Stomatitis bei Katzen

Eine Stomatitis ist eine Entzündung der Mundschleimhaut, sie wird unterschieden zur Gingivitis, bei der nur das Zahnfleisch entzündet ist. Eine Stomatitis ist meistens ziemlich schmerzhaft für die Katze und eine erfolgreiche Heilung sehr schwierig. Sie kann bei Katzen jeden Alters und beiderlei Geschlechts auftreten, manche Tierärzte sind der Meinung, dass Rassekatzen öfter betroffen sind. Wenn andere Partien der Maulhöhle auch entzündet sind, spricht man vom Feline Gingivitis-Stomatitis-Pharyngitis-Komplex (GSP). Folgende Erkrankungen können mit einer Stomatitis zusammen auftreten:

  • Gingivitis = Zahnfleischentzündung
  • Gingivahyperplasie = Schwellung oder Wucherung des Zahnfleisches
  • Konkremente = Zahnstein
  • Parodontitis= Entzündung des Zahnhalteapparates
  • Faucitis = Entzündung der Falten im Gaumenzungenbogen
  • Pharyngitis = Entzündung des Rachens
  • FORL = Feline odontoklastische resorptive Läsionen
  • Glossitis = Zungenentzündungen
  • Palatitis = Gaumenentzündungen
  • Ostitis = Knochenentzündung, in diesem Fall des Kieferknochens

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Kastration von Katzen – wichtiges Thema

Kastration ist für Tierfreunde ein wichtiges Thema, mit dem sich jeder gründlich auseinander setzen sollte. Die Kastration von Mensch und Tier an sich hat eine lange Geschichte, wer sich einlesen mag findet bei Wikipedia so einiges:

Wikipedia über die Geschichte der Kastration

In der heutigen Zeit und in Bezug auf Katzen gibt es mehrere wichtige Gründe, warum sich der Mensch für eine Kastration entscheiden sollte, doch erst will ich genauer erläutern, was Kastration bedeutet.

Was ist eine Kastration?

Unter einer Kastration wird die vollständige operative Entfernung der Drüsen verstanden, die die Sexualhormone produzieren. Beim Kater sind das die Hoden, bei der Katze die Eierstöcke. Manche Tierärzte entfernen bei Katzen zusätzlich noch die Gebärmutter.

Diese Sexualhormone steuern bei Katzen den Sexualzyklus (Rolligkeit) und beim Kater sorgen sie für die Zeugungsfähigkeit (Samenproduktion) und ein ausgeprägteres Revierverhalten. Mehr über die Rolligkeit von Katzen finden Sie in meinem Artikel:

Die Rolligkeit einer Katze

Die Kastration ist bei Katern eine simple Operation, die Hodensäcke werden ca. 1 cm lang aufgeschnitten, die Hoden selbst entfernt und die Samenstränge verschlossen. Bei Katzen ist sie etwas komplizierter, da die Eierstöcke in der Bauchhöhle liegen.

Wichtig: Bitte nicht Kastration mit Sterilisation verwechseln. Bei einer Sterilisation würden der Katze lediglich die Eileiter durchtrennt werden, die Folge ist ein weiterhin bestehender Sexualzyklus ohne Zeugungsfähigkeit. Deswegen werden (und sollten auch nicht) heutzutage Sterilisationen bei Katzen nicht mehr durchgeführt!

Medizinische Gründe für eine Kastration

Wenn eine rollige Katze nicht gedeckt wird, wird sie solange es draußen länger hell ist, immer wieder rollig werden. Die Rolligkeit wird von der Tageslichtdauer beeinflusst. Bei ungedeckten Katzen kann sich die Rolligkeit „verselbstständigen“ und zu einer Dauerrolligkeit führen. Bei Wohnungskatzen kann das elektrische Licht auch in der Winterzeit zur Rolligkeit und Dauerrolligkeit führen.

Studien haben ergeben, dass die veränderte Hormonproduktion bei einer Dauerrolligkeit und auch generell bei unkastrierten Katzen wesentlich häufiger zu einem Gesäugekrebs oder Gebärmuttererkrankungen führt.

