Archive for the ‘Aktuelles’ Category

Mietrecht zur Haustierhaltung

Mittwoch, Oktober 19th, 2011

Die Haustierhaltung in Mietswohnungen ist leider nicht klar geregelt. Bei der Kleintierhaltung ist es noch relativ einfach, eine Kleintierhaltung ist grundsätzlich erlaubt, allerdings gibt es auch hier Ausnahmen.

Bei den Katzen sieht der Fall schon etwas anders aus, die Gerichte sind sich nicht einig, ob Katzen zu Kleintieren zählen. Doch die Tendenz geht dahin, dass man auch ohne Erlaubnis bei Standardmietverträgen bis zu zwei Katzen halten darf. Problematisch wird es bei der Balkon- und Fenstersicherung. Diese ist auf jeden Fall genehmigungspflichtig. Das betrifft vor allem solche Sicherungen, die nicht ohne dauerhafte Befestigung an der Hauswand oder dem Fensterrahmen (zum Beispiel Bohren) auskommen. Doch manch ein Vermieter stört sich auch schon allein am Anblick des Hauses von außen.

Bei der Hundehaltung wird es noch komplizierter, diese muss vom Vermieter in der Regel genehmigt werden.  Welcher Fall genau zutrifft, hängt vom Mietvertrag ab. Eine Klausel, die die generelle Haustierhaltung verbietet, ist unwirksam. Eine Hundehaltung dagegen darf im Mietvertrag verboten werden.

Am besten bespricht man die Tierhaltung mit dem Vermieter immer vor dem Abschließen eines Mietvertrages und lässt sich das Besprochene schriftlich bestätigen.

Weiterführende Informationen zum Thema:

immowelt.de

pro-wohnen.de

anwalt-im-netz.de

Nominierung für den Superblog

Montag, März 28th, 2011

Liebe Tierfreunde,

ein Leser hat uns für die Wahl zum Superblog 2011 in der Kategorie Tiere von Hitmeister angemeldet, herzlichen Dank dafür!

In zehn verschiedene Kategorien treten alle nominierten Blogs bei der Superblogwahl an und die drei bestplatzierten Blogs werden mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet. Vom 01. – 07. April 2011 ist die Abstimmungsphase und wir bitten euch fleißig für uns zu voten, Wir hoffen auf tatkräftige Unterstützung von euch, dafür jetzt schon mal ein dickes DANKE!
Votet bitte ab dem 1. April für uns unter http://www.hitmeister.de/superblogs/2011/tiere/

 

Tipps zur Haustierfotografie

Mittwoch, Oktober 20th, 2010

Sind Sie auch stolzer Besitzer eines dieser kleinen digitalen Wunderwerke? Immer bereit die Schönheit und die glorreichen Taten Ihrer Süßen für die Nachwelt zu verewigen, aber mit den Ergebnissen nicht so ganz zufrieden? Dann sind Sie hier richtig! Denn wir wollen Ihnen ein paar Tipps geben, wie Sie Ihre Hunde und Katzen ins rechte Licht rücken.

Wir haben überlegt, was für den Anfang die wichtigsten Punkte sind und sind auf die Kamera an sich, die Perspektive, den Bildaufbau, das Licht und die Bildbearbeitung gekommen. Diese werden wir mit vielen praktischen Tipps erläutern. Trotzdem gibt es noch einen weiteren wichtigen Punkt, um den Sie nicht drum herum kommen: Die Bedienungsanleitung Ihrer Kamera! Denn erst wenn Sie die Kamera verstehen, können Sie ihr auch sagen was sie machen soll! (weiterlesen…)

Hund zu dick!

Mittwoch, September 22nd, 2010

Im Jahr 2007 wurden in Großbritannien zwei Brüder vom Gericht wegen Tierquälerei verurteilt, weil ihr 9 jähriger Labrador mit 74 Kilo viel zu dick war. Die beiden Brüder behaupteten, sie hätten ihren Hund ganz normal ernährt. Der Hund lebte vorrübergehend bei einem Mitarbeiter der Tierschutzorganisation RSPCA und hatte dort über 20 Kilo abgenommen.Nach dem Urteil wurde ihnen Rusty unter Auflagen zurück gegeben.

