentarlos das kleine Malheur, sie kann wirklich nichts dafür und meint es in keinster Weise persönlich. Eventuell müssen Sie für eine gewisse Zeit einfach den Teppich wegräumen oder mehrere niedrige Klos aufstellen.

Fell- und Körperpflege: Einhergehend mit der geringeren Gelenkigkeit kommt die Katze beim Putzen nicht mehr überall hin. Mit einem feuchten – nicht nassen! – Waschlappen können wir sie dabei unterstützen.

Haut und Fell: Viele Katzen bekommen im Alter eine trockene Haut und oder ein struppiges oder schuppiges Fell. Oftmals zeigt das einen Mangel an bestimmten Vitaminen oder Spurenelementen an, es gibt viele natürliche Nahrungsergänzungsmittel und Produkte, mit denen Sie ihr – am Besten in Absprache mit Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker – helfen können.

Zähne und Zahnfleisch: Zahnstein und Zahnfleischentzündungen sind eine häufige Erkrankung im Alter. Am Besten ist ein regelmäßiger Kontrollblick ins Mäulchen, denn wenn sie davon betroffen sind sollte schnell Abhilfe beim Tierarzt geschaffen werden. Zum einen lassen Schmerzen im Mund Katzen weniger oder gar nicht fressen, zum anderen können längere Entzündungen im Maul zu weiteren Krankheiten wie der chronischen Niereninsuffizienz führen.

Nierenfunktion: An der chronischen Niereninsuffizienz erkranken rund ein Drittel aller Katzen im Alter. Ausführliche Informationen über diese Krankheit finden Sie in folgendem Artikel:

Chronische Niereninsuffizienz

Herzfunktion: Katzen können im Laufe des Älterwerdens Herzerkrankungen bekommen:

Tierkardiologie

Blutzucker: Nicht wenige Katzen bekommen im Alter einen erhöhten Blutzucker, manche brauchen sogar eine tägliche Insulinspritze.

Wikipedia über felinen Diabetes mellitus

Fettleibigkeit: Manche Katzen neigen aufgrund zu weniger Bewegung und eventuell auch falschem Essverhalten zur Fettleibigkeit im Alter. Da dies die Gelenke und den Stoffwechsel mehr belastet ist ein langsames Abnehmen in Begleitung eines Tierarztes oder Tierheilpraktikers ratsam.

Schilddrüsenfehlfunktion: Eine Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) ist bei Katzen über 10 Jahren die häufigste hormonelle Störung, sehr typisch ist ein Gewichtsverlust trotz erhöhter Nahrungsaufnahme:

Wikipedia über feline Hyperthyreose

Tumorerkrankungen: Falls Ihnen beim Schmusen ein Knubbel oder Knoten auffällt, lassen Sie ihn bitte tierärztlich untersuchen. Bei Katzen steigt die Neigung an Tumorerkrankungen mit dem Alter. Die häufigste Form ist das maligne Lymphom:

Wikipedia über das feline maligne Lymphom

Das Leben mit einer alten Katze

Wenn eine oder mehrere der oben beschriebenen Veränderungen oder Erkrankungen bei Ihrer Katze eingetroffen sind, wenn sie anfängt abzubauen, dann hat ihre letzte Lebensphase begonnen. Ihre Katze braucht Sie, Ihre Gelassenheit und Ihre Liebe genauso sehr, wie sie sie als kleines Kitten brauchte. Natürlich kann es Sie stressen, wenn sie mal wieder nicht ins Klo gepinkelt hat oder wenn sie Sie mehrmals täglich lauthals anmiauzt, weil sie etwas will. Aber es ist auch eine sehr innige Zeit, wenn Sie sich darauf einlassen, wenn Sie zulassen, dass jetzt ihre Lebenszeit sich langsam oder auch schnell dem Ende nähert. Bei den meisten Katzen wird im Alter das Schmusebedürfnis, die Sehnsucht nach Ihrer Zärtlichkeit größer, sie braucht Ihre Nähe und Zuwendung um in Würde zu altern und sich zu verabschieden.

Beobachten Sie sie im Hinblick auf oben beschriebene Erkrankungen oder Beschwerden und lesen Sie ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Ihr Lohn liegt in der Zufriedenheit Ihrer alten Katze, in ihrem lauten Schnurren wenn sie in Ihrem Arm liegt, der gerade wieder einmal einschläft, weil Sie sich wegen ihr nicht bewegen können und wollen.