Der zweite medizinische Grund liegt sowohl bei Katern, als auch bei Katzen im Verhalten. Nicht kastrierte Tiere haben ein ausgeprägteres Revierverhalten, was verschiedene Folgen haben kann:

  • Harnmarkieren des potenten Katers – der Urin riecht sehr stark!
  • Harnmarkieren der potenten Katze
  • Unsauberkeit der Katze, da sie durch die Sexualhormone sehr gestresst ist
  • Störung der Gruppenharmonie bei mehreren Katzen
  • Gewichtsabnahme bei Katzen, mitunter sehr stark
  • Verhaltensveränderungen, da einzig die Fortpflanzung im Fokus liegt
  • Schreien und Rufen der Katzen um Kater anzulocken
  • andere Stressreaktionen

Dieses andere Verhalten betrifft sowohl Katzen die alleine beim Menschen leben, als auch Katzen die zu mehreren gehalten werden. Besonders schwierig kann es werden, wenn kastrierte und unkastrierte Katzen zusammenleben. Paul Leyhausen – der bekannte Verhaltensforscher – beschreibt eine gewisse Grundwertigkeit bei Katzen, in der die unkastrierten Tiere immer etwas „höher“ liegen.

Seriöse Katzenzüchter lassen deswegen aus diesen medizinischen Gründen ihre älteren Katzen, die nicht mehr zur Zucht „verwendet“ werden, kastrieren.

Heutzutage ist für einen gut besuchten Tierarzt eine Kastration eine absolute Routineoperation, die nur in den aller seltensten Fällen schwere Komplikationen mit sich bringt. Bedingung dafür ist es natürlich, dass man die Anweisungen des Tierarztes für die Zeit nach der Operation auch einhält.

Tierschutz – Gründe für eine Kastration

Aus der Perspektive unserer Tiere leben wir in einer schlechten Welt. In ganz Europa steigt die Katzenpopulation an. Das betrifft nicht nur die so genannten Strassen- und Bauernhofkatzen, sondern auch die ursprünglich als Hauskatze gehaltenen. Das rasante Ansteigen der Katzenzahlen in Tierheime unterstreicht dieses.

Jede nicht kastrierte Katze kann ein bis mehrmals im Jahr durchschnittlich 3 Kitten pro Wurf zur Welt bringen. Das hat die Folge, dass frei lebende Katzengruppen (ausgesetzte Katzen, Straßenkatzen, Bauernhofkatzen, streunende Katzen u. a.) stetig größer werden. Einige Tierschutzvereine haben sich deswegen auch aus Kastrationsaktionen dieser „verwilderten“ Katzen spezialisiert.

Jeder Katzenhalter, der nun seine freilaufende oder seine Wohnungskatze absichtlich oder aus Versehen decken lässt, „produziert“ weiteren „unerwünschten“ Nachwuchs, denn oftmals sind es gerade diese Katzen, die ausgesetzt oder in schlechte Hände vermittelt werden oder unsere Tierheime füllen.

Es ist völlig natürlich, dass jeder Mensch seine Katze für die Schönste hält. Auch der Wunsch eine Geburt und die Aufzucht des Nachwuchses mit zu erleben ist absolut normal und verständlich. Dennoch vermindert jedes Kitten, dass nicht gezeugt und geboren wird, das Leid der schon lebenden und unglücklichen Katze, die im Tierheim ihr Dasein fristet oder gar auf der Strasse ums überleben kämpft. Weitere Informationen rund um die Kastration von Katzen wie Kosten, Ablauf und noch anderes finden Sie im nachstehenden Portal:

Kastration

Ich persönlich kennen keinen Grund, der gegen eine Kastration spricht, dagegen viele – wir hier dargelegt – die dafür sprechen. Die Gesundheit unserer eigenen Katzen – körperlich wie geistig – und bei einem Blick auf die gesamte Katzenbevölkerung in Europa, das Streben nach besseren Lebensumständen für alle Katzen sind dem gegenüber sehr viele und wichtige Gründe.

Falls Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, laden wir Sie herzlich in unser Forum ein: Forum von Petsnature

© Katja Tuszynski

Tierarztbesuch – am Besten gut vorbereiten!

Gerade mit Katzen ist oftmals ein Tierarztbesuch nicht einfach, da fast jede Katze mit Angst auf das „zwangsweise“ Verlassen ihres Reviers reagiert. Natürlich gibt es die berühmten Ausnahmen, die relativ gelassen den Tierarztbesuch über sich ergehen lassen, doch meistens ist es mit Stress für Mensch und Tier verbunden.

