Durchfall bei Katzen

Es gibt sehr viele verschiedene Ursachen für Durchfallerkrankungen bei Katzen. In diesem Artikel finden Sie einen groben Überblick über die Gängigsten. In der Regel ist der Durchfal “nur” ein Symptom, eine Begleiterscheinung der eigentlichen Ursache. Doch zunächst werfen wir einen Blick auf die Aufgaben des Darms.

Die Funktionen des Darms

Durchfall ist immer nur ein Symptom einer Erkrankung, also eine Reaktion des Körpers auf die Krankheitsursache. Der Darm von Säugetieren wie unseren Katzen oder auch uns Menschen hat viele wichtige Aufgaben, in ihm sitzen ca. 70 % der Abwehrzellen, ein Großteil des Immunsystems. Der Darm von Säugetieren wird von zig Millionen Nervenzellen gesteuert. Sie ähneln in vielem dem ZNS (zentrales Nervensystem), funktionieren jedoch unabhängig von der Steuerung des Gehirns. Deswegen spricht man allgemein auch von „Bauchhirn“. Dieses Bauchhirn steuert und kontrolliert sämtliche Funktionen des Darms. Wenn er durch Durchfall geschwächt wird, kann er seinen wichtigen Aufgaben nicht ausreichend nachkommen:

Verdauungsprozess: Aus der Nahrung werden alle verwertbaren Bestandteile aussortiert und über das Blut an den Körper weiter gegeben, die unverwertbaren werden ausgeschieden.

Immunsystem: Das Immunsystem des Darms produziert Eiweißstoffe (Immunglobuline – IgA), die zur Abwehr von schädlichen Stoffen dienen.

Die Darmflora

In einem gesunden Darm leben Milliarden von Mikroorganismen (z. B. unterschiedlichste Bakterien), sie sind mit dem Begriff Darmflora gemeint. Sie sorgen für die Verdauung und Aufbereitung vieler Nährstoffe, sie bilden Vitamine, schützen den Darm vor Schadstoffen, verhindern Infektionen, sorgen für die Ernährung der Darmschleimhaut und vieles mehr.

Damit die Darmflora all ihre wichtigen Aufgaben erledigen kann, muss ein gesundes Gleichgewicht herrschen. Ungesunde Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten, aber auch verschiedene Medikamente können dieses Gleichgewicht stören und Durchfall verursachen.

Die gängigsten Ursachen für Durchfall bei Katzen

Wurminfektionen: Katzen können über die Nahrung (z. B. Beutetiere oder frisches Fleisch) Würmer aufnehmen, die zu verschiedenen Erkrankungen führen können. Wurmbefall bei Katzen

Giardien: sind mikroskopisch kleine Dünndarmparasiten, eine Erkrankung daran ist nicht selten! Giardien bei Katzen

Kokzidien: sind Sporentierchen (Parasiten), die den Darm befallen können. Kokzidien

Toxoplasmose: ist ein einzelliger Parasit, der einen Teil der Darmschleimhaut befällt. Meistens zeigen die Katzen keine Symptome, selten einen leichten Durchfall. Toxoplasmose

Futterumstellung: Es gibt minderwertiges, mittelwertiges und hochwertiges Futter; wenn man von einer Klasse auf die andere umstellt, kann es zu Durchfall kommen. Tipps zur Futterumstellung

Futtermittelintoleranz: Sie liegt vor, wenn eine Katze einen bestimmten Futterbestandteil nicht verträgt (der Körper überreagiert)und kann zu Durchfall führen. Futtermittelunverträglichkeiten

Futtermittelallergie: Sie ist die Steigerung der Unverträglichkeit, der Körper reagiert mit seinem Abwehrsystem. Futtermittelunverträglichkeiten

Falsches Futter: Manche Erkrankungen erfordern bestimmte Diäten, werden diese nicht eingehalten, kann es zu Durchfall kommen.