Noch eine Idee zum Schluss

In unseren Tierheimen gibt es sehr viel mehr alte und ältere Katzen als junge, da die meisten Menschen lieber ein Kitten oder eine junge Katze zu sich nehmen. Ich habe inzwischen einige Menschen getroffen, die grundsätzlich nur noch diesen alten Katzen ein neues Revier und Geborgenheit bei sich geben. Andere Menschen mit  einer sozialen, altersmäßig gemischten Katzengruppe nehmen immer wieder eine Katzenomi oder einen Katzenopi bei sich auf und bieten ihnen einen liebevollen Lebensabend. Ich finde das klasse und will an dieser Stelle diesen Menschen meinen Respekt aussprechen.

Wenn Sie sich durch diese Idee angesprochen fühlen, schauen Sie doch einfach mal bei dem Tierheim in Ihrer Nähe vorbei. Einige Tierheime bieten bei chronisch kranken Katzen eine kostenlose medizinische Betreuung beim Tierheim – Tierarzt für diese Krankheit an, um die Vermittlungschance für eine alte und kranke Katze zu erhöhen.

In unserem Forum stehen wir Ihnen gerne für Fragen oder mit unserem Rat beiseite: Forum von Petsnature

© Katja Tuszynski 2010 – www.wortwichtel.de

Quellen der Fotos: Vielen Dank für die Überlassung!

Foto 1 + 2 + 7 + 8: Katja Tuszynski

Foto 3 + 6: Annette Riestenpatt

Foto 4 + 5: Claudia F.

Chronisch entzündliche Darmerkrankung – IBD

Samstag, Juni 19th, 2010

Artikel powered by petsnature.de

Die IBD – zu deutsch: chronisch entzündliche Darmerkrankung – gibt es sowohl bei Katzen, als auch bei Hunden, Menschen und anderen Lebewesen. Es ist eine Erkrankung, die in Fachkreisen reichlich diskutiert wird, da bis heute eine eindeutige Ursache noch nicht gefunden wurde.

Mögliche Ursachen der IBD

Es gibt verschiedene Thesen, die versuchen die Ursachen der IBD zu belegen. Die wichtigsten sind:

Genetische Ursache: Die Forschung, die dieser These nachgeht, versucht mutierte Gene zu finden, die ihrer Meinung nach eine IBD auslösen können.

Immunologische Ursache: Die Darmflora ist ein Hauptbestandteil des Immunsystems und besteht unter anderem aus Bakterien und weiteren Mikroorganismen. Bei dieser These geht die Forschung davon aus, das Immunsystem auf die für die Darmflora notwendigen Bakterien reagiert als wären es fremde Keime. Man spricht in diesem Zusammenhang von einer überschießenden Immunantwort und einer bakteriellen Überwucherung.

Mikrobielle Ursache: Dieser Theorie nach sind Mirkoorganismen (z. B. Bakterien, Pilze, Protozoen oder andere) Auslöser der IBD, man hat allerdings bisher noch keine definitiv bestimmen können.

Umweltfaktoren als Ursache: Nach dieser Theorie können zum Beispiel sowohl Umweltgifte, als auch Nahrungsbestandteile die IBD auslösen.

Wie bei allen Krankheiten, bei denen die Ursache der Medizin unbekannt ist, gibt es wenige bis gar keine definitiven „Regeln“. Nach Meinung einiger Tierärzte, sind vor allem ältere Katzen betroffen. Andere glauben zu wissen, dass es keine Alterbeschränkung gibt. Einige Tierärzte sehen eine größere Betroffenheit bei Rassekatzen, andere sind überzeugt, dass diese Häufung nicht gibt.

Symptome

Die Symptome, die bei einer IBD auftreten können, sind ihr nicht eindeutig zu zuordnen. Sie treten auch bei vielen anderen Erkrankungen auf. Mögliche Symptome sind:

  • Durchfall immer wiederkehrend
  • Blut und/ oder Schleim im Kot
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • Verstopfung
  • schmerzhaftes Kotabsetzen
  • Bauchschmerzen
  • Blähungen
  • Magenknurren
  • Gewichtsverlust
  • allgemeines Unwohlsein
  • Apathie
  • Austrocknung
  • Fellausfall
  • stumpfes Fell

Je nach Schwere der Erkrankung treten die Symptome stärker oder schwächer auf.

