Hundstage – Vorsicht: Hitzestau!

564772_80465030klein1Wenn das Thermometer in diesen Tagen langsam immer weiter hinauf klettert, die 25°C-Marke übersteigt und die Sonne erbarmungslos vom Himmel lacht, freut sich manch Mensch, doch unsere Haustiere in der Regel nicht. Im Körper des Tieres entsteht schnell ein Wärmestau, der sich rasch zu einem für das Tier lebensgefährlichen Hitzschlag wandeln kann.

Katzen besitzen nicht – wie wir Menschen – am ganzen Körper Schweißdrüsen. Sie haben lediglich zwischen Sohlen- und Zehenballen Schweißdrüsen, welche vornehmlich zum Markieren (Duftstoff) eingesetzt werden. Katzen können, wenn es heiß ist, nicht so sehr wie Menschen schwitzen, um Hitze abzugeben. Ähnlich wie beim Hund kann eine Katze bei starker Erregung oder großer Hitze damit beginnen zu hecheln. Durch die Atembewegung verdunstet der Speichel im Rachenraum und sorgt so für Kühlung, welche aber nicht annähernd in ihrem Ausmaß mit der des Hundes beim Hecheln gleichzustellen ist. Continue reading

Krankenversicherung für Haustiere – Tierkrankenversicherung

Seit einigen Jahren bieten verschiedene Versicherungs-unternehmen Tierkrankenversicherungen an. Über Sinn oder Unsinn kann man streiten, Fakt ist, dass die Tiermedizin heutzutage wesentlich komplexer geworden ist und Tierarztrechnungen bei entsprechender Behandlung durchaus im 4-stelligen Bereich ausfallen können. Im folgenden werde ich die verschiedenen Versicherungsformen vorstellen und das Geschäft der Versicherung an sich darstellen.

Welche Tierkrankenversicherungen gibt es?

Operationskostenversicherung: Diese Versicherungsform tritt nur bei Operationen, die Ihre Katze benötigt in Kraft. Die vorhergehenden Untersuchungen, die zur Diagnosefindung dienen, sind in der Regel nicht enthalten, notwendige Nachuntersuchungen im direkten Zusammenhang mit der Operation schon. Die erforderlichen Medikamente die zur Nachbehandlung gehören, sind in einigen enthalten. Bei manchen Versicherungen wird eine zu zahlende Höchstsumme pro Jahr festgelegt, wenn Sie diese überschreiten, zahlen Sie den Rest selbst. Continue reading

Chewies: Natürliche Leckerli und Kauprodukte für Hunde

Wir Hunde- und Katzenhalter können uns dank des Internets heutzutage viel schneller informieren und wichtiges Wissen weitergeben. Das zeigt sich auch in dem zunehmenden Interesse an hochwertigem und artnahem Futter, wir Tierhalter werden immer aufgeklärter und wollen nur das Beste für unsere vierbeinigen Freunde.

Für Hunde bietet Chewies ein breites Sortiment an natürlichen Kauprodukten für Hunde und wohldurchdachten Traningsleckerli. Auch an ernährungssensible Hunde wird mit allergenarmen Fleischsorten gedacht:

Chewies

Auch wenn ich zu den Katzenhaltern gehöre, ich finde diese Entwicklung echt klasse. Und wünschte mir, es gäbe auch für Katzen Kauprodukte, die diesen Spiel und ein langes Kauvergnügen bieten würden.

Futtermittelunverträglichkeit

In der Medizin unterscheidet man zwei Formen der Futtermittelunverträglichkeit, zum einen die Futtermittelintoleranz, zum anderen die Futtermittelallergie. Im Folgenden finden Sie eine genaue Definition der beiden Unverträglichkeiten, Wege der Diagnose und den erfolgreichsten Behandlungsansatz.

Der folgende Artikel wurde zwar speziell für Katzen geschrieben, gilt aber für Hunde gleichermaßen.

Futtermittelintoleranz

Der Begriff „Intoleranz“ meint medizinisch eine Stoffwechselstörung aufgrund unzureichender Verarbeitung zugeführter Substanzen. In Bezug auf eine Futtermittelintoleranz bedeutet es die Störung des normalen Verdauungsprozesses bei Nahrungsaufnahme ohne Beteiligung des Immunsystems.