Campylobacter: Infektionen durch das Bakterium Campylobacter treten inzwischen häufiger als Infektionen durch Salmonellen auf. Durch besiedelte Lebensmittel – auch Tierfutter – wird das Bakterium übertragen. Die Infektion gehört zu den Lebensmittelvergiftungen. Campylobacter

Salmonellen: Salmonellenbakterien gehören auch zu den typischen Auslösern von Lebensmittelvergiftungen. Salmonellen

Clostridium perfringens: Die Clostridiumbakterien sind ein weiterer Auslöser von Lebensmittelvergiftungen. Clostridium perfringens

Yersinien: Diese Bakterien können in kontaminiertem Fleisch oder im Trinkwasser auftreten. Yersiniose

Escherichia coli (E. coli): Die Escherichia coli – Bakterien setzen sich aus vielen verschiedenen Stämmen zusammen. Einige von ihnen bilden die Darmflora von Säugetieren und sind lebensnotwendig. Trotzdem können sie durch ein Ungleichgewicht oder durch nicht körpereigene Stämme Auslöser von Durchfall sein. Escherichia coli

Gastroenteritis: Kurzer Infekt, nennt man im Volksmund auch Magen-Darm-Grippe. Neben den oben schon spezifischer erwähnten Erregern, gibt es noch einige weitere, die so einen Infekt auslösen können. Gastroenteritis

Vergiftung: Neben Lebensmittelvergiftungen können viele Pflanzen oder auch Chemikalien (z. B. Putzmittel) oder Umweltgifte zu Vergiftungen und somit auch Durchfall führen. Vergiftungen bei Katzen

Arzneimittelunverträglichkeit: Viele Medikamente können Nebenwirkungen verursachen, eine davon ist der Durchfall. Arzneimittelunverträglichkeiten

Antibiotika: Antibiotika können nicht zwischen „guten“ und „schlechten“ Bakterien unterscheiden, deswegen kann durch die Einnahme auch die Darmflora aus dem Gleichgewicht gebracht werden und der Körper reagiert darauf mit Durchfall. Arzneimittelunverträglichkeiten

IBD: IBD steht für „inflammatory bowel disease“ und ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung die auch bei Katzen vorkommen kann. Die genauen Ursachen sind noch nicht bekannt (Idiopathie), es wird zum einen nach dem Ausschlussverfahren und anhand der Symptome diagnostiziert. Es spricht auch vieles dafür, dass es nicht bei jeder Katze die gleichen Auslöser sind. IBD

Pankreatitis: Sowohl die akute, als auch eine chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) kann neben anderen Symptomen Durchfälle verursachen.Pankreatitis

Pankreasinsuffizienz: Eine nicht ausreichend arbeitende Bauchspeicheldrüse (Pankreas) produziert nicht genügend Enzyme, die zur Verdauung gebraucht werden. Eine Folge davon kann Durchfall sein. Exokrine Pankreasinsuffizienz

Panleukopenie (Katzenseuche): Die Panleukopenie kann starke Durchfälle verursachen. Panleukopenie

Felines Coronavirus (FCoV): Dieses Virus kann eine eher milde Darminfektion verursachen. Felines Coronavirus

Feline infektiöse Peritonitis (FIP): Auslöser für diese meist tödlich verlaufende Erkrankung ist eine Mutation des felinen Coronavirus. Es gibt bei dieser Krankheit verschiedene Verlaufsformen bei den es auch zu Durchfällen kommen kann. Feline Infektiöse Peritonitis

Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Ihnen ein wichtiger Punkt fehlt, melden Sie sich bitte bei uns im Forum oder per Email: petsnature@petsnature.de

Im Laufe der nächsten Zeit wird es zu jedem dieser Auslöser einen eigenen ausführlichen Artikel geben.

Wie Sie am besten vorgehen, wenn Ihre Katze Durchfall hat, können Sie hier nachlesen:

Durchfall – Wie geh ich damit um?

Auch in unserem Forum stehen wir Ihnen gerne mit unserem Rat beiseite: Forum von Petsnature

(c) Katja Tuszynski

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Onlineshop-Test: Fressnapf

Onlineshops sind aus unserer heutigen Zeit nicht mehr weg zu denken. Wenn ich mir mein eigenes Futter- und Heimtierbedarfkaufverhalten anschaue, ich bestelle zu 75 % alles online. Und Onlineshops gibt es sehr viele, sowohl kleine und/oder spezialisierte Shops, als auch die großen. Letztere haben meistens ein umfangreiches Sortiment und sehr oft angenehme Rabattaktionen.