Oft sind wir Menschen schon vor dem Termin aufgeregt, weil wir noch vom Ablauf des letzten Tierarztbesuches erschreckt sind oder am liebsten unserer Katze das alles ersparen würden. Das heißt, ein wichtiger Stressfaktor für unsere Katzen können wir selbst sein. Je ruhiger und gelassener wir sind, desto stressfreier wird es auch für die Katze. Eine enorme Hilfe dafür ist ein planvolles Vorgehen.

Planung des Tierarztbesuches

Uhrzeit: Es gibt zwei Dinge bei der Uhrzeit zu beachten, zum einen ist die Gefahr einer langen Wartezeit – womöglich noch mit vielen anderen Tieren, die die Katze ängstigen – bei Terminen zu Beginn der Sprechstunde nicht so sehr gegeben. Zum anderen sollten auch Sie nicht abgehetzt nach Hause kommen und mit einem Eiltempo Ihre Katze einladen müssen. Hier gilt ganz klar, in der Ruhe liegt die Kraft.

Transportkorb I: Nicht jeder Korb ist gleich gut für seinen Zweck geeignet. Am besten sind Körbe, die sich sowohl von vorne, als auch von oben öffnen lassen. Ein weiterer Vorteil sind entweder Netze vor den Öffnungen oder so breite Gitter, das eine Pfote durchpasst, denn so manch eine Katze schürft sich die Pfoten an zu schmalen harten Spalten auf. Gut ist auch, wenn es die Möglichkeit gibt, dass Sie durch einen Reißverschluss oder breit genügende Gitterabstände, die Hand zu Ihrer Katze in den Korb kriegen.

Transportkorb II: Katzen haben einen sechsten Sinn, sie spüren Ihre Anspannung und fürchten sich dementsprechend auch. Deswegen wird es in vielen Haushalten eine wilde Hatz die Katze zu fangen und in den Transportkorb zu bugsieren. Das sollte in jedem Fall vermieden werden!  Es hilft den Korb – sofern er irgendwo verstaut ist – schon Tage vorher als weiteres Katzenmöbelstück in den Raum zu stellen. Ein Füttern oder Spielen im selbigen schafft ein entspanntes Verhältnis der Katze zu diesem Korb. Wenn es möglich ist, ist es am Besten, wenn der Korb im Alltag als ein Ruheplatz integriert ist.

Transportkorb III: Wenn die Abfahrtszeit näher rückt, empfiehlt es sich ganz in Ruhe die Katze mit Spielzeug oder mit Leckerli in den Korb zu locken. Das ist gerade für ängstliche Katzen sehr wichtig. Sie wird schon beim Tierarzt genug Stress erleben, dass braucht sie nicht auch noch zu Hause in ihrem Revier mit Ihnen! Ich wiederhole: Je gelassener Sie sind, desto spielerischer kriegen Sie die Katze in den Korb.

Fahrt zum Tierarzt: Die meisten Katzen maunzen mehr oder weniger laut auf der Fahrt zum Tierarzt. Reden Sie mit ihr, erklären Sie ihr, wohin Sie fahren und warum das notwendig ist. Zeigen Sie ihr Verständnis für ihre Angst, ohne Sie in dieser zu bestärken.

Angstkatzen: Wie schon gesagt, fast jede Katze hat Angst, wenn es zum Tierarzt geht. Allerdings gibt es nicht wenige Katzen, die überdurchschnittlich viel Angst und Stress erleben. Um ihnen zu helfen gibt es verschiedene schulmedizinische und alternative Mittel, die das Stresslevel Ihrer Katze senken. Bitte sprechen Sie VOR dem Tierarztbesuch mit dem Arzt oder einem Tierheilpraktiker über den Einsatz eines solchen Mittels und lassen sich beraten, welches für Ihre Katze am besten passt.

Beim Tierarzt: Sofern Ihre Katze zu den nicht wenigen Angstkatzen gehört, ist es wichtig, dass Ihr Tierarzt schon vorher von Ihnen darüber informiert wird. Am besten sprechen Sie vorher mit ihm ab, weshalb Sie kommen und fragen ihn, wie er mit Ihrer Katze die Untersuchung gestalten will.