Futtermittelallergie

Bei der Futtermittelallergie kommt es zusätzlich noch zu einer Immunantwort. Das bedeutet, dass das Immunsystem der Katze den Allergie auslösenden Stoff wie auf einen Krankheitserreger reagiert und es kommt zu einer Überreaktion des Körpers. Continue reading

Großer Hund oder kleiner Hund?

dia693509_71622130klSie wollen einen Hund in Ihr Leben, in Ihre Familie einziehen lassen? Aber Sie sind sich nicht sicher ob eher ein großer Artenvertreter oder ein kleiner gewachseneres Exemplar Hund zu Ihnen passt? Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Persönliche Vorlieben und Erfahrungen spielen hier eine große Rolle. Auf jeden Fall will ich vor der häufig vertretenen Meinung “Ein kleiner Hund ist doch kein Hund!” warnen. Natürlich ist auch er durch und durch ein Hund! Kleinere Hunde wissen nicht, daß sie an Wuchs (in unseren menschlichen Augen) ein Defizit aufweisen – das kann sehr spannend werden, je nachdem, wieviel “Ego” so ein Hundetier mit auf die Welt bringt.

Der Wolf im Hund

Grundsätzlich gilt folgendes zu beachten: Ein Hund ist ein Hund und stammt der Genetik nach vom Wolf ab. Das gilt gleichermaßen für den niedlichen – leider so häufig in der Schickeria im schicken Täschchen (völlig zu unrecht und missverstanden) spazieren getragenen – klitzekleinen Chihuahua, wie für den riesengroßen und massiven Bernhardiner. Beide tragen ein wölfisches Erbe in sich. Die Größe und der Phenotyp, also das äußere Erscheinungsbild eines Hundes, lassen es uns immer wieder gedanklich in den Hintergrund drängen und vergessen lassen, womit wir es am anderen Ende der Leine zu tun haben. Hunde haben “wölfische Bedürfnisse”, je nach Rasse in unterschiedlich ausgeprägter Form, aber immer vorhanden.

So gibt es ebenso kleine, extrem sportliche und ausdauernde Hunde mit dem Bedürfnis nach “Action” wie dies bei den größeren Hunden auch der Fall ist. Und umgekehrt gibt es natürlich auch größere Hunde, die lieber alles etwas ruhiger und nicht zu sportlich angehen. Häufig sind hier auch durch klare körperliche Extreme Grenzen gesetzt (zum Beispiel kurze Nasen, schwere Knochen, lange Rücken).

Wenn Sie sich für einen Rassehund entscheiden wollen und sich bezüglich der zu erwartenden mitgebrachten Fähigkeiten nicht sicher sind, kontaktieren Sie die entsprechenden Züchter, lesen Sie Fachliteratur zu Ihrer Rasse und schauen Sie auch hier:  Hunderassen

Es gibt einige wichtige Punkte, die  bei der Auswahl der Größe eines zukünftigen Familienmitgliedes eine Rolle spielen können. Und es kursieren auch einige fragwürdige Aspekte in der Hundeszene zum Thema: “Pro & Contra” – großer Hund oder kleiner Hund?

Müssen Sie mit Ihrem Hund tagtäglich Treppen steigen?

Es gibt eine Faustregel, wonach bei einem jungen Hund das Hauptwachstum bis zu einem Alter von einem Jahr stattfindet. Gerade in dieser Zeit muss besonders darauf geachtet werden, das es zu keinerlei (chronischer) Überbeanspruchung im Bewegungsapparat kommt, um so die Ausbildung von Deformierungen an Gelenken zu vermeiden. Solche Deformierungen schränken ein gesundes aktives Hundeleben durch frühzeitige Bildung von zum Beispiel Hüftdysplasien, Ellenbogendysplasien oder Arthrosen ziemlich ein.