In unserem ersten Test fange ich mit dem Onlineshop von Fressnapf an. Im Gegensatz zu einer anderen großen Fachhandelskette, habe ich leider keinen Fressnapf in fußläufiger Nähe. Da es aber so einiges gibt, was mir am Sortiment von Fressnapf gefällt, habe ich mir ihren Onlineshop näher angeschaut.

Vorweg, ich arbeite überwiegend online, nutze das Internet alltäglich für viele Dinge, dementsprechend stelle ich auch technische Ansprüche an einen Onlineshop. Diese werden bei Fressnapf voll erfüllt. Es gibt viele sinnvolle Filterfunktionen und man erreicht immer mit wenigen Klicks sein Ziel. Einziger „Negativpunkt“, ich hätte gerne kleiner Bilder bei der Übersicht aller Produkte. So muss man viel scrollen und kann sich nicht auf einen oder zwei Blicke einen Gesamtüberblick verschaffen.

Die Auswahl überzeugt, sowohl in den Eigenmarken von Fressnapf, als auch in der Auswahl der Fremdmarken. Als Vielbesteller lege ich schon großen Wert auf eine Produktvielfalt, damit ich nicht mehrere Käufe in verschiedenen Shops auf einmal tätigen muss, um alles, was ich in dem Moment kaufen will, zu bekommen.

Der Versand ist für mich der Schwachpunkt beim Onlineshop von Fressnapf, denn sie bieten ausschließlich die DHL als Paketdienst an. Da aber in meinem Zustellbezirk die DHL unterirdisch arbeitet und alles Beschweren bei der DHL überhaupt nichts bringt, überlege ich mir immer sehr genau, ob eine Bestellung den vorprogrammierten Ärger mit der DHL und dem Hinterherlaufen des Paketes wert ist. Für mich gehört es heutzutage zu einem guten Kundenservice, dass ich als Käufer zwischen 2 bis 3 Paketdiensten auswählen kann.

Fazit: Der Onlineshop von Fressnapf hat eine überzeugende Shoptechnik, eine große und interessante Produktvielfalt, aber an den Versandmöglichkeiten sollten sie noch arbeiten.

Und wer sich jetzt selbst ein Bild machen will, hier geht’s zum Shop:

Onlineshop von Fressnapf

Ist Ihre Katze zu dick?

heide1Für Katzen gilt genauso wie für uns Menschen, dass dick sein nicht gesund ist. Es führt zu vielen gesundheitlichen Schäden, verkürzt sogar die Lebenserwartung. Fangen wir bei den Ursachen für eine dicke Katze an, meistens sind wir Menschen schuld am größeren Umfang unserer Katzen. Es gibt aber auch den einen oder anderen medizinischen Grund.

Oftmals liegt es am Bewegungsmangel oder die Katzen werden nicht ausreichend gefordert. Wenn wir einen Blick auf wild lebende Katzen werfen, ist ganz klar zu sehen, dass diese Katzen nicht übergewichtig werden. Deswegen müssen wir Menschen gerade bei Wohnungskatzen für einen adäquaten Ausgleich sorgen. Dazu später mehr.

Ein weiterer möglicher Grund liegt im falschen Umgang mit Kitten während ihrer Prägephase, ihren ersten Lebenswochen. Wenn kleine Katzen zu gut ernährt werden, dann bildet ihr Körper mehr Fettzellen als notwendig, so dass in der Folge auch mehr Fett als nötig im Erwachsenenalter abgespeichert wird.

Ein anderer wichtiger Punkt liegt im Essverhalten, welches wir Menschen den Katzen anerziehen. Jede Katze nascht gerne, es obliegt aber uns darauf zu achten, was und wie oft sie nascht, beziehungsweise ob wir das auf die normale Futtermenge anrechnen oder nicht. Katzen die unter Bewegungsmangel oder Langeweile leiden neigen in der Folge auch dazu zu viel zu Essen, weil Essen ja auch Aufmerksamkeit vom Menschen bedeutet. Continue reading

Tierarztbesuch – am besten gut vorbereiten!

