Chewies: Natürliche Leckerli und Kauprodukte für Hunde

Wir Hunde- und Katzenhalter können uns dank des Internets heutzutage viel schneller informieren und wichtiges Wissen weitergeben. Das zeigt sich auch in dem zunehmenden Interesse an hochwertigem und artnahem Futter, wir Tierhalter werden immer aufgeklärter und wollen nur das Beste für unsere vierbeinigen Freunde.

Für Hunde bietet Chewies ein breites Sortiment an natürlichen Kauprodukten für Hunde und wohldurchdachten Traningsleckerli. Auch an ernährungssensible Hunde wird mit allergenarmen Fleischsorten gedacht:

Chewies

Auch wenn ich zu den Katzenhaltern gehöre, ich finde diese Entwicklung echt klasse. Und wünschte mir, es gäbe auch für Katzen Kauprodukte, die diesen Spiel und ein langes Kauvergnügen bieten würden.

Leinenpflicht – ein kontroverses Thema

735235freeEs gibt in Deutschland eine teilweise Leinen- und auch Maulkorbpflicht. Und sie wird immer wieder gerne heiß diskutiert. Vereinfacht gesagt betrifft sie alle sogenannten Listenhunde, doch auch diese Liste an sich, also welche Rassen diese Liste umfasst ist für viele schon diskussionswürdig.

Hier prallen verschiedene Interessen aufeinander, auf der einen Seite stehen viele Hundefreunde, die ihren Hund gut kennen und ihm einen leinenlosen Gassigang gönnen wollen. Auf der anderen Seite sind all jene Menschen, die vor Hunde Angst haben oder einfach nur ein gewisses Sicherheitsbedürfnis verspüren. Doch auch so manch ein Hundehalter wünscht sich von anderen Hundehaltern einen sinnvollen Einsatz von Hundeleinen. Das betrifft alle Situationen, in denen sich zwei oder mehrere Hunde beim Spazierengehen begegnen und einer der Hundehalter sorglos ruft “Der tut nix“. Viele meiner Hundefreunde ärgern sich immer maßlos über solch sorglose Hundehalter, denn auch wenn deren Hund wirklich nichts „tut“, es gehören ja immer zwei Hunde zu einer Situation. Und der sorglose Hundehalter kann aus zig Metern Entfernung nicht einschätzen, ob der andere Hund zum Beispiel mit Rüden nicht kann, oder vor großen Hunden Angst hat.

Doch zurück zur Leinenpflicht. Wir leben in einem dicht besiedelten Land, wo man überall Hundefreunden mit ihrem besten Freund begegnet. Da ist ein gewisser Codex, wie man sich anderen Hundefreunden oder eben auch anderen Menschen – vor allem auch Kindern – gegenüber verhält sinnvoll. Doch nicht jeder Hundehalter hält sich daran oder denkt in bestimmten „gefährlich“ werdenden Situationen mit. Also greift der Staat ein und schafft eine Leinenpflicht für bestimmte Hunde. Doch reicht das? Oder gäbe es vielleicht bessere Alternativen wie zum Beispiel einen Hundeführerschein? Interessanterweise werden die meisten Menschen nicht von fremden Hunden, sondern von ihrem eigenen Hund gebissen.

Weitere Informationen rund um Leinenpflicht, Vermeidung von Angriffen von Hunden und wie man sich am besten nach einem Hundebiss verhält sind im folgenden Artikel gut auf den Punkt gebracht:

http://www.shop-apotheke.com/blog/shop-apotheke-news/leinenpflicht-in-deutschland-so-schuetzen-sie-sich-vor-hundebissen/

Wie immer halte ich Aufklärung für eines der wichtigsten Mittel um für eine bessere Zukunft – in diesem Falle von Hunden und ihren Freunden – zu sorgen.

 

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Neues Fotoforum – mit vielen tierischen Models

Am 1. August startete mein neues Fotoforum, das ich mit Markus zusammen betreibe. Wir sind eine Gruppe leidenschaftlicher “Hobby”-Fotografen, die sich in einer freundlichen und heiteren Atmosphäre über ihr Fotos austauschen und miteinander und voneinander lernen wollen.

Wir haben viele tierische Models

Gaanz zufällig sind viele von uns Tierfreunde, teilen ihr Leben mit Katzen und Hunden und setzen uns auch viel damit auseinander unsere Vierbeiner ins rechte Licht zu rücken. Wenn du auch gerne fotografierst und lernen willst, die Bilder, die du von deinen Süßen im Kopf hast, auch tasächlich zu fotografieren, dann schau doch einfach bei uns vorbei:

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Aktueller Workshop zum Thema HDR – Fotografie ist gestartet

Wir werden auch regelmäßig Workshops zu Themen, die von unserem Mitgliedern kommen, anbieten. Aktuell haben wir gerade mit einem HDR-Workshop begonnen:

HDR-Workshop auf Lichtografien.de

Komm doch einfach mal vorbei, schau dich um, und wenn dir gefällt, was du siehst, dann melde dich an. Wir freuen uns!