Bedenken Sie, dass Ihr Hund, der im Welpenalter zu Ihnen kommt, “wächst und gedeiht” und vielleicht als niedlicher acht Wochen alter Neufundländer noch leicht die 10 Stufen zu Ihrem Heim hinaufgetragen werden kann. Aber dann?  Diese Problematik gilt es auch in weiser Voraussicht im Kopf zu behalten, denn Hunde werden, wie wir Menschen auch, nicht jünger und beweglicher. Hunde können krank werden oder durch ihre körperliche Spezifizierung generell für regelmäßiges Treppen steigen einfach nicht gemacht sein, ohne mögliche körperliche Schäden davon zu tragen.

Kommen Sie also an Stufen in Ihrem Leben nicht vorbei und verfügen auch über keinerlei Muskelberge an Ihren Oberarmen und -schenkeln, könnte dies ein “Contra” für einen (wirklich) großen Hund bedeuten.

Setzen Sie sich einen persönlichen, finanziellen Rahmen, den Sie für Ihr neues Familienmitglied monatlich veranschlagen wollen?

Vorab dazu bitte unseren Artikel Kostenfrage Hund lesen. Einzig und allein über die Menge des Futters lässt sich kalkulieren, dass ein kleinerer, gesunder Hund monatlich weniger in seinem Futternapf benötigt. Auch möglicherweise erforderliche Medikamente können, müssen aber nicht, im Falle eines Falles finanziell weniger zu Buche schlagen, da ein kleiner Hund geringere Dosierungen benötigt. Wobei sich auch diese Aussage aufgrund der Art der möglichen Erkrankungen nicht pauschalisieren lässt, auch kleine Hunde können “richtig” krank werden und als Privatpatienten eine Menge Geld kosten. Interessant hierzu in jedem Falle auch unser Artikel  Krankenversicherung für Hunde – Tierkrankenversicherung.

Sie nutzen öffentliche Verkehrsmittel, sind auf diese angewiesen?

Bei der Deutschen Bahn gelten folgende Regeln. Für die regionalen Bedingungen erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem öffentlichen Nahverkehrsbüro.

Es gibt kleine Kinder im Haushalt?

Sie haben schon einmal irgendwo gelesen oder gehört, das ein großer Hund besser zu Kindern passt, weil sie sind nicht so empfindlich sein sollen, wenn sie einmal etwas kindisch-grob angefasst werden? Dem muss ich vehement widersprechen, das ist ein Ammenmärchen, denn (kleine) noch unverständige Kinder sollten niemals mit einem Vierbeiner alleine gelassen werden, egal ob der Hund klein oder groß ist. Wenn  ein Kind einen Hund so grob anfasst, das dieser Schmerz verspürt oder gar einen körperlichen Schaden davon tragen kann, so schmerzt dies den kleinen wie den großen Hund gleichermaßen. In der Folge kann es zu einer völlig normalen Reaktion des Hundes – gleich unseren Reflexen – kommen, beispielsweise ein Schnappen nach dem Schmerz verursachenden Kind. Wie eingangs schon geschrieben und festgestellt: Ein Hund ist ein Hund. Es gibt einige Hunderassen, die generell familiengeeigneter sind als andere Rassen. Wenn Sie Kinder haben oder in absehbarer Zeit Nachwuchs planen, sollten diese Überlegungen auf jeden Fall eine Rolle bei der Auswahl des vierbeinigen Familienmitgliedes spielen.

Sie haben nur geringen Wohnraum zur Verfügung stehen und möchten dies auch nicht ändern?

Großer Hund oder kleiner Hund? Das kommt (auch) ganz auf den aktiven Rahmen an, den Sie Ihrem kaltnasigen Mitbewohner bieten können und wollen und den dieser benötigt. Ich persönlich hatte große und kleine aktive Hunde mit denen ich mir viel, aber auch schon weniger Wohnraum, geteilt habe und kann aus Erfahrung nur sagen: Es ist relativ egal, wie groß Ihre Wohnung ist wenn Sie mit Ihrem Hund “draußen” ein aktives, abwechslungsreiches Leben führen. Die Wohnung kann sehr wohl zum gerne angenommenen Ruhe-Nest für unsere Vierbeiner werden. Doch diese täglichen Draußen-Aktivitäten sind Ihre Pflicht bei jeder aktiven Hunderasse.

