Hunde am Strand – ein kleiner Knigge

Wer mit seinem Hund schon mal in den Urlaub gefahren ist, weiß, dass sein tierischer Freund nicht überall gern gesehen ist. Schon bei der Wahl des Hotels muss man darauf achten, dass man seinen Hund mitnehmen darf. Außerdem sollte man sich überlegen, wohin man mit seinem Vierbeiner fährt, einen Strandurlaub findet ein Hund sicher viel toller als eine Städtereise. Doch auch bei einem Strandbesuch gilt es einige Regeln zu beachten. Schließlich gibt es dort ja noch andere Urlauber, die in Ruhe ihren Urlaub genießen wollen.

Das wichtigste Gebot betrifft die Hinterlassenschaften Ihres Hundes, bitte haben Sie immer mehrere Kotbeutel dabei, damit niemand anderes am Strand in einen Hundehaufen tritt. Am Besten lassen Sie Ihren Hund vor dem Strandbesuch sich noch mal lösen.

Das zweitwichtigste Gebot betrifft den Umgang Ihres Hundes mit anderen Menschen. Nicht jeder ist ein Hundefreund, manche haben sogar Angst vor Hunden. Deswegen sollte man seinen Hund bei einem gut besuchten Strand lieber an der Leine führen. An leereren Stränden kann er natürlich gerne frei laufen, solange er immer auf Ihre Kommandos reagiert und sofort zurück gerufen werden kann.

Eine echte Alternative bieten inzwischen viele Urlaubsorte an: den Hundestrand. Hier sind Sie unter Gleichgesinnten, sowohl Ihr Hund als auch Sie werden am Hundestrand sicher schnell Freundschaften schließen. Da macht der Urlaub dann gleich doppelt so viel Spass! Als besonders hundefreundliche Urlaubsorte gelten die Ost- und die Nordsee.

Weitere Tipps für einen gelungenen Strandurlaub mit Ihrem besten Freund finden Sie auf Holiday Insider:

Hunde am Strand

Und nun wünsche ich Ihrem Hund und Ihnen einen rundum gelungenen Urlaub!

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Welcher Hund passt zu mir?

Welcher Hund passt zu mir? – Diese Frage ist eine der ersten, die Sie sich gründlich beantworten sollten, wenn Sie darüber nachdenken einen Hund in Ihr Leben einziehen zu lassen.

Gerade als künftiger Ersthundehalter hat man noch ganz andere Vorstellungen davon, wie der eigene Hund aussehen sollte. Genau dies, das Aussehen, sollte bei der Wahl der Rasse oder Mischung aber erst an zweiter Stelle stehen. An erster Stelle steht die Frage: Welchen Eigenschaften eines Hundes kann ich gerecht werden und welche Eigenschaften hat welcher Hundetypus?

Manche Konstellationen von Mensch und Hund können schon bald zu Konflikten im Zusammenleben führen. Im Interesse Ihres künftigen Hundes und in Ihrem eigenen Interesse informieren Sie sich am besten vorher über Eigenschaften und Bedürfnisse Ihrer „Traumrassen“.  Manche Hunde sind leicht zu erziehen und „anfängergeeignet“. Andere wiederum besitzen eine natürliches „Sturköpfigkeit“ und die Erziehung erfordert eine Menge „hündisches Fachwissen“ und Einfühlungsvermögen, das man als Ersthundehalter noch gar nicht besitzen kann. Schließlich müssen Sie als „Neuling“ im Zusammenleben mit Hunden noch genauso viel über das Verhalten und die Kommunikation mit dem Hund in der Praxis lernen wie ein Welpe, der noch erzogen werden muss. Continue reading

Das Hundehaufen – Ärgernis

Die Hinterlassenschaften unseres Hundes sind häufig Anlass zur Verärgerung unserer Mitmenschen. Und ganz unter uns, haben Sie sich nicht auch schon einmal darüber geärgert, dass Sie in einen Hundehaufen getreten sind? Hundehaufen liegen in Vorgärten, in Parks und Einkaufsstraßen, sogar auf Kinderspielplätzen und sorgen für ständigen Unmut anderer Menschen. Als Hundehalter tragen wir die Verantwortung auch dafür, dass unser Hund sich nicht durch wohlplatzierte Häufchen unbeliebt macht. Wir tragen die Verantwortung dafür, dass keiner unserer Mitmenschen sich durch unseren Hund und seine Häufchen belästigt fühlen muss.

Selbstverständlich ist es völlig natürlich, dass der Hund sich zum Lösen an den Straßenrand oder an Nachbars Vorgarten hockt, aber genauso natürlich ist auch die menschliche Abneigung gegen Hundekot. Continue reading

Clickertraining

Als “Click & Treat” oder auch Clickertraining bezeichnet man eine Methode zur Verhaltensbeeinflussung von Tieren. Sie basiert auf der Konditionierung des erwünschten Verhaltens unter Verwendung des Clickers, der als positiver sekundärer Verstärker dient.