 

Großer Hund oder kleiner Hund?

dia693509_71622130klSie wollen einen Hund in Ihr Leben, in Ihre Familie einziehen lassen? Aber Sie sind sich nicht sicher ob eher ein großer Artenvertreter oder ein kleiner gewachseneres Exemplar Hund zu Ihnen passt? Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Persönliche Vorlieben und Erfahrungen spielen hier eine große Rolle. Auf jeden Fall will ich vor der häufig vertretenen Meinung “Ein kleiner Hund ist doch kein Hund!” warnen. Natürlich ist auch er durch und durch ein Hund! Kleinere Hunde wissen nicht, daß sie an Wuchs (in unseren menschlichen Augen) ein Defizit aufweisen – das kann sehr spannend werden, je nachdem, wieviel “Ego” so ein Hundetier mit auf die Welt bringt.

Der Wolf im Hund

Grundsätzlich gilt folgendes zu beachten: Ein Hund ist ein Hund und stammt der Genetik nach vom Wolf ab. Das gilt gleichermaßen für den niedlichen – leider so häufig in der Schickeria im schicken Täschchen (völlig zu unrecht und missverstanden) spazieren getragenen – klitzekleinen Chihuahua, wie für den riesengroßen und massiven Bernhardiner. Beide tragen ein wölfisches Erbe in sich. Die Größe und der Phenotyp, also das äußere Erscheinungsbild eines Hundes, lassen es uns immer wieder gedanklich in den Hintergrund drängen und vergessen lassen, womit wir es am anderen Ende der Leine zu tun haben. Hunde haben “wölfische Bedürfnisse”, je nach Rasse in unterschiedlich ausgeprägter Form, aber immer vorhanden.

So gibt es ebenso kleine, extrem sportliche und ausdauernde Hunde mit dem Bedürfnis nach “Action” wie dies bei den größeren Hunden auch der Fall ist. Und umgekehrt gibt es natürlich auch größere Hunde, die lieber alles etwas ruhiger und nicht zu sportlich angehen. Häufig sind hier auch durch klare körperliche Extreme Grenzen gesetzt (zum Beispiel kurze Nasen, schwere Knochen, lange Rücken).

Wenn Sie sich für einen Rassehund entscheiden wollen und sich bezüglich der zu erwartenden mitgebrachten Fähigkeiten nicht sicher sind, kontaktieren Sie die entsprechenden Züchter, lesen Sie Fachliteratur zu Ihrer Rasse und schauen Sie auch hier:  Hunderassen

Es gibt einige wichtige Punkte, die  bei der Auswahl der Größe eines zukünftigen Familienmitgliedes eine Rolle spielen können. Und es kursieren auch einige fragwürdige Aspekte in der Hundeszene zum Thema: “Pro & Contra” – großer Hund oder kleiner Hund?

Müssen Sie mit Ihrem Hund tagtäglich Treppen steigen?

Es gibt eine Faustregel, wonach bei einem jungen Hund das Hauptwachstum bis zu einem Alter von einem Jahr stattfindet. Gerade in dieser Zeit muss besonders darauf geachtet werden, das es zu keinerlei (chronischer) Überbeanspruchung im Bewegungsapparat kommt, um so die Ausbildung von Deformierungen an Gelenken zu vermeiden. Solche Deformierungen schränken ein gesundes aktives Hundeleben durch frühzeitige Bildung von zum Beispiel Hüftdysplasien, Ellenbogendysplasien oder Arthrosen ziemlich ein.

Bedenken Sie, dass Ihr Hund, der im Welpenalter zu Ihnen kommt, “wächst und gedeiht” und vielleicht als niedlicher acht Wochen alter Neufundländer noch leicht die 10 Stufen zu Ihrem Heim hinaufgetragen werden kann. Aber dann?  Diese Problematik gilt es auch in weiser Voraussicht im Kopf zu behalten, denn Hunde werden, wie wir Menschen auch, nicht jünger und beweglicher. Hunde können krank werden oder durch ihre körperliche Spezifizierung generell für regelmäßiges Treppen steigen einfach nicht gemacht sein, ohne mögliche körperliche Schäden davon zu tragen.

Kommen Sie also an Stufen in Ihrem Leben nicht vorbei und verfügen auch über keinerlei Muskelberge an Ihren Oberarmen und -schenkeln, könnte dies ein “Contra” für einen (wirklich) großen Hund bedeuten.