Zum Schluss noch etwas zum Thema Schmutz in der Wohnung. Kleine Hunde lassen sich definitiv mit weniger Aufwand “trocknen und auf Stubenreinheit” bürsten. Und wenn es ganz dicke kommt, auch einfacher mal eben mit klarem fließendem Wasser reinigen und trocknen.

Wie Sie sich auch entscheiden, bitte beleuchten Sie eingehend Ihre Situation bevor  es zur “Familienzusammenführung” mit Hund kommt. In jedem Falle: Viel ungetrübte Freude miteinander an dieser Stelle und meine besten Wünsche für Ihren Hund und für Sie!

Für weitere Fragen und Informationen stehen wir Ihnen gerne in unserem Pet-Club zur Verfügung: Forum von Pets Nature

© Diana Düpmann 2014

© Fotos:

Bild 1- www.sxc.hu
Bild 2 – Diana Düpmann

Mein Hund zieht an der Leine

Viele Hundefreunde kennen das Problem: Der Hund geht wohin er will. An der Leine zu gehen ist für jeden Hund ein Lernprozess und erfordert konsequentes Üben und zum Teil starke Nerven. Aus Gründen der Sicherheit sollten deshalb auch keine Kinder mit jungen oder großen Hunden alleine unterwegs sein.

Ich will mit diesem Artikel auf eine hundegerechte Erziehung, einige Lernhilfen und im Handel erhältliche Hilfsmittel eingehen.

Erziehung

Die Erziehung Ihres Hundes ist am einfachsten, wenn Sie sich für den Weg des Clicker Training entschieden haben. Hiermit haben Sie eine starke positive Bestärkung, um Ihrem Hund beizubringen, was Sie von ihm wollen. Mit Belohnung geht es sowieso am besten. Achten Sie darauf immer ein Leckerli in der Tasche zu haben, um gutes Verhalten damit bestätigen zu können. Vergessen Sie nicht, gutes Verhalten zu bestärken und ignorieren Sie schlechtes Verhalten, wie zum Beispiel Leinenpöbelei.

Lassen Sie sich von Ihrem Hund nicht durch die Gegend zerren. Hierfür ist ein Richtungswechsel oft sinnvoll. Will der Hund unbedingt in eine Richtung, gehen Sie einfach in die andere. Falls ein Richtungswechsel nicht geht, können Sie auch nur stehen bleiben. Irgendwann merkt der sturste Hund, dass er mit dem Gezerre bei Ihnen nicht weiter kommt. Hierfür sind starke Nerven, Konsequenz und Geduld unabdingbar.

Bevor Sie zu Hilfsmitteln greifen, überlegen Sie sich, warum Ihr Hund zieht. Hierfür gibt es mehrere Gründe:

Halsband oder Geschirr: Manche Hunde mögen das Halsband nicht und wollen einfach nur weg davon. Bedenken Sie auch, dass ein ständiges ziehen am Halsband auf Dauer seine Rückenwirbel schädigen kann. Probieren Sie mal eins der vielen Geschirre auf dem Markt aus. Achten Sie darauf, dass es sitzt und nicht behindert oder scheuert. Es gibt im Internet auch sehr hübsche Maßanfertigungen, zum Beispiel bei Blaire.de oder eine große Auswahl bei Hundeleinen.de. Mit einem guten Geschirr können Sie auch größere Hunde problemlos halten und haben sehr viel mehr Kontrolle als bei einem Halsband, außerdem ist es wesentlich angenehmer für Ihren Hund.

Der Hund will weg: Manche Hunde sind sehr ängstlich und ziehen einfach nur, weil sie sich aus einer Situation entfernen wollen. Geben Sie Ihrem Hund die Sicherheit die er braucht, indem Sie sich souverän vor die Gefahr stellen. Falls Ihr Hund Angst vor Kindern, Hunden oder Menschen hat, lassen Sie diese nicht an den Hund heran. Stellen Sie sich am besten immer dazwischen.