Bei dem Clicker handelt es sich um ein kleines Gerät, welches den meisten von uns noch als Kinderspielzeug, dem sogenannten “Knackfrosch”, bekannt ist. Es ist in der einfachsten Form eine kleine Box, in der ein Streifen Federstahl integriert ist, welcher durch Druck ein knackendes, klickendes Geräusch verursacht.
Er dient beim Clickertraining als Hilfsmittel, über welches Sie mit Ihrem Hund kommunizieren. Continue reading

Ungehorsam: Die häufigsten Gründe

407793_7177klein1Sie rufen und rufen und Ihr Hund kümmert sich nicht um Sie, sondern spielt und stöbert ungerührt weiter? Sie sagen einmal “Sitz” und es passiert nichts? Sie sagen nochmal “Sitz” und Ihr Hund schaut Sie an und wedelt, statt sich hinzusetzen? An dieser Stelle können Sie nachlesen, warum das der Fall ist und wo der Fehler in Ihrer Erziehung liegen könnte:

1. Ihr Hund ist nicht schwerhörig

Ein einziger Ruf genügt, wenn er das Kommando beherrscht. Solange Sie wiederholt nach ihm rufen, teilen Sie ihm ja mit, dass Sie da sind und auf ihn warten oder gar ihm hinterherlaufen. Er nimmt sie nicht für voll, denn mehrmaliges Rufen untergräbt Ihre Autorität. Continue reading

Zahnpflege beim Hund

Wie wir Menschen aus eigener Erfahrung meist wissen, können Zahnprobleme und Zahnarztbesuche äußerst unangenehm sein. Deshalb sollte – genau wie unser menschliches Gebiss -  das Hundegebiss von kleinauf kontrolliert und gepflegt werden.

Es empfiehlt sich schon beim Welpen frühzeitig zu üben und ihn daran zu gewöhnen, dass man seine Zähne, Maulhöhle und Zahnfleisch regelmäßig inspiziert. Auf diese Art und Weise ist es zugleich möglich den Zahnwechsel von den Milchzähnen zum festen Hundegebiss  zu kontrollieren und gegebenenfalls – sofern erforderlich – Maßnahmen zu ergreifen (Tierarztkontrolle).

Nicht nur Mundgeruch und Zahnstein werden durch regelmäßige Kontrolle und Pflege gemindert oder gänzlich vermieden, auch lassen sich Verletzungen im Maulhöhlenbereich schneller entdecken, wenn man diesen regelmäßig kontrolliert. Durch Spiele (Toben mit Mensch und Hund) und durch ungeeignete Spielzeuge (Stöcke!) kann es oft zu Verletzungen der Maulhöhle und abgebrochenen Zähnen kommen. Schmerzhafte Entzündungen können entstehen, Zahn und Zahnfleisch können geschädigt werden und unser Hund kann nur noch schlecht fressen und krank werden. Continue reading

Tipps zur Stubenreinheit

887701_12269350kleinWenn ein Welpe einzieht, steht jeder frischgebackene Hundehalter vor dem Problem „Wie bekomm ich meinen Hund schnell stubenrein?“.
Ein Welpe muss erst lernen, wo und bei welcher Gelegenheit er seine Geschäftchen verrichten darf. Bei der Lösung dieses Problems ist ganz klar an erster Stelle Ihre Aufmerksamkeit gefragt. Sie müssen die Situationen erkennen, in denen Ihr Welpe bald muss. Wie bei kleinen Kindern passiert es dem Welpen, dass er plötzlich und ohne Vorwarnung mal muss. Und schon plätschert es auf den guten Stubenteppich. Als Hundehalter stehen wir nun in der Pflicht, dass wir wissen müssen, wann der Welpe „müssen“ könnte – und entsprechend handeln, bevor das Unglück geschieht.

Generell sollte der Welpe alle zwei bis drei Stunden die Möglichkeit bekommen sich zu lösen. Ein wenig Flexibilität sollten Sie jedoch einplanen: Wecken Sie ihn nicht, wenn er gerade schläft, sondern warten Sie, bis er wach wird. Kleine Hunde brauchen auch ihren Schlaf. Das Letzte, was Sie vor dem Schlafengehen unternehmen sollten, ist der Gassigang. Und entsprechend ist das Erste nach dem Aufstehen der Gang mit dem Welpen. Continue reading

Die Hundesteuer

Wenn man sich dafür entscheidet mit einem Hund zusammenzuleben, dann gibt es Vieles zu bedenken. Jedoch dreht es sich nicht nur darum, welcher Hund, welche Rasse, Hündin oder Rüde, jung oder alt es sein soll, sondern es kommen auch noch andere Verpflichtungen hinzu.

Eine davon ist die Hundesteuer.

Erstmalig wurde die Hundesteuer als Luxussteuer in Deutschland um 1810 erhoben. Man ging davon aus, dass jemand, der sich ein Tier, welches kein Nutztier ist, leisten kann, auch über genügend Geld verfügt, dafür einen Sonderbeitrag zu bezahlen.  Heute hat sich die Luxussteuer zu einer Ordnungssteuer gewandelt, die unter anderem der Begrenzung der Hundeanzahl in einer Stadt dienen soll.

Die Hundesteuer ist eine direkte Steuer, denn der Hundehalter ist der Steuerträger und Steuerpflichtige. Besteuert wird die Hundehaltung.
Zu zahlen hat der Hundehalter: In einer Familie ist es der Wohnungs- oder Hauseigentümer bzw. –mieter, also der Haushaltsvorstand.  Diese Steuer wird als Jahressteuer pro gehaltenen Hund im Haushalt erhoben. Continue reading