Setzen Sie sich einen persönlichen, finanziellen Rahmen, den Sie für Ihr neues Familienmitglied monatlich veranschlagen wollen?

Vorab dazu bitte unseren Artikel Kostenfrage Hund lesen. Einzig und allein über die Menge des Futters lässt sich kalkulieren, dass ein kleinerer, gesunder Hund monatlich weniger in seinem Futternapf benötigt. Auch möglicherweise erforderliche Medikamente können, müssen aber nicht, im Falle eines Falles finanziell weniger zu Buche schlagen, da ein kleiner Hund geringere Dosierungen benötigt. Wobei sich auch diese Aussage aufgrund der Art der möglichen Erkrankungen nicht pauschalisieren lässt, auch kleine Hunde können “richtig” krank werden und als Privatpatienten eine Menge Geld kosten. Interessant hierzu in jedem Falle auch unser Artikel  Krankenversicherung für Hunde – Tierkrankenversicherung.

Sie nutzen öffentliche Verkehrsmittel, sind auf diese angewiesen?

Bei der Deutschen Bahn gelten folgende Regeln. Für die regionalen Bedingungen erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem öffentlichen Nahverkehrsbüro.

Es gibt kleine Kinder im Haushalt?

Sie haben schon einmal irgendwo gelesen oder gehört, das ein großer Hund besser zu Kindern passt, weil sie sind nicht so empfindlich sein sollen, wenn sie einmal etwas kindisch-grob angefasst werden? Dem muss ich vehement widersprechen, das ist ein Ammenmärchen, denn (kleine) noch unverständige Kinder sollten niemals mit einem Vierbeiner alleine gelassen werden, egal ob der Hund klein oder groß ist. Wenn  ein Kind einen Hund so grob anfasst, das dieser Schmerz verspürt oder gar einen körperlichen Schaden davon tragen kann, so schmerzt dies den kleinen wie den großen Hund gleichermaßen. In der Folge kann es zu einer völlig normalen Reaktion des Hundes – gleich unseren Reflexen – kommen, beispielsweise ein Schnappen nach dem Schmerz verursachenden Kind. Wie eingangs schon geschrieben und festgestellt: Ein Hund ist ein Hund. Es gibt einige Hunderassen, die generell familiengeeigneter sind als andere Rassen. Wenn Sie Kinder haben oder in absehbarer Zeit Nachwuchs planen, sollten diese Überlegungen auf jeden Fall eine Rolle bei der Auswahl des vierbeinigen Familienmitgliedes spielen.

Sie haben nur geringen Wohnraum zur Verfügung stehen und möchten dies auch nicht ändern?

Großer Hund oder kleiner Hund? Das kommt (auch) ganz auf den aktiven Rahmen an, den Sie Ihrem kaltnasigen Mitbewohner bieten können und wollen und den dieser benötigt. Ich persönlich hatte große und kleine aktive Hunde mit denen ich mir viel, aber auch schon weniger Wohnraum, geteilt habe und kann aus Erfahrung nur sagen: Es ist relativ egal, wie groß Ihre Wohnung ist wenn Sie mit Ihrem Hund “draußen” ein aktives, abwechslungsreiches Leben führen. Die Wohnung kann sehr wohl zum gerne angenommenen Ruhe-Nest für unsere Vierbeiner werden. Doch diese täglichen Draußen-Aktivitäten sind Ihre Pflicht bei jeder aktiven Hunderasse.

Zum Schluss noch etwas zum Thema Schmutz in der Wohnung. Kleine Hunde lassen sich definitiv mit weniger Aufwand “trocknen und auf Stubenreinheit” bürsten. Und wenn es ganz dicke kommt, auch einfacher mal eben mit klarem fließendem Wasser reinigen und trocknen.

Wie Sie sich auch entscheiden, bitte beleuchten Sie eingehend Ihre Situation bevor  es zur “Familienzusammenführung” mit Hund kommt. In jedem Falle: Viel ungetrübte Freude miteinander an dieser Stelle und meine besten Wünsche für Ihren Hund und für Sie!

Für weitere Fragen und Informationen stehen wir Ihnen gerne in unserem Pet-Club zur Verfügung: Forum von Pets Nature

© Diana Düpmann 2014

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Bild 1- www.sxc.hu
Bild 2 – Diana Düpmann

Tierarztbesuch – am Besten gut vorbereiten!

Gerade mit Katzen ist oftmals ein Tierarztbesuch nicht einfach, da fast jede Katze mit Angst auf das „zwangsweise“ Verlassen ihres Reviers reagiert. Natürlich gibt es die berühmten Ausnahmen, die relativ gelassen den Tierarztbesuch über sich ergehen lassen, doch meistens ist es mit Stress für Mensch und Tier verbunden.