Gerade mit Katzen ist oftmals ein Tierarztbesuch nicht einfach, da fast jede Katze mit Angst auf das „zwangsweise“ Verlassen ihres Reviers reagiert. Natürlich gibt es die berühmten Ausnahmen, die relativ gelassen den Tierarztbesuch über sich ergehen lassen, doch meistens ist es mit Stress für Mensch und Tier verbunden.

 

Oft sind wir Menschen schon vor dem Termin aufgeregt, weil wir noch vom Ablauf des letzten Tierarztbesuches erschreckt sind oder am liebsten unserer Katze das alles ersparen würden. Das heißt, ein wichtiger Stressfaktor für unsere Katzen können wir selbst sein. Je ruhiger und gelassener wir sind, desto stressfreier wird es auch für die Katze. Eine enorme Hilfe dafür ist ein planvolles Vorgehen. Continue reading

Trinkbrunnen für Hunde und Katzen

brunnen1Die Erfahrung hat gezeigt, dass Hunde und Katzen durch fließendes Wasser oftmals besser zum Trinken animiert werden. Deswegen gibt es mehrere speziell für Haustiere gefertigte Trinkbrunnen. Einige Überlegungen und Bewertungskriterien spielen vor der Anschaffung eine Rolle:

Material: Plastik, Keramik oder Porzellan? Plastik hat den Nachteil, dass sich in dem Material leichter Keime festsetzen können. Keramik und Porzellan können in einer unglücklichen Situation eher splittern.

Reinigung: Für mich ist eine Spülmaschinenfestigkeit wichtig. Trotzdem ist es zusätzlich notwendig, den Brunnen regelmäßig mit zum Beispiel Essigessenz grundzureinigen. Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Reinigung ist die Pumpe. Nicht jede Pumpe ist dafür geeignet, dass man sie hin und wieder auseinander bauen und entkalken kann.

Fassungsvermögen: Die Größe des Brunnens und sein Fassungsvermögen richtet sich nach Größe und Anzahl der Haustiere.

Lautstärke der Pumpe: Auch hier gibt es einige Unterschiede, manche brummen recht laut, andere hört man gar nicht.

Stromverbrauch: Bei Nutzung rund um die Uhr spielt der Stromverbrauch natürlich eine Rolle.

Einstellmöglichkeit: Für mich ein wichtiger Punkt, die Fließgeschwindigkeit sollte einstellbar sein.

Neben den großen und bekannten Herstellern von Trinkbrunnen gibt es die Keramikbrunnen von Keramik im Hof. Dort werden in liebevoller Handarbeit Trinkbrunnen und Futterschalen in allen möglichen Farben hergestellt:

Trinkbrunnen von Keramik im Hof

Welche Erfahrung hast du bisher mit Trinkbrunnen gemacht?

Liebe Grüße aus der Readaktion

Katja

Wasser – wichtiges Lebenselixier

Jedes Lebewesen braucht neben Nahrung auch Wasser zum Leben. Ohne ausreichende Wasserzufuhr trocknen wir Säugetiere aus, genauso wie eine Pflanze, die man vergisst zu gießen. Alle Körperflüssigkeiten brauchen Wasser um ihre biologischen Funktionen

  • Transport- und Lösungsmittel
  • Kühl- und Heizmittel
  • chemischer Reaktionspartner
  • Baustoff des Körpers (ca. 50 – 80 % Wasser bei einem Säugetier)

erfüllen zu können. Deswegen ist auch bei unseren Katzen eine ausreichende Wasseraufnahme sehr wichtig.

Wie wir Menschen nehmen Katzen einen Teil ihres Wasserbedarfes aus der Nahrung auf. Wie viel Wasser unsere Haustiere trinken müssen, hängt von der Art der Fütterung (Trocken- oder Feuchtfutter – Letzteres gibt Wasser ab, Ersteres entzieht dem Körper bei der Verdauung Wasser), dem Grad der Aktivität und der Temperatur ab. Der durchschnittliche Wasserbedarf – inklusive über Feuchtnahrung aufgenommenen Wassers liegt bei:

  • Katze: ca. 60 ml pro Kilogramm Körpergewicht

Katzen sagt man – aufgrund ihrer körperlichen Eigenschaft den größten Teil ihres Wasserbedarfes über die Nahrung aufzunehmen – nach, sie seien schlechte Trinker. Umso wichtiger ist es, ihnen eine artgerechte und schmackhafte Wasserstelle anzubieten.