Trotz regelmäßiger Tierarztaufforderungen ließen die beiden Halter es zu, dass ihr Hund kaum mehr laufen oder sich gar erheben konnte. Obwohl die Geschichte schon drei Jahre alt ist, halte ich sie für wichtig. Ich finde das Urteil sehr interessant und hoffentlich auch richtungsweisend im Sinne des Tierschutzes. Auch wenn Hunde und Katzen nach wie vor in Deutschland rechtlich gesehen eine “Sache” sind, sollte es dennoch möglich sein, im Falle von Tierquälerei einschreiten zu können!

Weitere Informationen zu Rusty:

Spiegel online

Webheimat

 

Catz finefood – Neues Katzenfutter

Mittwoch, August 18th, 2010

Seit kurzem gibt es eine neue hochwertige Katzenfuttermarke: Catz finefood. Es handelt sich um ein hochwertiges Nassfutter, dessen inhaltliche Konzeption sehr katzengerecht ist.

“Die ernährungsphysiologisch sehr ausgewogenen Rezepturen von Catz finefood wurden in Zusammenarbeit mit Ernährungswissenschaftlern und Tierärzten entwickelt. Der Mix an Zutaten ist exakt an den Bedürfnissen von Katzen abgestimmt und liefert eine optimale und ausgewogene Kombination aller für die Katze notwendigen Nähr- und Aufbaustoffe.

Catz-finefood-Produkte werden mit sehr viel hochwertigem Fleisch zubereitet. Das Fleisch stammt nur von vertrauenswürdigen deutschen Erzeugern. Die Zutaten werden in frischem Zustand nach eingehender Prüfung und veterinärmedizinischer Kontrolle schonend verarbeitet. So erreichen wir ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit. Durch eine schonende Dampfgarung in technisch ausgereiften Produktionsanlagen bleiben die gesunden Inhaltsstoffe nahezu vollständig erhalten.

Unser hoher Anspruch an Qualität zeigt sich auch darin, dass wir bei der Produktion von Catz finefood die Verwendung von Zusatzstoffen gänzlich ablehnen. Aus diesem Grund enthält Catz finefood garantiert

  • kein Formfleisch,
  • kein Knochenmehl,
  • keine Proteinersatzstoffe wie Soja,
  • kein Getreide
  • keine künstlichen Farbstoffe,
  • keine Lockstoffe,
  • keine künstlichen Aromen
  • und keine Konservierungsstoffe.”

catzfinefood2

Bisher gibt es das Futter in drei Geschmacksrichtungen:

  • Catz finefood No.3 – Geflügel
  • Catz finefood No.5 – Lachs
  • Catz finefood No.7 – Kalb

Die genauen Zusammensetzungen finden Sie hier:

Catz finefood

Sollten Ihre Katzen das Futter schon probiert haben, freuen sich unsere Leser bestimmt über die Meinung Ihrer Katzen, bitte nutzen Sie einfach unsere Kommentarfunktion.

Hundstage – Vorsicht: Hitzestau!

Freitag, Juli 16th, 2010

564772_80465030klein1Wenn das Thermometer in diesen Tagen langsam immer weiter hinauf klettert, die 25°C-Marke übersteigt und die Sonne erbarmungslos vom Himmel lacht, freut sich manch Mensch, doch unsere Haustiere in der Regel nicht. Im Körper des Tieres entsteht schnell ein Wärmestau, der sich rasch zu einem für das Tier lebensgefährlichen Hitzschlag wandeln kann.

Katzen besitzen nicht – wie wir Menschen – am ganzen Körper Schweißdrüsen. Sie haben lediglich zwischen Sohlen- und Zehenballen Schweißdrüsen, welche vornehmlich zum Markieren (Duftstoff) eingesetzt werden. Katzen können, wenn es heiß ist, nicht so sehr wie Menschen schwitzen, um Hitze abzugeben. Ähnlich wie beim Hund kann eine Katze bei starker Erregung oder großer Hitze damit beginnen zu hecheln. Durch die Atembewegung verdunstet der Speichel im Rachenraum und sorgt so für Kühlung, welche aber nicht annähernd in ihrem Ausmaß mit der des Hundes beim Hecheln gleichzustellen ist.

1039897_55939694kleinDer Hund besitzt ebenfalls wie die Katze nur wenige Schweißdrüsen im Pfotenballenbereich und kann seine Körpertemperatur auch nicht bei Hitze durch Schwitzen regulieren.  Bei der Hechelatmung kann sich die Atemfrequenz auf bis zu 400 Atemzüge pro Minute erhöhen, wobei der Hund sehr flach atmet. Durch diese Form der Temperaturregulierung verliert der Hund sehr viel Körperflüssigkeit. Damit er nicht dehydriert, muss er trinken, um die verlorene Körperflüssigkeit wieder zu ersetzen.