Oft sind wir Menschen schon vor dem Termin aufgeregt, weil wir noch vom Ablauf des letzten Tierarztbesuches erschreckt sind oder am liebsten unserer Katze das alles ersparen würden. Das heißt, ein wichtiger Stressfaktor für unsere Katzen können wir selbst sein. Je ruhiger und gelassener wir sind, desto stressfreier wird es auch für die Katze. Eine enorme Hilfe dafür ist ein planvolles Vorgehen.

Planung des Tierarztbesuches

Uhrzeit: Es gibt zwei Dinge bei der Uhrzeit zu beachten, zum einen ist die Gefahr einer langen Wartezeit – womöglich noch mit vielen anderen Tieren, die die Katze ängstigen – bei Terminen zu Beginn der Sprechstunde nicht so sehr gegeben. Zum anderen sollten auch Sie nicht abgehetzt nach Hause kommen und mit einem Eiltempo Ihre Katze einladen müssen. Hier gilt ganz klar, in der Ruhe liegt die Kraft.

Transportkorb I: Nicht jeder Korb ist gleich gut für seinen Zweck geeignet. Am besten sind Körbe, die sich sowohl von vorne, als auch von oben öffnen lassen. Ein weiterer Vorteil sind entweder Netze vor den Öffnungen oder so breite Gitter, das eine Pfote durchpasst, denn so manch eine Katze schürft sich die Pfoten an zu schmalen harten Spalten auf. Gut ist auch, wenn es die Möglichkeit gibt, dass Sie durch einen Reißverschluss oder breit genügende Gitterabstände, die Hand zu Ihrer Katze in den Korb kriegen.

Transportkorb II: Katzen haben einen sechsten Sinn, sie spüren Ihre Anspannung und fürchten sich dementsprechend auch. Deswegen wird es in vielen Haushalten eine wilde Hatz die Katze zu fangen und in den Transportkorb zu bugsieren. Das sollte in jedem Fall vermieden werden!  Es hilft den Korb – sofern er irgendwo verstaut ist – schon Tage vorher als weiteres Katzenmöbelstück in den Raum zu stellen. Ein Füttern oder Spielen im selbigen schafft ein entspanntes Verhältnis der Katze zu diesem Korb. Wenn es möglich ist, ist es am Besten, wenn der Korb im Alltag als ein Ruheplatz integriert ist.

Transportkorb III: Wenn die Abfahrtszeit näher rückt, empfiehlt es sich ganz in Ruhe die Katze mit Spielzeug oder mit Leckerli in den Korb zu locken. Das ist gerade für ängstliche Katzen sehr wichtig. Sie wird schon beim Tierarzt genug Stress erleben, dass braucht sie nicht auch noch zu Hause in ihrem Revier mit Ihnen! Ich wiederhole: Je gelassener Sie sind, desto spielerischer kriegen Sie die Katze in den Korb.

Fahrt zum Tierarzt: Die meisten Katzen maunzen mehr oder weniger laut auf der Fahrt zum Tierarzt. Reden Sie mit ihr, erklären Sie ihr, wohin Sie fahren und warum das notwendig ist. Zeigen Sie ihr Verständnis für ihre Angst, ohne Sie in dieser zu bestärken.

Angstkatzen: Wie schon gesagt, fast jede Katze hat Angst, wenn es zum Tierarzt geht. Allerdings gibt es nicht wenige Katzen, die überdurchschnittlich viel Angst und Stress erleben. Um ihnen zu helfen gibt es verschiedene schulmedizinische und alternative Mittel, die das Stresslevel Ihrer Katze senken. Bitte sprechen Sie VOR dem Tierarztbesuch mit dem Arzt oder einem Tierheilpraktiker über den Einsatz eines solchen Mittels und lassen sich beraten, welches für Ihre Katze am besten passt.

Beim Tierarzt: Sofern Ihre Katze zu den nicht wenigen Angstkatzen gehört, ist es wichtig, dass Ihr Tierarzt schon vorher von Ihnen darüber informiert wird. Am besten sprechen Sie vorher mit ihm ab, weshalb Sie kommen und fragen ihn, wie er mit Ihrer Katze die Untersuchung gestalten will.

Eine sehr gute Alternative ist inzwischen der „mobile Tierarzt“. Diese Ärzte kommen zu Ihnen nach Hause und können vielen Untersuchungen, Behandlungen und selbst kleine Operationen bei Ihnen vor Ort durchführen. Die meisten Katzen reagieren sehr positiv auf das Wegfallen des Weges. Eine Ausnahme bilden jedoch besonders sensible Katzen, die durch diesen Tierarztbesuch das Sicherheitsgefühl in ihrem Revier verlieren, sie sind allerdings wirklich eher die Ausnahme.