Eine sehr gute Alternative ist inzwischen der „mobile Tierarzt“. Diese Ärzte kommen zu Ihnen nach Hause und können vielen Untersuchungen, Behandlungen und selbst kleine Operationen bei Ihnen vor Ort durchführen. Die meisten Katzen reagieren sehr positiv auf das Wegfallen des Weges. Eine Ausnahme bilden jedoch besonders sensible Katzen, die durch diesen Tierarztbesuch das Sicherheitsgefühl in ihrem Revier verlieren, sie sind allerdings wirklich eher die Ausnahme.

Ihre Vorbereitung auf den Tierarztbesuch

Ein weiterer wichtiger Punkt für den Sie zufrieden stellenden Ablauf beim Tierarztbesuch, ist Ihre Einstellung. Als Katzenhalter ist man oftmals mit dem “Fachchinesisch” eines Tierarztes überfordert und hat das Gefühl nur „Bahnhof“ zu verstehen.

Ein Tierarzt erbringt Ihnen und Ihrer Katze gegenüber eine Dienstleistung und Sie sind derjenige, der sie bezahlt. Sie bezahlen ihn für sein Fachwissen, deswegen gehört es auch zu seinen Pflichten, Ihnen alles so zu erklären, dass Sie es verstehen. Heutzutage ist das für viele Tierärzte selbstverständlich geworden, aber eben nicht für alle. Deswegen fragen Sie bitte immer so lange nach, bis Sie wirklich alles verstanden haben. Am besten lassen Sie sich auch immer alle Untersuchungsergebnisse schriftlich in Kopie mitgeben, dann haben Sie bei komplexeren Themen auch immer die Chance sich von einem anderen Fachmann eine zweite Meinung geben zu lassen.

Sie haben die Verantwortung für Ihre Katze, nicht Ihr Tierarzt. Sie müssen auf  der Grundlage des von ihm zur Verfügung gestellten Wissens entscheiden, nicht er. Gerade bei größeren Eingriffen oder schwereren Erkrankungen ist eine zweite Meinung oder schlichtweg mehr Hintergrundwissen, wie wir es in Form dieses Ratgebers bieten wollen, sinnvoll und wichtig. Denn Sie können nur Entscheidungen treffen, wenn Sie ausrechend informiert sind, die Lage richtig einschätzen können.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, dass man sich auf einen Tierarztbesuch vorbereitet. Stellen Sie sich am Besten vorher eine Liste mit den Fragen zusammen, die Sie dem Tierarzt stellen wollen. Schreiben Sie sich dies ruhig alles auf und nehmen Sie die Liste mit zum Tierarzt. So können Sie sich sicher sein, dass Sie all das erfragt haben, was Sie wissen wollen.

Vorschläge für Fragen an Ihren Tierarzt:

Wie lautet die Diagnose? Diese Frage ist eine der wichtigsten Fragen. Allerdings lässt sie sich meist nicht sofort beantworten, denn für die Diagnosefindung müssen in vielen Fällen einige Untersuchungen durchgeführt werden. Ihr Tierarzt sollte jedoch in der Lage sein, Ihnen zu erklären, in welche Richtung seine Untersuchungen gehen und warum sie notwendig sind. Deswegen kann man diese Frage ruhig öfters stellen.

Welche (anderen) möglichen Erkrankungen kommen in Frage? Nicht immer sind alle Symptome so eindeutig, dass nur eine einzige Krankheit in Frage kommt. Es ist gut, wenn Sie darüber informiert werden, auf welche Dinge Sie achten müssen. Letztendlich sind wir Lebewesen keine Autos, wo man nur an einer Schraube drehen muss und alles funktioniert wieder. Es ist also völlig normal, wenn gerade zu Beginn einer Untersuchung mehrere Diagnosen im Raum stehen, der Job Ihres Tierarztes ist es, mit Ihnen zusammen nach der richtigen zu fahnden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Heutzutage gibt es viele unterschiedliche Behandlungsformen. In manchen Fällen ist ein chirurgischer Eingriff von Nöten; viele Fälle lassen sich medikamentös behandeln. Auch Strahlentherapien und Verhaltens-/Psychotherapien haben Einzug in die heutige Tiermedizin gefunden. Und ein weiteres breites Spektrum für die Heilung bieten die Alternativmedizin und die Naturheilkunde. Ich persönlich schätze Tierärzte, die sich vor der Alternativmedizin nicht verschließen und in der Lage sind die Situation der Katze ganzheitlich zu betrachten.