Hecheln

Reicht Schwitzen und Hecheln nicht aus, suchen die Tiere schattige Plätze auf, legen sich auf kühle Fliesen oder verschwinden sogar im kühlen Keller. Auch ein Belecken (Putzen) des Fells sorgt für eine leichte Abkühlung durch das Verdunsten des Speichels. Hohe Außentemperatur bedeutet eine besondere Belastung für Herz und Kreislauf der Tiere, so dass insbesondere ältere und junge Tiere als auch gesundheitlich beeinträchtigte Tiere bei Hitze stark gefährdet sind, sofern sie keine Rückzugsmöglichkeiten in den Schatten haben. Frisches Wasser sollte immer bereit stehen, so dass das Tier sich frei bedienen kann.

Ausgiebige Spaziergänge und Training mit dem Hund sollten in die frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden verlegt werden, wenn es noch kühler ist. Größere Anstrengungen sollten tagsüber besser vermieden und stattdessen viele kleine Pausen eingelegt werden, in denen sich der Hund ausruhen und vielleicht auch im kühlen Nass abkühlen kann.

Schweiß im Tierreich

Heimtier- und Vogelkäfige dürfen nicht in der prallen Sonne stehen – die Tiere haben so gar keine Chance der Überhitzung durch Sonneneinstrahlung auszuweichen. Ebenso muss man daran denken, dass der Platz, der eben noch schattig war, nur kurze Zeit später ungeschützt in der Sonne liegt, da diese am Himmel wandert.

974073_89525375kleinEiner besonderen Gefahr ist der Hund im Auto ausgesetzt. Die Temperatur im Autoinnenraum kann binnen kürzester Zeit – auch im Schatten – auf Temperaturen von 60°C und höher steigen. Ist ein Hund diesen Temperaturen ausgesetzt, ist seine Gesundheit in größter Gefahr: es kann schnell zu Hitzeschäden mit Todesfolge kommen! Auch ein geöffnetes Fenster kann die Hitzeansammlung im Wageninnenraum nicht kompensieren. Jedes Jahr passiert es, dass ein Hundehalter bei Rückkehr zu seinem Wagen nur noch ein totes Tier auffindet. Das wird er sich ein Leben lang nicht verzeihen.

Passanten, die ein offensichtlich leidendes Tier in einem in der Sonne parkenden Wagen sehen, sollen die Polizei oder Feuerwehr anrufen, um den Hund befreien zu lassen. Unverantwortlichen Haltern droht nach §17 Tierschutzgesetz eine Geldstrafe bzw. eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren.

Artikel zu §17 des Tierschutzgesetzes

Woran erkennt man einen Hitzschlag?

Apathie, aber auch Unruhe, Taumeln sind bereits erste Anzeichen für einen Hitzschlag (Hitzeschock). Darauf können Erbrechen, Durchfall und Bewusstseinsbeeinträchtigungen auftreten, die in Krämpfen, Atemnot und Bewusstlosigkeit übergehen können. Tierärztliche Hilfe ist sofort nötig!

Sofortmaßnahmen bei Hitzschlag

Bei Hunden und Katzen bedeutet Hitzschlag und Sonnenstich immer einen Notfall. Blasse Schleimhäute, rasender Puls, schnelle Atmung sind hierfür Anzeichen. Es kann auch Erbrechen, Bewusstseinsstörungen oder sogar Krämpfe auftreten.

  • Bringen Sie das Tier sofort aus der Sonne an einen schattigen, kühlen Ort.
  • Versuchen Sie die Körpertemperatur des Tieres zu senken: feuchte Tücher auf Beine, Rumpf und Kopf des Tieres. Besprühen mit Wasser. (Achtung: nicht zuviel / zu schnell, denn das plötzliche Abkühlen eines erhitzen Körpers kann zu Kreislaufkollaps führen!)
  • Massage der Gliedmaßen, um den Kreislauf anzuregen.
  • Bieten Sie ihm Trinkwasser in kleinen Portionen und leicht angewärmt an.