Diagnose

Die IBD gehört aufgrund der noch fehlenden Erkenntnisse der Ursache zu den Krankheiten, die nur über ein Ausschlussverfahren festgestellt werden können. Das bedeutet, dass bei entsprechend vorhandenen Symptomen erstmal alle anderen Krankheiten mittels Untersuchungen (Blut- und Kotuntersuchungen, Urinanalyse, Röntgen, Ultraschall des Bauchraumes, Magen-Darm-Spiegelung mit Probenentnahme für eine histologische Untersuchung) ausgeschlossen werden.

Behandlung

Die Behandlung hängt zum einen von den Symptomen und ihrer Schwere ab, zum anderen von der vermutlichen Ursache. Oftmals ist ein Zusammenhang mit einer Futtermittelunverträglichkeit zu beobachten. Sehr häufig wird mithilfe von Antibiotika und/oder Cortison versucht die Entzündung zu bekämpfen bzw. sie zu unterdrücken. Ein Allergietest ist in jedem Falle sinnvoll um etwaige Allergien zu bestimmen. Für die symptomatische Behandlung gibt es eine Vielzahl an schulmedizinischen und pflanzlichen Medikamenten.  Oftmals ist eine lebenslange Behandlung erforderlich, sie kann auch immer wieder aufflammen.

Einen weiteren, immer öfter beschrittenen Weg, vor allem bei chronischen und/oder sich wiederholenden Erkrankungen, finden viele in der Alternativen Medizin wie zum Beispiel der Homöopathie.

Noch ein paar Gedanken…

Bei der IBD kommt es meiner Meinung nach auf zwei wichtige Faktoren an: Auf Sie und auf einen guten Tierarzt / Tierheilpraktiker. Die IBD ist, genauso wie die CNI (chronische Niereninsuffizienz) und noch einige andere Erkrankungen, eine Krankheit, bei der es wichtig ist das wir Katzenhalter ausreichend informiert sind. Es müssen von uns im Laufe der Behandlung immer wieder Entscheidungen getroffen werden, die wir nur treffen können, wenn wir die Erkrankung und unsere Katze verstehen, die Konsequenzen der Entscheidung überblicken können.

Wenn Sie sich zu Beginn der Krankheit überfordert fühlen, hilft Ihnen vielleicht dieser Artikel:

Tierarztbesuch – am Besten gut vorbereiten!

Es gibt nach meinen Recherchen leider noch keine umfassend informierende Internetseite zur IBD, die nicht von Fachchinesisch geprägt ist. Sehr oft stößt man auf jeden Fall auf einem Zusammenhang von Ernährung und dem Allgemeinbefinden einer an IBD erkrankten Katze. Dieser offene Brief an Tierärzte einer engagierten Katzenfreundin versucht das zu verdeutlichen:

Offener Brief an Tierärzte

Eines ist sicher, Ihre Katze ist mit dieser Krankheit nicht allein, es gibt leider viele, die davon betroffen sind, in vielen Foren finden Sie Beiträge über diese Krankheit.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne in unserem Forum zur Verfügung: Forum von Petsnature

© Katja Tuszynski – www.wortwichtel.de

____________________________

Quellen:

Wikipedia

Tierärztliche Spezialisten Hamburg

Dissertation zum Thema IBD I

Dissertation zum Thema IBD II

Krankenversicherung für Haustiere – Tierkrankenversicherung

Freitag, Juni 18th, 2010

Seit einigen Jahren bieten verschiedene Versicherungsunternehmen Tierkrankenversicherungen an. Über Sinn oder Unsinn kann man streiten, Fakt ist, dass die Tiermedizin heutzutage wesentlich komplexer geworden ist und Tierarztrechnungen bei entsprechender Behandlung durchaus im 4-stelligen Bereich ausfallen können. Im folgenden werde ich die verschiedenen Versicherungsformen vorstellen und das Geschäft der Versicherung an sich darstellen.

Welche Tierkrankenversicherungen gibt es?