Wie lange dauert die Behandlung? Manche Therapien erstrecken sich über einen längeren Zeitraum, bei anderen handelt es sich um eine einmalige Tablettengabe. Für nicht wenige Erkrankungen ist es wichtig, die Medizin bis zum Ende zu geben und nicht bei scheinbarer Gesundung der Katze sie abzusetzen. Nebenbei ist es auch für Sie nicht unerheblich zu wissen, welche Folgekosten (Medikamente, weitere Behandlungen) entstehen können.

Welche Medikamente setzt der Tierarzt ein? Lassen Sie sich aufklären, welche Medikamente Ihre Katze bekommt und wofür/wogegen diese eingesetzt werden. So können Sie selbst besser nachvollziehen, was gemacht wurde und werden soll, so dass Sie – sofern Sie sich eigenständig selbst weiter informieren wollen – genau Bescheid wissen, sollten Sie nach der bisherigen Behandlung gefragt werden (beispielsweise in Forendiskussionen). Fragen Sie auch nach möglichen Nebenwirkungen und wie Sie damit umgehen sollen.

Wie lautet die Prognose? Nicht nur bei schweren Erkrankungen ist die Frage nach dem möglichen Krankheitsverlauf und seiner Entwicklung eine sehr wichtige Frage, deren Antwort man verantwortungsvoll behandeln muss und welche im Falle der schweren Erkrankung über Leben und Tod entscheiden kann. Je mehr Sie wissen und verstehen, desto weniger „Ungewisses“ kann Sie ängstigen. Je aufgeklärter Sie über alle Fakten sind, desto sicherer werden Sie sich fühlen um in zukünftigen Situationen angemessen zu reagieren.

Wieviel kostet die Behandlung? Diese leidige Frage sollten Sie heutzutage ruhig im Vorfeld stellen, denn Behandlungskosten können schnell in die Höhe schießen. Nicht jeder Katzenhalter kann die entstehenden Kosten aus dem Ärmel schütteln und sollte die Gelegenheit haben die Finanzierung zu organisieren. So fallen Sie mit dem Erhalt der Rechnung auch nicht aus allen Wolken, wenn die Behandlung abgeschlossen ist. In vielen Tierarztpraxen ist es Usus, dass die Behandlung direkt im Anschluss bezahlt werden soll. In Notfällen oder bei einer Therapie, die sich über einen längeren Zeitraum erstreckt, erkundigen Sie sich am besten über Zahlungsmöglichkeiten – so zeigen Sie zugleich auch Ihre Zahlbereitschaft. Viele Tierarztpraxen und -kliniken lassen sich inzwischen auf Ratenzahlungen ein. Informieren Sie sich rechtzeitig und besprechen Sie es mit Ihrem Tierarzt.

Zusammenarbeit mit Kliniken oder anderen Tierärzten/Tierheilpraktikern? In manchen Fällen kann eine Zusammenarbeit mit Fachtierärzten, -kliniken oder auch Tierheilpraktikern hilfreich sein. Sollten Sie sich dafür entscheiden jemand weiteres “an Bord” zu holen (sei es für eine Zweitmeinung oder für eine spezielle Therapieform) und zu der Behandlung Ihrer Katze hinzu zu ziehen, besprechen Sie das bitte immer mit Ihrem Tierarzt, damit keine Missverständnisse entstehen. Fragen Sie ihn auch direkt, ob er bereit ist mit dem Kollegen oder Tierheilpraktiker zusammen zu arbeiten. So vermeiden Sie Konflikte und können später wieder ohne “schlechtes Gewissen” zu Ihrem Tierarzt gehen.

Verstehen Sie eine der Antworten nicht, fragen Sie ruhig nach, auch nach der Schreibweise von Krankheits- und Medikamentennamen. Es ist völlig normal, wenn man die Fachbegriffe nicht sofort versteht und/oder schreiben kann, schließlich hat ihr Tierarzt für sein Können und Wissen lange studieren müssen, niemand kann von Ihnen erwarten, dass Sie das alles in 5 Minuten auswendig können und verstanden haben.