Ihre Vorbereitung auf den Tierarztbesuch

Ein weiterer wichtiger Punkt für den Sie zufrieden stellenden Ablauf beim Tierarztbesuch, ist Ihre Einstellung. Als Katzenhalter ist man oftmals mit dem “Fachchinesisch” eines Tierarztes überfordert und hat das Gefühl nur „Bahnhof“ zu verstehen.

Ein Tierarzt erbringt Ihnen und Ihrer Katze gegenüber eine Dienstleistung und Sie sind derjenige, der sie bezahlt. Sie bezahlen ihn für sein Fachwissen, deswegen gehört es auch zu seinen Pflichten, Ihnen alles so zu erklären, dass Sie es verstehen. Heutzutage ist das für viele Tierärzte selbstverständlich geworden, aber eben nicht für alle. Deswegen fragen Sie bitte immer so lange nach, bis Sie wirklich alles verstanden haben. Am besten lassen Sie sich auch immer alle Untersuchungsergebnisse schriftlich in Kopie mitgeben, dann haben Sie bei komplexeren Themen auch immer die Chance sich von einem anderen Fachmann eine zweite Meinung geben zu lassen.

Sie haben die Verantwortung für Ihre Katze, nicht Ihr Tierarzt. Sie müssen auf  der Grundlage des von ihm zur Verfügung gestellten Wissens entscheiden, nicht er. Gerade bei größeren Eingriffen oder schwereren Erkrankungen ist eine zweite Meinung oder schlichtweg mehr Hintergrundwissen, wie wir es in Form dieses Ratgebers bieten wollen, sinnvoll und wichtig. Denn Sie können nur Entscheidungen treffen, wenn Sie ausrechend informiert sind, die Lage richtig einschätzen können.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, dass man sich auf einen Tierarztbesuch vorbereitet. Stellen Sie sich am Besten vorher eine Liste mit den Fragen zusammen, die Sie dem Tierarzt stellen wollen. Schreiben Sie sich dies ruhig alles auf und nehmen Sie die Liste mit zum Tierarzt. So können Sie sich sicher sein, dass Sie all das erfragt haben, was Sie wissen wollen.

Vorschläge für Fragen an Ihren Tierarzt:

Wie lautet die Diagnose? Diese Frage ist eine der wichtigsten Fragen. Allerdings lässt sie sich meist nicht sofort beantworten, denn für die Diagnosefindung müssen in vielen Fällen einige Untersuchungen durchgeführt werden. Ihr Tierarzt sollte jedoch in der Lage sein, Ihnen zu erklären, in welche Richtung seine Untersuchungen gehen und warum sie notwendig sind. Deswegen kann man diese Frage ruhig öfters stellen.

Welche (anderen) möglichen Erkrankungen kommen in Frage? Nicht immer sind alle Symptome so eindeutig, dass nur eine einzige Krankheit in Frage kommt. Es ist gut, wenn Sie darüber informiert werden, auf welche Dinge Sie achten müssen. Letztendlich sind wir Lebewesen keine Autos, wo man nur an einer Schraube drehen muss und alles funktioniert wieder. Es ist also völlig normal, wenn gerade zu Beginn einer Untersuchung mehrere Diagnosen im Raum stehen, der Job Ihres Tierarztes ist es, mit Ihnen zusammen nach der richtigen zu fahnden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Heutzutage gibt es viele unterschiedliche Behandlungsformen. In manchen Fällen ist ein chirurgischer Eingriff von Nöten; viele Fälle lassen sich medikamentös behandeln. Auch Strahlentherapien und Verhaltens-/Psychotherapien haben Einzug in die heutige Tiermedizin gefunden. Und ein weiteres breites Spektrum für die Heilung bieten die Alternativmedizin und die Naturheilkunde. Ich persönlich schätze Tierärzte, die sich vor der Alternativmedizin nicht verschließen und in der Lage sind die Situation der Katze ganzheitlich zu betrachten.

Wie lange dauert die Behandlung? Manche Therapien erstrecken sich über einen längeren Zeitraum, bei anderen handelt es sich um eine einmalige Tablettengabe. Für nicht wenige Erkrankungen ist es wichtig, die Medizin bis zum Ende zu geben und nicht bei scheinbarer Gesundung der Katze sie abzusetzen. Nebenbei ist es auch für Sie nicht unerheblich zu wissen, welche Folgekosten (Medikamente, weitere Behandlungen) entstehen können.