In der freien Natur haben unsere Tiere keinen Wassernapf neben der frisch erlegten Beute, sondern feste Wasserstellen wie zum Beispiel kleine Bäche. Aus diesem Grund sollte auch bei Katzen der Wassernapf NICHT neben dem Futternapf stehen, sondern an einem anderen Ort in der Wohnung. Außerdem wird Wasser direkt neben dem Futter als Futter und eben nicht als Wasser wahrgenommen. Des Weiteren ermuntert fließendes Wasser – wie zum Beispiel bei einem Trinkbrunnen – oftmals unsere Katzen dazu mehr zu trinken.

Wasser ist nicht gleich Wasser

Obwohl das Leitungswasser in Deutschland trinkbar ist, hat es dennoch einen für unsere Katzen wahrnehmbaren leicht chemischen Geruch. Man kann anstelle von Leitungswasser auch mit einem Filter gereinigtes oder stilles Mineralwasser anbieten, bei nicht wenigen Katzen führt auch das zu einer erhöhten Wasseraufnahme.

Um zu entdecken, welchen Ort unsere Lieblinge denn gerne als Wasserstellen hätten, kann man mehrere Wasserschüsseln an verschiedenen Orten verteilen und dann über mehrere Tage hinweg beobachten, welche mehr genutzt werden als andere.

Ein weiterer guter Tipp ist ein kleiner, gesäuberter Kieselstein, den man in den Wassernapf legt. Häufig wird das Wasser dann eher akzeptiert. Woran es genau es liegt, ist nicht bekannt.

Generell gilt es alle Wassernäpfe bzw. Brunnen regelmäßig – wöchentlich – gut zu säubern, da in der Feuchtigkeit sich gerne Krankheitserreger ansammeln. Neben der normalen Reinigung mit einem Spülmittel ist auch Essigessenz ein wichtiges Desinfektionsmittel; nebenbei löst er auch unschöne Kalkränder. Wichtig: Nach dem Säubern lange mit klarem Wasser spülen, damit sich der Geruch nach Essig oder Spülmittel auch ausreichend verflüchtigt.

Jenseits des Trinkens…

…ist Wasser auch noch in anderer Hinsicht für unsere Katzen interessant. Die im Volksmund als Wasser meidend geltende Katze, ist oftmals gar nicht so wasserscheu wie man denkt. Viele Hauskatzen lieben den tröpfelnden oder gar fließenden Wasserhahn zum Spielen und Trinken. Andere Katzen ertränken gefangene Spielmäuse in ihren Trinknäpfen. Und es gibt auch Katzenrassen, die das Wasser lieben, Bengalen und Maine Coons sind nur zwei Beispiele.

Eine beliebte Herausforderung für unsere Katzen ist eine größere, mit Wasser gefüllte Schüssel, in deren Mitte das heiß geliebte Leckerlie auf einem Stück Papier oder Styropor schwimmt.

Hier noch einige informative Links zum Thema Wasser und Katzen:

Verkeimung von Brunnen

Wenn Sie sich über das Thema Wasser gerne weiter austauschen wollen, dann sind Sie herzlich in unserem Forum Willkommen: Forum von Petsnature

© Katja Tuszynski 2009 – www.marcating.de

Quellen der Fotografien: Foto 1 – 3 www.sxc.hu

Wirksames Rosenpflaster ist ungiftig für Katzen und Hunde

Der Sommer ist da und die Rosen blühen. Das ist ein wundervoller Anblick, der jeden Gartenbesitzer zufrieden und stolz macht. Doch dann kommen die Blattläuse und der Ärger geht los. Vor allem Katzen- und Hundehalter müssen sich genau überlegen, wie sie einerseits die Blattläuse effektiv bekämpfen, aber andererseits ihren vierbeinigen Freunden nicht schaden.

Was sind Blattläuse?