Mögliche Fragen Ihres Tierarztes

Eine weitere Vorbereitung für Ihren Tierarztbesuch ist die Ihre Schilderung des Zustandes Ihrer Katze. Je mehr Informationen Sie dem Tierarzt liefern können, desto mehr helfen Sie ihm bei seiner Arbeit. Damit Sie nichts vergessen, lohnt sich auch hier eine kleine Liste zu erstellen. Dazu bringen Sie am besten das Impfbuch und sofern vorhanden alte Untersuchungsergebnisse mit. Folgende Punkte wird der Tierarzt wissen wollen:

  • Name, Rasse, Alter (Geburtsdatum)
  • Geschlecht (kastriert oder nicht)
  • Gewicht – Ihre Katze kann auch vor Ort gewogen werden, wenn es erforderlich ist wie beispielsweise für die Medikamentendosierung.
  • Wann war die letzte Impfung und wogegen? (Impfausweis)
  • Wann war die letzte Entwurmung und welches Medikament wurde eingesetzt?
  • Stammt Ihre Katze aus dem Ausland? Wenn ja, woher? Es gibt einige Erkrankungen, die durch Erreger, die im Ausland häufiger als bei uns vorkommen, hervorgerufen werden.
  • Haben Sie Zecken- oder Flohbefall an Ihrem Hund festgestellt? Diese kleinen Biester können auch Krankheiten übertragen; so kann die Zecke zum Beispiel Überträger der Borreliose sein.
  • Welche Beschwerden hat Ihre Katze und wie äußern sie sich?
  • Wann sind die Beschwerden zum ersten Mal aufgetreten?
  • Wie oft und zu welchem Zeitpunkt treten die Beschwerden auf?
  • Hat Ihre Katze etwas Außergewöhnliches gefressen? Die Antwort ist gerade bei akuten Fällen mit Vergiftungserscheinungen wichtig.

Bei Durchfallerkrankungen macht es durchaus Sinn gleich eine frische Kotprobe – Röhrchen gibt es in der Apotheke – mitzubringen.

Diese Fragen lassen sich durchaus weiter individuell nach Art der auftretenden Beschwerden ihrer Katze ergänzen. Wenn Sie sehr besorgt sind, kann es für Sie selbst eine Hilfe sein, wenn Sie sich auf diese Fragen konzentrieren und Ihre Gedanken so von der Sorge ablenken. Und vor allem sind Sie mit diesen Vorbereitungen eine große Hilfe für den Tierarzt, welcher aus den Antworten schon einen guten Weg zur Diagnose und Behandlung finden kann. Notieren Sie sich ruhig auch Eindrücke und Gefühle wie z. B. Katze wirkt ängstlicher oder Katze wirkt ruheloser, auch diese Hinweise können sehr nützlich sein.

Die Wahl des Tierarztes

Leider sind nicht alle Tierärzte gleich gut. Für mich ist vor allem seine Leidenschaft zu seinem Beruf und die Liebe zu Tieren wichtig. Es ist ja in allen Berufsbildern so, die Brötchen eines Bäckers aus Berufung schmecken besser, als des Bäckers, der nur irgendeine Backmischung nimmt; ein Anwalt, der an einen glaubt und für die Rechte seines Mandanten voller Überzeugung kämpft ist besser, als einer der alles nach Schema F abarbeitet.

Doch wie findet man einen guten Tierarzt? Empfehlungen von Tierfreunden sind da immer hilfreich. Ausserdem kann man auch vor seinem Besuch schon mit dem Tierarzt telefonieren und einige Punkte seiner generellen Einstellung abfragen. Ein weiterer Pluspunkt ist in meinen Augen, wenn ein Tierarzt offen für alternative Behandlungswege ist. In den heutigen Zeiten des Internets haben schon viele Tierärzte auch eine Homepage und die sagt einiges über sie aus. Ich persönlich finde es gut, wenn die Internetseite das Praxistteam und seine Räume vorstellt, alle Leistungen gut beschrieben sind und interessante und nützliche Informationen für den Tierhalter angeboten werden. Im folgenden Link zeige ich exemplarisch eine Tierarztseite, die ich unter den genannten Aspekten überzeugend finden:

Vetzentrum.de

Wenn Sie alle diese Punkte berücksichtigen, den Tierarztbesuch ausführlich planen, schaffen Sie sowohl für Ihre Katze, als auch für sich selbst einen guten Rahmen, in dem Sie beide sich sicher und wohl fühlen werden.