Welche Medikamente setzt der Tierarzt ein? Lassen Sie sich aufklären, welche Medikamente Ihre Katze bekommt und wofür/wogegen diese eingesetzt werden. So können Sie selbst besser nachvollziehen, was gemacht wurde und werden soll, so dass Sie – sofern Sie sich eigenständig selbst weiter informieren wollen – genau Bescheid wissen, sollten Sie nach der bisherigen Behandlung gefragt werden (beispielsweise in Forendiskussionen). Fragen Sie auch nach möglichen Nebenwirkungen und wie Sie damit umgehen sollen.

Wie lautet die Prognose? Nicht nur bei schweren Erkrankungen ist die Frage nach dem möglichen Krankheitsverlauf und seiner Entwicklung eine sehr wichtige Frage, deren Antwort man verantwortungsvoll behandeln muss und welche im Falle der schweren Erkrankung über Leben und Tod entscheiden kann. Je mehr Sie wissen und verstehen, desto weniger „Ungewisses“ kann Sie ängstigen. Je aufgeklärter Sie über alle Fakten sind, desto sicherer werden Sie sich fühlen um in zukünftigen Situationen angemessen zu reagieren.

Wieviel kostet die Behandlung? Diese leidige Frage sollten Sie heutzutage ruhig im Vorfeld stellen, denn Behandlungskosten können schnell in die Höhe schießen. Nicht jeder Katzenhalter kann die entstehenden Kosten aus dem Ärmel schütteln und sollte die Gelegenheit haben die Finanzierung zu organisieren. So fallen Sie mit dem Erhalt der Rechnung auch nicht aus allen Wolken, wenn die Behandlung abgeschlossen ist. In vielen Tierarztpraxen ist es Usus, dass die Behandlung direkt im Anschluss bezahlt werden soll. In Notfällen oder bei einer Therapie, die sich über einen längeren Zeitraum erstreckt, erkundigen Sie sich am besten über Zahlungsmöglichkeiten – so zeigen Sie zugleich auch Ihre Zahlbereitschaft. Viele Tierarztpraxen und -kliniken lassen sich inzwischen auf Ratenzahlungen ein. Informieren Sie sich rechtzeitig und besprechen Sie es mit Ihrem Tierarzt.

Zusammenarbeit mit Kliniken oder anderen Tierärzten/Tierheilpraktikern? In manchen Fällen kann eine Zusammenarbeit mit Fachtierärzten, -kliniken oder auch Tierheilpraktikern hilfreich sein. Sollten Sie sich dafür entscheiden jemand weiteres “an Bord” zu holen (sei es für eine Zweitmeinung oder für eine spezielle Therapieform) und zu der Behandlung Ihrer Katze hinzu zu ziehen, besprechen Sie das bitte immer mit Ihrem Tierarzt, damit keine Missverständnisse entstehen. Fragen Sie ihn auch direkt, ob er bereit ist mit dem Kollegen oder Tierheilpraktiker zusammen zu arbeiten. So vermeiden Sie Konflikte und können später wieder ohne “schlechtes Gewissen” zu Ihrem Tierarzt gehen.

Verstehen Sie eine der Antworten nicht, fragen Sie ruhig nach, auch nach der Schreibweise von Krankheits- und Medikamentennamen. Es ist völlig normal, wenn man die Fachbegriffe nicht sofort versteht und/oder schreiben kann, schließlich hat ihr Tierarzt für sein Können und Wissen lange studieren müssen, niemand kann von Ihnen erwarten, dass Sie das alles in 5 Minuten auswendig können und verstanden haben.

Mögliche Fragen Ihres Tierarztes

Eine weitere Vorbereitung für Ihren Tierarztbesuch ist die Ihre Schilderung des Zustandes Ihrer Katze. Je mehr Informationen Sie dem Tierarzt liefern können, desto mehr helfen Sie ihm bei seiner Arbeit. Damit Sie nichts vergessen, lohnt sich auch hier eine kleine Liste zu erstellen. Dazu bringen Sie am besten das Impfbuch und sofern vorhanden alte Untersuchungsergebnisse mit. Folgende Punkte wird der Tierarzt wissen wollen:

  • Name, Rasse, Alter (Geburtsdatum)
  • Geschlecht (kastriert oder nicht)
  • Gewicht – Ihre Katze kann auch vor Ort gewogen werden, wenn es erforderlich ist wie beispielsweise für die Medikamentendosierung.
  • Wann war die letzte Impfung und wogegen? (Impfausweis)
  • Wann war die letzte Entwurmung und welches Medikament wurde eingesetzt?
  • Stammt Ihre Katze aus dem Ausland? Wenn ja, woher? Es gibt einige Erkrankungen, die durch Erreger, die im Ausland häufiger als bei uns vorkommen, hervorgerufen werden.
  • Haben Sie Zecken- oder Flohbefall an Ihrem Hund festgestellt? Diese kleinen Biester können auch Krankheiten übertragen; so kann die Zecke zum Beispiel Überträger der Borreliose sein.
  • Welche Beschwerden hat Ihre Katze und wie äußern sie sich?
  • Wann sind die Beschwerden zum ersten Mal aufgetreten?
  • Wie oft und zu welchem Zeitpunkt treten die Beschwerden auf?
  • Hat Ihre Katze etwas Außergewöhnliches gefressen? Die Antwort ist gerade bei akuten Fällen mit Vergiftungserscheinungen wichtig.