Operationskostenversicherung: Diese Versicherungsform tritt nur bei Operationen, die Ihre Katze benötigt in Kraft. Die vorhergehenden Untersuchungen, die zur Diagnosefindung dienen, sind in der Regel nicht enthalten, notwendige Nachuntersuchungen im direkten Zusammenhang mit der Operation schon. Die erforderlichen Medikamente die zur Nachbehandlung gehören, sind in einigen enthalten. Bei manchen Versicherungen wird eine zu zahlende Höchstsumme pro Jahr festgelegt, wenn Sie diese überschreiten, zahlen Sie den Rest selbst.

Vorteile:

  • meistens keine Altersbegrenzung beim Abschluss der Versicherung
  • geringere monatliche Beiträge als bei der Vollversicherung

Nachteile:

  • es werden nur die Operationskosten und die direkt damit zusammenhängenden Kosten erstattet.

Voll – Krankenversicherung: In dieser Versicherungsform werden im Gegensatz zur OP-Kosten-Versicherung mehr und andere Tierarztkosten übernommen. Je nach Tarif gibt es allerdings einen so genannten Selbstbehalt (Mindestsumme die der Tierhalter selbst trägt) oder eine jährliche Begrenzung für Tierarztkosten generell oder pro Diagnose beziehungsweise “Schadensfall”.

Vorteile:

  • es werden auch normale Untersuchungskosten oder Impfungen bezahlt
  • meist sind auch noch weitere “Spezialleistungen” mit eingeschlossen

Nachteile:

  • der monatliche Beitrag ist höher
  • Katzen und Hunde ab einem gewissen Alter werden nicht mehr versichert

Wie funktioniert eine Versicherung überhaupt?

An sich eine schöne Vorstellung: Ich zahle monatlich einen überschaubaren Betrag, dafür gibt mir die Versicherung immer das Geld für jede Tierarztrechnung. Nur so einfach funktioniert das nicht, Versicherungen sind keine wohltätigen Vereine, es ist ein klar kalkuliertes Geschäft.

Verallgemeinernd könnte man eine Versicherung mit einer Wette vergleichen. Sie „wetten“, dass Sie die Versicherung irgendwann in Anspruch nehmen müssen, die Versicherung wettet dagegen. Und in der Regel behält sie Recht, denn sonst würde sich das Geschäft für sie nicht lohnen. Das bedeutet, wenn man den Blick auf alle Tierkrankenversicherungen eines Versicherungsunternehmen wirft, muss die Versicherung nur bei einem ungleich kleineren Prozentsatz aller Versicherten mehr bezahlen, als sie an Beiträgen von Ihnen als einzelnem erhält. Versicherungen sind ein Massengeschäft.

Neben diesem Massenaspekt greifen noch weitere statistische Erfahrungswerte von Tierarztkosten im Allgemeinen. Sie nehmen Einfluss auf die Versicherungsbedingungen, diese können von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich ausfallen. Ziel von allen ist der Gewinn, der sich aus den Beiträgen aller Tierkrankenversicherungen aller Kunden zusammensetzt. Wenn eine Versicherung grundsätzlich keinen Gewinn bringen würde, würden sie sie nicht anbieten oder sie so modifizieren, bis sie Gewinn bringt. Damit sind wir bei den Versicherungsbedingungen.

Welche Versicherungsbedingungen gibt es?

Im Folgenden liste ich alle mir bekannten Bedingungen und Einschränkungen auf, die Sie in den Verträgen finden könnten. Für welche sich das Unternehmen entscheidet, hängt von ihren Experten ab.

Eintrittsalter: Vor allem bei der Vollversicherung gibt es eine Altersbegrenzung, ältere Tiere werden grundsätzlich nicht versichert, das Risiko ist zu hoch.

Andere Altersbegrenzungen: Bei manchen Versicherungen sinkt ab einem gewissen Alter des Tieres die Übernahmehöhe von 100 % auf 80 % oder weniger.

Rasseeinschränkungen: Manche Katzen- und Hunderassen leiden verstärkt unter bestimmten Erbkrankheiten oder sind statistisch gesehen anfälliger bzw. häufiger krank, entweder wird die Rasse nicht vollversichert, oder bestimmte Krankheiten werden aus dem Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Selbstbehalt: Manche Versicherungen zahlen erst ab einer festgelegten Eigenbeteiligung von Ihnen.