Auch in unserem Forum stehen wir Ihnen gerne mit unserem Rat beiseite: Forum von Petsnature

© Katja Tuszynski  – www.marcating.de

© Foto: www.sxc.hu

Impfungen für den Hund

Das Impfen ist ein stark diskutiertes Thema und oft prallen leidenschaftliche Behauptungen von Impfkritikern auf eine finanzstarke Lobby der Pharmaindustrie. Wir wollen hier auf die wichtigsten Argumente in dieser Diskussion eingehen und diese auch etwas erläutern.

Wenn Sie mit Ihrem Hund verreisen, auf den Hundeplatz oder zu öffentlichen Veranstaltungen wollen, benötigen Sie die jeweils vorgeschriebenen Impfungen und einen gültigen EU Heimtierausweis. Jedes Land und jede Veranstaltung hat etwas andere Anforderungen. Wenn Sie verreisen wollen, finden Sie auf der Seite Pets on Tour sehr viele gute Ratschläge. Was zum Beispiel allen Vorschriften in allen Ländern gemeinsam ist, ist eine gültige Tollwutimpfung. Aber auch hier weichen die Vorschriften von einander ab. Einige Länder fordern eine jährliche Auffrischung, andere nur alle 5 Jahre. Deshalb ist es ratsam sich vorher eingehend zu informieren um vor bösen Überraschungen sicher zu sein. Wenn bei einem Hund ein Tollwutverdacht vorliegt und er nach den jeweiligen Bestimmungen keine gültige Tollwutimpfung hat, kann eine sofortige Tötung angeordnet werden. Eine Behandlung von erkrankten und verdächtigen Tieren ist gesetzlich verboten. Continue reading

Flöhe bei Katzen und Hunden

Flöhe – ein kurzes Wort, ein kleines Wesen, aber ein großer Schrecken. Es sind Plagegeister für Mensch und Tier, vor allem weil die Entfernung aus der Wohnung mit einigem Aufwand verbunden ist. Ein mit Flöhen befallenes Tier sollte immer sofort behandelt werden, da die Bisse durchaus schlimme Folgen haben können:

  • Juckreiz der Bissstellen
  • Entzündung der Bissstellen durch aufkratzen
  • Allergische Reaktionen auf Flohspeichel
  • Ansteckung mit Bandwürmern deren Träger Flöhe sind
  • Ausbreitung der Flöhe in der ganzen Wohnung

Wenn Sie bei Ihrer Katze oder Ihrem Hund verdächtige dunkle Punkte sehen, gibt es einen einfachen „Schnelltest“ um Flöhe relativ sicher zu diagnostizieren. Kämmen Sie ein paar dieser Punkte auf ein feuchtes Küchentuch und zerreiben diese. Wenn die Punkte dann rötlich oder bräunlich werden, handelt es sich sehr wahrscheinlich um Flöhe, da der Flohkot aufgrund eines „Farbstoffes“ auf dem feuchten Tuch so reagiert. Wenn Sie sich unsicher sind, dann bitte schnell zum Tierarzt gehen.

Beim Tierarzt gibt es auch gute Spot-On-Präparate, die die Flöhe meistens erfolgreich eliminieren. Doch leider reicht das alleine nicht aus, da in der Regel nur 10 % aller Flöhe auf dem Tier leben, der Rest hat sich in Ihrer Wohnung verteilt. Das Umfeld Ihrer Katze oder Ihres Hundes (insbesondere alle Schlafplätze) muss mehrmals gründlich gesäubert werden, die Nutzung von Umgebungssprays oder ähnlichem wird empfohlen. Wenn Sie dabei auf Chemie verzichten wollen, können Sie anstelle dessen auch auf Kieselgur zurück greifen, das ist allerdings eine recht staubige Angelegenheit. Nach drei bis vier Wochen empfiehlt sich eine nochmalige „Einnebelung“ der Wohnung, damit man auch die Flöhe erwichst, die vorher noch im Eistadium waren und nun geschlüpft sind.

Und kämmen Sie sicherheitshalber Ihre Katze und Ihren Hund in diesen Tagen regelmäßig mit einem Flohkamm aus um sicher zu gehen, dass da nicht noch ein paar Flöhe herumhüpfen.