Blattläuse sind winzig kleine Insekten, die sich vom Pflanzensaft ernähren. Allein damit schaden sie allen Pflanzen. Ihre Ausscheidungen werden Honigtau genannt, der wiederum andere Insekten anlockt und ein gutes Nährmedium für Pilze ist. Weitere Informationen über Blattläuse und ihre Bekämpfung findest du bei mein schöner Garten.

Rosenpflaster sind eine sichere Lösung

Eine Freundin erzählte mir neulich, dass sie jetzt für sich die Rosenpflaster entdeckt hat und ganz begeistert ist. Denn sie bekämpfen nicht nur wirkungsvoll die Blattläuse, sie sind auch gleichzeitig ungiftig für alle Nützlinge wie Bienen und natürlich auch für unsere Hunde und Katzen, die im Garten ihre täglichen Revierstreifzüge machen.

Wirkungsweise von Rosenpflastern

Neugierig machte ich mich ans recherchieren und fand die Rosenpflaster von DOCTORPLANT+. Es sind kleine Pflaster, die am Haupttrieb angebracht werden. Ihre Klebschicht ist durchsetzt  mit dem systemischen Wirkstoff Dimethoat. Dieser Wirkstoff ist, wenn er auf herkömmlichen Weg eingesetzt wird, sehr mit Vorsicht zu nutzen. Aber aufgrund der Darreichung als Pflaster wird der schädlingsbekämpfende Wirkstoff nur innerhalb der Rosenpflanze verteilt. Dadurch verteilt er sich nicht im Boden, im Grundwasser oder in der Luft. Es gilt inzwischen als erwiesen, dass durch die wohldosierte Applikation des Rosenpflasters die Bienen tatsächlich keinen Schaden nehmen. Und weil der Wirkstoff ausschließlich über den Stamm der Rose aufgenommen wird, kommt es auch zu keinerlei Kontakt für unsere Katzen und Hunde. Weitere Informationen über die Wirkung von Rosenpflastern findest du hier:

Einfache und sichere Anwendung von Rosenpflastern

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Kosten von Rosenpflastern

Die Rosenpflaster haben eine Depotwirkung, die circa 40 bis 60 Tage anhält. Das reicht meistens für eine Blattlaussaison aus. Eine Packung mit 12 Rosenpflastern von DOCTORPLANT+ kostet 7,95 €.

Rosenpflaster hier bestellen

 

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(c) Foto Rose: www.freeimages.com
(c) Foto Rosenpflaster: www.rosenpflaster.com

Die Rolligkeit einer Katze

maja128rollAls Rolligkeit wird bei einer Katze die Phase der Paarungsbereitschaft bezeichnet. In dieser Phase reibt sie sich mehr als sonst an allen möglichen Gegenständen, rollt sich auf dem Boden und streckt ihr Hinterteil in die Luft. Letzteres ist die Aufforderung an den Kater sie zu decken. Viele Katzen maunzen während dieser Zeit auch mehr und lauter als sonst. Manche Katzen neigen auch zum Spritzharnen in dieser Zeit. Viele essen in dieser Zeit auch weniger oder gar nicht.

Eine gesunde Katze kann ihre Geschlechtsreife und damit ihre erste Rolligkeit zwischen dem 4. und 12. Lebensmonat erreichen. Das hängt nicht nur von den inneren Faktoren des Wachstums, sondern vor allem auch mit den äußeren Faktoren zusammen. Die Rolligkeit – auch bei erwachsenen Katzen -  also ihr hormoneller Zyklus wird auch durch die Länge des Tageslichtes beeinflusst. Bei Tageslichtlängen von über 14 Stunden pro Tag durchläuft sie immer wieder alle Stadien ihres Sexualzykluses (Wikipedia: Sexualzyklus), bei Tageslichtlängen von 8 bis 14 Stunden verlangsamt er sich und bei unter 8 Stunden Tageslicht am Tag fallen Katzen in ihre Geschlechtsruhe. Aus diesem Grund sind Katzen in unseren Breitengraden im Winter nicht rollig. Bei Wohnungskatzen kann aufgrund der künstlichen Beleuchtung diese Geschlechtsruhe nicht stattfinden.

Wichtig: Eine Katze kann nach der Geburt innerhalb von 1 – 4 Wochen wieder rollig werden! Continue reading