Reisen mit dem Tier im Auto

Als Reisezeit eignen sich aufgrund der Temperaturen später Abend, die Nacht und der frühe Morgen besser als der sonnige Tag. Sofern es möglich ist, sollten Sie dies bei der Reiseplanung berücksichtigen. Sorgen Sie bitte dafür, dass ausreichend Trinkwasser mitgenommen wird, welches während der Fahrt angeboten werden kann. Eine Box oder ein Hundegitter ermöglichen es, dass Türen und Fenster während Pausen ganz offen gelassen werden können, so dass für eine bessere Luftzirkulation gesorgt ist. Setzen Sie während der Fahrt Ihr Tier keiner Zugluft (offenes Fenster) aus, denn es kann schnell  zu Augenentzündungen durch die Zugluft kommen. Während der Fahrt kann auch ein feuchtes Handtuch, welches über die Transportbox gehängt wird (ohne die Box komplett zuzuhängen – Luftzirkulation!), für ein wenig Abkühlung sorgen.

Denken Sie bitte während der Sommerzeit immer daran, dass das Wohl Ihres Tieres nicht unter der Hitze leiden muss!

Wie helfen Sie Ihren Tieren, wenn es so heiß ist ?

(c) Jill Peters

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Quellen Fotos: http://sxc.hu/

Kittenflut im Tierschutz

Mittwoch, Juli 7th, 2010

5blogKatzenbabys wohin man schaut: Gleich 12 Kitten wuseln durch das kleine Zimmer, erklimmen Kratzbäume und die Beine ihrer menschlichen Besucher. Eigentlich ein Bild, das Katzenfreunden das Herz aufgehen lassen sollte. Doch all diese Kätzchen stammen aus unerwünschten Würfen, wurden abgegeben, ausgesetzt, weggeworfen. In der Pflegestelle des Tierschutzvereins Katzenfreiheit in Bergisch Gladbach bekommen sie die Chance, neue Familien zu finden. Nicht immer ist das leicht, denn es gibt einfach zu viele ungewollte Katzen. Schon jetzt wissen viele Tierschutzvereine nicht mehr, wohin mit der Kittenflut. Dabei hat die Saison gerade erst begonnen und die Sommerferien – traditionell eine schlechte Zeit für den Tierschutz – stehen vor der Tür.
Das Hauptproblem: Noch immer lassen zu viele Menschen ihre Katzen unkastriert in den Freigang. Sei es aus Unwissenheit, aus Geldmangel, aus Faulheit oder weil ein Wurf Katzenkinder so niedlich ist – bis er anfängt, herumzutoben und die Wohnung auseinander zu nehmen. Dazu kommen die Würfe zu spät kastrierter Wohnungstiere und die Nachkommen von Bauernhof- und verwilderten Katzen, die oft in erbärmlichem Zustand draußen aufgegriffen werden.

13blogDie einzige Waffe gegen dieses Tierleid ist rechtzeitige Kastration. Vorher sollte keine Katze und kein Kater Freigang bekommen. Das schützt nicht nur vor ungewolltem Nachwuchs, sondern kann auch helfen, die Ansteckung mit Infektionen wie FIV zu verhindern und vor allem Kater vom Streunen abzuhalten. Und auch für Wohnungskatzen gilt: Kastration ist das A und O. Denn gerade, wenn Kater und Katzen zusammen aufwachsen, kommt es immer wieder zu Unfallwürfen. Auch dann, wenn es sich um Geschwister handelt, denn Katzen kennen kein Tabu und wählen im Zweifel den Partner, der ihnen zur Verfügung steht. Mit der Operation verhindern Sie außerdem, dass der Kater in der Wohnung markiert und senken bei der Katze das Risiko von Krebs und Gebärmutterentzündungen. Zwei weitere Gründe also, seine Samtpfote rechtzeitig zum Tierarzt zu bringen.
Zum richtigen Zeitpunkt für die Kastration gibt es verschiedene Ansichten. Viele Tierschützer und auch einige Züchter geben ihre Katzenkinder nur noch frühkastriert ab. Nach heutigen Erkenntnissen ist eine Kastration im Alter von drei bis vier Monaten kein Problem. Oft wird aber auch erst zwischen dem sechsten und neunten Lebensmonat der Katze kastriert. Gerade, wer gegengeschlechtliche Pärchen hält, sollte aber bedenken, dass eine Katze durchaus mit fünf Monaten schon rollig werden kann – und dass ein Kater das normalerweise viel schneller bemerkt als wir Menschen. Gerade in diesem Fall ist deshalb eine frühere Kastration sinnvoll. Fett und faul werden Katzen nach dem Eingriff übrigens nicht. Allerdings sinkt der Energiebedarf und Halter sollten deshalb auf eine angepasste Ernährung und viel Bewegung für ihr Tier achten.