Bei Durchfallerkrankungen macht es durchaus Sinn gleich eine frische Kotprobe – Röhrchen gibt es in der Apotheke – mitzubringen.

Diese Fragen lassen sich durchaus weiter individuell nach Art der auftretenden Beschwerden ihrer Katze ergänzen. Wenn Sie sehr besorgt sind, kann es für Sie selbst eine Hilfe sein, wenn Sie sich auf diese Fragen konzentrieren und Ihre Gedanken so von der Sorge ablenken. Und vor allem sind Sie mit diesen Vorbereitungen eine große Hilfe für den Tierarzt, welcher aus den Antworten schon einen guten Weg zur Diagnose und Behandlung finden kann. Notieren Sie sich ruhig auch Eindrücke und Gefühle wie z. B. Katze wirkt ängstlicher oder Katze wirkt ruheloser, auch diese Hinweise können sehr nützlich sein.

Die Wahl des Tierarztes

Leider sind nicht alle Tierärzte gleich gut. Für mich ist vor allem seine Leidenschaft zu seinem Beruf und die Liebe zu Tieren wichtig. Es ist ja in allen Berufsbildern so, die Brötchen eines Bäckers aus Berufung schmecken besser, als des Bäckers, der nur irgendeine Backmischung nimmt; ein Anwalt, der an einen glaubt und für die Rechte seines Mandanten voller Überzeugung kämpft ist besser, als einer der alles nach Schema F abarbeitet.

Doch wie findet man einen guten Tierarzt? Empfehlungen von Tierfreunden sind da immer hilfreich. Ausserdem kann man auch vor seinem Besuch schon mit dem Tierarzt telefonieren und einige Punkte seiner generellen Einstellung abfragen. Ein weiterer Pluspunkt ist in meinen Augen, wenn ein Tierarzt offen für alternative Behandlungswege ist. In den heutigen Zeiten des Internets haben schon viele Tierärzte auch eine Homepage und die sagt einiges über sie aus. Ich persönlich finde es gut, wenn die Internetseite das Praxistteam und seine Räume vorstellt, alle Leistungen gut beschrieben sind und interessante und nützliche Informationen für den Tierhalter angeboten werden. Im folgenden Link zeige ich exemplarisch eine Tierarztseite, die ich unter den genannten Aspekten überzeugend finden:

Vetzentrum.de

Wenn Sie alle diese Punkte berücksichtigen, den Tierarztbesuch ausführlich planen, schaffen Sie sowohl für Ihre Katze, als auch für sich selbst einen guten Rahmen, in dem Sie beide sich sicher und wohl fühlen werden.

Auch in unserem Forum stehen wir Ihnen gerne mit unserem Rat beiseite: Forum von Petsnature

© Katja Tuszynski  – www.marcating.de

© Foto: www.sxc.hu

Katzenkalender zu Gunsten der Pfotenhilfe

Vor einigen Wochen fragten liebe Katzenfreunde von dem Verein Pfotenhilfe Katz & Co bei mir nach ein paar Fotos für einen Katzenkalender zu Gunsten ihres Vereines. Daraus wurde ganz schnell ein ganzer Wandkalender in A3, den ich mit meinen Fotos und passenden Zitaten gestaltet habe. Der Erlös des Katzenkalenders kommt zu 100 % dem Tierschutzverein Pfotenhilfe Katz & Co und damit vielen bezaubernden Fellnasen zu Gute, die Schutz und Hilfe brauchen. Hier eine kleine Vorschau:

deckblatt2014kl

februardatzitkl

augustdatzitkl

novdatzitkl

Ich würde mich sehr freuen, wenn der Kalender zahlreich verkauft wird, damit es kräftig in der Kasse der Pfotenhilfe Katz & Co. klingelt. Der Katzenkalender kann hier bestellt werden:

Katzenkalender für die Pfotenhilfe

Und da der Kalender großen Zuspruch finden, wird es jetzt jedes Jahr einen geben, ich freu mich schon auf die Arbeit am nächsten.

Was sind Zusatzstoffe?