Kostenbegrenzung: Manche Versicherungen begrenzen die Kosten entweder pro Jahr, pro Bereich wie zum Beispiel Vorsorge oder pro Diagnose pro Jahr, alle darüber hinaus gehenden Kosten müssen Sie selbst tragen. Das gilt sowohl für die reine Behandlung, als auch für die Operationskosten.

Grundbedingungen: Häufig wird die Einhaltung des gesetzlich vorgeschriebenen Impfplanes zur Bedingung gemacht. Halten Sie eine Impfung nicht ein und Ihr Tier wird danach krank, kann die Versicherung die Kostenübernahme ablehnen.

Tierarztrechnung: Die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) setzt sich aus einem so genannten Grundwert und einem Steigerungssatz zusammen. Manche Versicherungen zahlen nur den „einfachen Satz“ oder haben andere Einschränkungen in diesem Bereich.

Haltungsbedingungen: Bei manchen Versicherungen erhöht sich der Beitrag, wenn die Katzen zum Beispiel ungesicherten Freigang haben, da das das Risiko der Versicherung erhöht.

Leistungsumfang: Der ist von Versicherung zu Versicherung sehr unterschiedlich. Manche zahlen zum Beispiel auch den Tierheilpraktiker, manche schließen bestimmte Verfahren aus.

Versicherungslaufzeit: Es gibt Versicherungen die nur ein Jahr lang laufen und immer wieder verlängert werden können, es gibt aber auch Laufzeiten von 5 oder 10 Jahren. Längere Laufzeiten senken zwar etwas die Beiträge, binden Sie allerdings für diesen Zeitraum an diese Versicherung.

Leistungsbeginn: Nicht jede Versicherungsleistung beginnt mit Ihrer ersten Beitragszahlung, damit schützen sich die Versicherungen davor, dass Sie zum Beispiel von der anstehenden Zahnsanierung schon wissen und nur deswegen die Versicherung abschließen.

Sie sehen, es ist sehr wichtig sich das ganze Kleingedruckte – die Versicherungsbedingungen genau durch zu lesen und auseinander zu klamüsern was sie im Einzelnen bedeuten. Wenn Sie sich für eine Versicherung interessieren, lohnt sich der Vergleich der Bedingungen und der Kosten mehrere Versicherungen auf jeden Fall!

Tierkrankenversicherung – Sinn oder Unsinn?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, es spielen verschiedene Faktoren dabei eine Rolle. Das fängt mit Ihren eigenen Lebensumständen an und hört mit der Situation Ihres Tieres auf.

Wenn Sie zum Beispiel eine jüngere Katze mit einer bestimmten Erkrankung haben und davon ausgehen können, dass Sie trotz der Versicherungsbedingungen wahrscheinlich von der Versicherung profitieren könnten, dann macht sie auf jeden Fall Sinn.

Wenn Sie eine eher kränklichen Hund halten und über einen schmaleren Geldbeutel verfügen, dann wird Ihnen die Versicherung ein gutes Ruhepolster sein, immer für Ihren Hund alles Notwendige veranlassen zu können.

Letztendlich läuft es auf eine simple Rechenaufgabe hinaus:

12 x 20 Euro (durchschnittlicher Beitrag für Katzen) = 240 Euro pro Jahr

240 Euro x 15 Jahre (durchschnittliche Lebenserwartung) = 3600 Euro für 15 Jahre

zusätzlich + eventuellem Eigenbehalt oder Kosten, die die Leistungsgrenzen überschreiten

Am Besten rechnen Sie sich das mit den exakten Zahlen der in Frage kommenden Versicherung durch. Wenn Sie mehrere Tiere halten, gibt es oftmals einen Rabatt wenn alle bei der gleichen Versicherung versichert werden.

Eine überdenkenswerte Alternative zur Tierkrankenversicherung ist ein Sparbuch. Es setzt allerdings voraus, dass Sie zum einen jeden Monat eine Summe X darauf einzahlen und zum anderen so diszipliniert sind, dieses Geld ausschließlich für Tierarztrechnungen zu benutzen.

(c) Katja Tuszynski – www.wortwichtel.de