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Wer seine Katze rechtzeitig – und zwar vor der ersten Rolligkeit und ohne, dass sie einmal Mutter wurde – kastrieren lässt, verzichtet damit natürlich auf eigene Katzenkinder. Die Möglichkeit, einen Wurf Kätzchen großzuziehen gibt es aber trotzdem: zum Beispiel als Pflegestelle für einen Tierschutzverein, denn die werden händeringend gesucht. Schließlich gibt es gerade jetzt heimatlose Katzenkinder, wohin man schaut.

Pressemitteilung: Die Graue Tiertafel

Freitag, Juli 2nd, 2010

Die Graue Tiertafel – ein Projekt der Tiertafel Deutschland e.V.

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Rathenow, 01.07.2010 – Neue Chancen für  Partnerschaften zwischen Senioren und „Grauen Schnauzen“

904384_69668071„Niemand soll allein bleiben, nur weil er alt ist.”Unter diesem Motto hat die Tiertafel Deutschland und der Futtermittelhersteller Animonda das Projekt Graue Tiertafel ins Leben gerufen. Ziel ist es, ältere Menschen und ältere Tiere zusammenzubringen und somit neue Partnerschaften für einen gemeinsamen Lebensabend zu schaffen. “Ältere Menschen haben so gut wie keine Chance, ein Tier aus dem Tierheim oder vom Züchter zu bekommen, das zu ihnen passt. Geht der Mensch zuerst, bleibt die Sorge um den Verbleib des geliebten Tieres”, so  Claudia Hollm, Vorstand der Tiertafel und Initiatorin des Projektes. “Mit der Grauen Tiertafel ist ein völlig neues Konzept entstanden, dass der Entwicklung in unserer Gesellschaft mehr als gerecht wird.” Mit dieser wundervollen Einführung von TASSO-Chef Philip McCreight startete das neue Projekt.

403172_R_K_B_by_Elke_pixelio.deEine Idee, die nicht neu ist, aber nicht desto weniger sehr wichtig ist. Hierbei geht es nicht einfach um das Zusammenbringen von zwei suchenden Parteien, sondern auch um Vorkontrollen, Nachkontrollen und weiterführende Besuche. Es wäre ein schlechtes Konzept, wenn man die älteren Menschen mit ihren neuen Freunden alleine lässt. Aktives Begleiten, Ängste nehmen und die letzten Jahre für beide Seiten schöner machen steht an erster Stelle. Im Laufe der letzten vier Jahre konnten die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tiertafel Deutschland e.V. viel Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln und hier zeigte sich auch, wie viel die Haustiere den älteren Menschen bedeuten.

Die Tiere werden vor Übergabe gründlich untersucht, damit die neuen Frauchen und Herrchen kein Überraschungspaket bekommen. Auch ein gut sortiertes Seniorfutterpaket, gespendet von der Firma animonda, wird bei der Adoption übergeben.

Auch für den Notfall werden wir bereitstehen. Beim Tod des Menschen, kommt das Tier automatisch wieder in die Verantwortung der Tiertafel Deutschland e. V. – Graue Tiertafel – zurück und es wird ein neues Zuhause gesucht. Beim Tod des Tieres erhält der Tierhalter, sofern er es wünscht, Hilfe bei der Bestattung und eventuell Sorge für eine Urne.

Fairness und Transparenz wurde von Anfang an in der Tiertafel Deutschland e.V. großgeschrieben und so wird es auch bei diesem Projekt beibehalten.

Ehrenamtliche in ganz Deutschland können helfen und mit diesem Projekt, sowohl den Tierschutz als auch aktive ältere Menschen unterstützen. „Wir brauchen jede Hilfe die wir bekommen können, denn logistisch und auch menschlich werden hier viele Dinge bewegt“, freut sich Claudia Hollm.

Finanziert wird dieses Projekt, ebenso wie die Tiertafel Deutschland e.V., mit Sach- und Geldspenden. Der am 01.07.2010 neu eröffnete Onlineshop – shop.tiertafel.de – wird ebenfalls helfen, die Gelder für Tierarztuntersuchungen usw. zu generieren.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Graue Tiertafel

Kontakt: 03385 – 49 49 65 (Montag bis Freitag 11-17 Uhr) oder graue@tiertafel.de

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Quellen Fotos:

Foto 1: (c) clix – www.sxc.hu

Foto 2: (c) Elke / Pixelio – www.pixelio.de