Der Hund macht was er will: Dies ist wohl der häufigste Fall. Ihr Hund hat nicht gelernt, mit Ihnen spazieren zu gehen, sondern geht alleine und Sie folgen. Mache Sie sich für Ihren Hund interessant. Rennen Sie auch mal ein Stück mit ihm und beherzigen Sie den oben erwähnten Richtungswechsel. Gehen Sie mit dem Hund spazieren und nicht umgekehrt.

Wenn alles nicht hilft und Sie zu Hilfsmitteln greifen wollen, überlegen Sie sich gut, was Sie anschaffen wollen. Es gibt jede Menge beworbene Wundermittel die oft einfach nur über das Zufügen von Schmerzen funktionieren, das ist in keinem Fall artgerecht und akzeptabel!  Aus Gründen der Vollständigkeit werde ich aber weiter unten darauf eingehen.

Es gibt aber einen genial einfachen Trick von Victoria Stilwell der schon lange in den USA angewendet wird und langsam auch in Deutschland Anhänger findet. Der Trick basiert auf derselben Grundlage wie der Richtungswechsel. Der Hund will irgendwo hin und wird dabei unterbrochen. Dafür hat Victoria Stilwell einfach vorne an der Brust am Geschirr eine zusätzliche Öse angebracht. Wenn der Hund nun nach vorne weg läuft, wird er sanft umgedreht. Er geht also unfreiwillig in die andere Richtung auf Sie zu. In guten Shops oder bei maßangefertigten Geschirren ist diese Zusatzöse erhältlich.

Machen Sie am besten ein Ende der Leine normal hinten fest und das andere Ende vorne an der Brust. So haben Sie die beste Kontrolle über Ihren Hund. Wenn er dann zieht, halten Sie ihn an dem Teil der Leine, das nach vorne weg geht, fest. Je mehr Ihr Hund zieht, desto mehr dreht er sich zu Ihnen um. Sie werden feststellen, dass Ihr Hund sofort aufhört zu ziehen, weil er das natürlich doof findet.

 

Hier noch eine Liste der Erziehungshilfen aus dem Handel zu Übersicht

Erziehungsgeschirr und Anti-Zug-Geschirr: Diese funktionieren oft über dünne Schnüre, die dem Hund bei Zug unter den Achseln Schmerzen zufügen oder auf die Lymphknoten drücken. Diese Erziehung zielt auf das Verursachen von Schmerzen bei Nicht-Gehorsam ab und ist weder nachhaltig noch auf Dauer Erfolg versprechend. So sollte man mit seinem Hund nicht umgehen!

Halti: Als Halti bezeichnet man ein Halfter für den Hund. Die Idee dahinter ist, dass der Hund nicht ziehen kann, da es ihm sonst den Kopf weg dreht. Dies sind auch die Nachteile. Falls Ihr Hund viel Temperament hat oder das Halti vergisst, können Sie ihm im besten Fall eine Zerrung im Hals zufügen und im schlimmsten Fall das Genick brechen.

Stachelwürger: Sind in der Schweiz und Österreich aus Tierschutzgründen verboten. Die Benutzung beweist die Unfähigkeit des Hundehalters und wird nur noch von altmodischen Hundevereinen betrieben. Vor Hunden die damit malträtiert werden oder wurden ist absolute Vorsicht geboten, da diese oft durch die Behandlung  Aggressionsstörungen haben.

Würgehalsband und Kettenwürger: Ähnlich dem Stachelwürger. Finger weg, Sie können Ihren Hund damit ernsthaft verletzen und starke Schmerzen zufügen.

Probieren Sie doch einfach mal die oben erwähnten positiven Methoden aus. Sie werden sehen, richtig angewandt führen sie mit der Zeit zu sehr guten Ergebnissen. Falls Sie noch Fragen zum Thema haben oder Hilfe bei der Umsetzung brauchen, ist der Weg in eine Hundeschule in der Nachbarschaft immer empfehlenswert. Und wir stehen Ihnen gerne im Forum von Pets Nature zur Verfügung: Pet Club

© Dr. Hannah Miriam Jaag – 2013 – www.hmjaag.de

© Fotos:
Bild 1: Wikipedia
Bild 2: Thomas Kring

Impfungen für den Hund

Das Impfen ist ein stark diskutiertes Thema und oft prallen leidenschaftliche Behauptungen von Impfkritikern auf eine finanzstarke Lobby der Pharmaindustrie. Wir wollen hier auf die wichtigsten Argumente in dieser Diskussion eingehen und diese auch etwas erläutern.