Weitere Informationen zu Flöhen und anderem Kleinstgetier sowie erfolgreichen Putzmethoden finden Sie bei zuhause.de

Foto: Katja Tuszynski

Zecken – Alle Jahre wieder

Von März bis Oktober ist in Deutschland Zeckenzeit, fast jedes sich draußen bewegende Haustier und natürlich auch wir Menschen kommen im Laufe eines Lebens mit Zecken in Berührung. Da Zecken verschiedene schwere Erkrankungen übertragen können, ist es gut zu wissen, wie man mit ihnen umgeht und worauf man achten sollte.

Zecken gehören zu der Gruppe der Spinnen und dort zur Gruppe der Milben. Weltweit gibt es über 650 verschiedene Zeckenarten. In Deutschland begegnen wir am häufigsten dem Gemeinen Holzbock, der zur Gruppe der Schildzecken gehört. Continue reading

Heilmethode Matrix Inform bei Katzen und Hunden

Aufgrund unserer postiven Erfahrungen mit der Heilmethode Matrix Inform bei einem meiner Kater – Heilung einer chronischen Stomatitis -, bat ich die Therapeutin Ona Wohlmacher etwas über die Quantenheilung bei Tieren für unseren Blog zu schreiben:

Guten Tag, mein Name ist Ona Wohlmacher, ich komme aus Berlin und arbeite als Energie-Therapeutin mit Matrix Inform.

Einfach aber genial wurde Matrix-Inform, auch bekannt als 2-Punkt-Methode, schon vor Jahrhunderten von den Kahunas, den Schamanen Hawaiis, angewandt. Ende der 90er Jahren wurde diese Methode von den Amerikanern Dr. Frank Kinslow (Quantum-Energetics) und Dr. Richard Bartlett (Matrix-Energetics) – unabhängig voneinander – für unser westliches Verständnis wiederentdeckt, überarbeitet und neu weitergegeben.

Seit 2008 hat sich das Heede – Institut auf die Vermittlung und Bekanntmachung von Matrix Inform konzentriert. Seit August 2010 werden die Seminare auch mit der Markenbezeichnung Matrix Inform gekennzeichnet. Diese Seminare habe ich mit Erfolg abgeschlossen.
Matrix Inform löst eine Energie-Welle aus, die auf unterschiedlichste Weise spürbar sein kann. Mal merkt man gar nichts, aber hinterher geht es einem „irgendwie doch“ besser. Ein anderes Mal dagegen fühlt man sich wie von einer heftigen wohligen Welle überrollt und muss sich dringend setzen. Es kann auch wie ein warmer oder sogar heißer Wind sein, der einen umweht. Die Möglichkeiten sind vielfältig – aber es fühlt sich immer gut an. Diese Behandlungsmethode ist eine wunderbare Ergänzung zur Schul- und Alternativmedizin.
Danach ist alles möglich. Themen können sich auflösen, Lösungswege, die vorher nicht da waren, können sich auf tun, alles kann durcheinander gewirbelt werden, um sich dann neu und besser wieder zusammenzusetzen.
Das geniale an Matrix Inform ist, es für funktioniert sowohl für Menschen und Tiere. Mit Tieren hatte ich bereits viele wundervolle Erlebnisse. Continue reading

Tierapotheke – Lohnt sich das?

Normalerweise kauft man die Medikamente für seine Haustiere beim Tierarzt. Das hat den Vorteil, dass der behandelnde Tierarzt immer weiß, welche Mittel sein Patient bekommt, ob sie zusammen harmonieren oder nicht. Es hat aber auch den Nachteil, dass manche Mittel vom Tierarzt teurer verkauft werden dürfen.

Seit einiger Zeit haben Online-Shops  das Geschäft mit Tierarzneien für sich entdeckt. Ein bekannter Shop für freiverkäufliche Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel ist der Tiershop:

Tiershop

Doch auch immer mehr Online-Apotheken bieten ihren Kunden als guten Service freiverkäufliche und apothekenpflichtige Tierarzneien an. Eine gut sortierte Tierapotheke findet man zum Beispiel in der Shop-Apotheke:

Tierapotheke von Shop-Apotheke

Ein Preisvergleich lohnt sich auf jeden Fall, da viele Online-Apotheken ihre Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel günstiger als die Apotheke nebenan oder der Tierarzt anbieten.