Wer aufmerksam die Futtermitteletiketten, oder für sich selbst die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln liest, stolpert automatisch über die Zusatzstoffe. Diese werden bei Futtermitteln und Lebensmitteln eingesetzt, um Geschmack, Farbe, Struktur und Haltbarkeit zu stabilisieren oder zu regulieren, eine störungsfreie Produktion zu gewährleisten oder den Bedarf der Tiere an bestimmten Nähr- und Wirkstoffen zu erfüllen. Zusatzstoffe können sowohl natürlichen als auch künstlichen Ursprungs sein. Man unterscheidet folgende Zusatzstoffe:

Technologische Zusatzstoffe: Das sind Stoffe die aus produktionstechnischen Gründen zugesetzt werden, zum Beispiel Konservierungsstoffe, Antioxidantien oder Geliermittel.

Sensorische Zusatzstoffe: Sie sollen Geschmack, Geruch, Aussehen und Farbe verändern oder verbessern.

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe: Mit ihnen wird das Tierfutter angereichert, damit eine optimale Versorgung durch Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren gewährleistet ist.

Zootechnische Zusatzstoffe: Diese Stoffe sollen die Leistung eines gesundes Tieres verbessern, dazu gehören unter anderem Verdaulichkeitsförderer wie Enzyme oder Mirkoorganismen für die Darmflora. Continue reading

Katzen fotografieren

Der folgende Artikel ist zwar speziell über das Fotografieren von Katzen geschrieben, das meiste gilt aber auch für Hunde und andere Haustiere, das es sich um allgemeine Grundlagen der Fotografie handelt. Wer sein Leben mit Katzen teilt will sie auch gerne fotografieren, zum einen um für sich selbst schöne Erinnerungsfotos zu machen, zum anderen um sie Freunden und Verwandten zu zeigen. Dank des digitalen Zeitalters ist das inzwischen auch sehr viel einfacher und kostengünstiger als zu Zeiten der analogen Fotografie. Doch knipsen ist nicht gleich fotografieren, die Kamera, bei der man im Automatikmodus einfach nur den Auslöser drückt und perfekte Bilder hat, die gibt es nicht. Der Automatikmodus und die diversen Motivprogramme, die die modernen digitalen Kameras alle anbieten, beruhen auf statistischen Mittelwerten, die weit vom fotografieren einer Katze in der Wohnung, dem Balkon oder draußen im Garten entfernt sind.

Um ein gutes Foto seiner Katzen machen zu können, muss man seine Kamera kennen und ein gewisses Basiswissen der Fotografie im technischen und im kreativen Bereich haben. Mit diesem Artikel versuche ich mit einfachen Worten diese Grundlagen zu erklären und mit praktischen Tipps und Übungen Ihnen die Freude am Fotografieren jenseits der Automatiken zu vermitteln. Und die Freude wird mit jedem tollen Bild groß sein.

Die Kamera

Es gibt einen wichtigen Grundsatz: Nicht die Kamera macht die Bilder, sondern der Mensch der sie bedient. Je besser Sie Ihre Kamera kennen, desto besser beherrschen Sie sie und können bewusster das Foto gestalten. Das gilt für alle Kameratypen, egal ob Sie eine Kompaktkamera, eine Super Zoom oder gar eine digitale Spiegelreflexkamera haben. Man kann mit jeder Kamera bewusst fotografieren, allerdings sind die technischen Möglichkeiten einer modernen digitalen Spiegelreflexkamera natürlich größer als die einer schon älteren Kompaktkamera. Wenn Sie über den Kauf einer besseren Kamera nachdenken, kann ich Ihnen nur empfehlen, sich in einem der großen Fotoforen anzumelden und sich dort in Ruhe von den Mitgliedern hinsichtlich einer zu Ihnen passenden Kamera beraten zu lassen. Dabei sollten sowohl Ihre Kenntnisse der Fotografie als auch Ihre hauptsächlichen Motive in die Entscheidung mit einfließen.

Um Ihre Kamera kennen zu lernen, sollten Sie Ihre Bedienungsanleitung rausnehmen und diese aufmerksam lesen. Dort steht wo Sie was an Ihrer Kamera einstellen können. Damit es nicht zu trocken wird, bietet es sich an die Bedienungsanleitung parallel zu diesem Artikel zu lesen, also bei jedem neuen Punkt hier nachschauen, wo Sie entsprechendes an Ihrer Kamera finden. Wenn Sie keine Bedienungsanleitung mehr haben, finden Sie im Internet zu fast jeder Kamera diese Informationen. Am Anfang kann einiges der folgenden Themen erstmal verwirrend sein, bitte geben Sie nicht gleich auf wenn das passiert, der Nebel lichtet sich mit der Zeit und dem Üben. Continue reading