Wenn Sie mit Ihrem Hund verreisen, auf den Hundeplatz oder zu öffentlichen Veranstaltungen wollen, benötigen Sie die jeweils vorgeschriebenen Impfungen und einen gültigen EU Heimtierausweis. Jedes Land und jede Veranstaltung hat etwas andere Anforderungen. Wenn Sie verreisen wollen, finden Sie auf der Seite Pets on Tour sehr viele gute Ratschläge. Was zum Beispiel allen Vorschriften in allen Ländern gemeinsam ist, ist eine gültige Tollwutimpfung. Aber auch hier weichen die Vorschriften von einander ab. Einige Länder fordern eine jährliche Auffrischung, andere nur alle 5 Jahre. Deshalb ist es ratsam sich vorher eingehend zu informieren um vor bösen Überraschungen sicher zu sein. Wenn bei einem Hund ein Tollwutverdacht vorliegt und er nach den jeweiligen Bestimmungen keine gültige Tollwutimpfung hat, kann eine sofortige Tötung angeordnet werden. Eine Behandlung von erkrankten und verdächtigen Tieren ist gesetzlich verboten. Continue reading

Flöhe bei Katzen und Hunden

Flöhe – ein kurzes Wort, ein kleines Wesen, aber ein großer Schrecken. Es sind Plagegeister für Mensch und Tier, vor allem weil die Entfernung aus der Wohnung mit einigem Aufwand verbunden ist. Ein mit Flöhen befallenes Tier sollte immer sofort behandelt werden, da die Bisse durchaus schlimme Folgen haben können:

  • Juckreiz der Bissstellen
  • Entzündung der Bissstellen durch aufkratzen
  • Allergische Reaktionen auf Flohspeichel
  • Ansteckung mit Bandwürmern deren Träger Flöhe sind
  • Ausbreitung der Flöhe in der ganzen Wohnung

Wenn Sie bei Ihrer Katze oder Ihrem Hund verdächtige dunkle Punkte sehen, gibt es einen einfachen „Schnelltest“ um Flöhe relativ sicher zu diagnostizieren. Kämmen Sie ein paar dieser Punkte auf ein feuchtes Küchentuch und zerreiben diese. Wenn die Punkte dann rötlich oder bräunlich werden, handelt es sich sehr wahrscheinlich um Flöhe, da der Flohkot aufgrund eines „Farbstoffes“ auf dem feuchten Tuch so reagiert. Wenn Sie sich unsicher sind, dann bitte schnell zum Tierarzt gehen.

Beim Tierarzt gibt es auch gute Spot-On-Präparate, die die Flöhe meistens erfolgreich eliminieren. Doch leider reicht das alleine nicht aus, da in der Regel nur 10 % aller Flöhe auf dem Tier leben, der Rest hat sich in Ihrer Wohnung verteilt. Das Umfeld Ihrer Katze oder Ihres Hundes (insbesondere alle Schlafplätze) muss mehrmals gründlich gesäubert werden, die Nutzung von Umgebungssprays oder ähnlichem wird empfohlen. Wenn Sie dabei auf Chemie verzichten wollen, können Sie anstelle dessen auch auf Kieselgur zurück greifen, das ist allerdings eine recht staubige Angelegenheit. Nach drei bis vier Wochen empfiehlt sich eine nochmalige „Einnebelung“ der Wohnung, damit man auch die Flöhe erwichst, die vorher noch im Eistadium waren und nun geschlüpft sind.

Und kämmen Sie sicherheitshalber Ihre Katze und Ihren Hund in diesen Tagen regelmäßig mit einem Flohkamm aus um sicher zu gehen, dass da nicht noch ein paar Flöhe herumhüpfen.

Weitere Informationen zu Flöhen und anderem Kleinstgetier sowie erfolgreichen Putzmethoden finden Sie bei zuhause.de

Foto: Katja Tuszynski